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Alle Artikel kategorisiert unter »Mainfranken Theater Würzburg«

Man töte dieses Bild! Reinhard Febels Operntriptychon „Morde in Bildern“ in Würzburg

23.02.12 (Jörn Florian Fuchs) -
Manche Zeitgenossen meinen ja schon lange, die Oper sei eine überlebte Kunstform und gehöre dringend ins Museum. Das Würzburger Mainfrankentheater nimmt solche Gedanken offenbar sehr ernst und verlegt Reinhard Febels hübsch grotesken Kammeroperndreier „Morde in Bildern“ stracks in den Kulturspeicher am Alten Hafen. Dort werden seit exakt zehn Jahren Würzburger Kleinmeister aber auch Szene-Stars wie Stephan Balkenhol gezeigt. Und jetzt spielt man auch noch Oper, wobei nicht alle Gemälde den Abend überleben. Dazu später mehr.

Enrico Calesso wird Generalmusikdirektor in Würzburg

03.03.11 (Agentur - dapd) -
Würzburg - Das Mainfranken Theater Würzburg hat Enrico Calesso zum neuen Generalmusikdirektor berufen. Wie die Stadt Würzburg und das Theater am Donnerstag mitteilten, tritt Calesso sein Amt mit Beginn der neuen Spielzeit an. Er soll zunächst für fünf Jahre als Nachfolger von Jonathan Seers die musikalischen Geschicke des Dreispartenhauses leiten.

Wettstreit der Wagner-Generationen: Uraufführung von Siegfried Wagners „Friedens-Hymne“ in Würzburg

12.12.10 (Peter P. Pachl) -
Zweifellos als „Opfer einer pedantischen Theorie“ wertete Arnold Schönberg im Jahre 1912 den Komponistenkollegen Siegfried Wagner und fügte hinzu, Siegfried Wagner sei „ein tieferer und originellerer Künstler als viele, die heute sehr berühmt sind.“ Noch vor Schönbergs Veröffentlichung seiner Zwölftontheorie komponierte Siegfried Wagner in der erst im Jahre 2003 uraufgeführten Oper „Rainulf und Adelasia“ (1921) handlungsdramaturgisch begründete Zwölfton-Skalen. Thematisch Bezug auf dieses Opus 14 nimmt eine „Friedens-Hymne“ für gemischten Chor, Sopransolo und Orchester, die in Würzburg ihre späte Uraufführung erlebte.

Traumwelten hinter Wolken: UA der Oper „Die andere Seite“ von Michael Obst in Würzburg

10.08.10 (PM) -
„Das Leben ist ein Traum! Nichts scheint mir zutreffender als dieses altbekannte Gleichnis“, schrieb der Künstler Alfred Kubin 1922. Dessen fantastischen Roman „Die andere Seite“ von 1909 hat nun Michael Obst, Komponist und Professor an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, vertont: Seine gleichnamige Oper wird am 25. September am Mainfranken Theater in Würzburg uraufgeführt.

Würzburg trennt sich einvernehmlich von GMD Jin Wang

11.03.09 (Agentur ddp) -
Würzburg - Der monatelange Streit zwischen der Stadt Würzburg und ihrem entlassenen Generalmusikdirektor Jin Wang ist beigelegt. Wie beide Parteien am Dienstag mitteilten, sind sie nach längeren Verhandlungen dem Vorschlag des Münchner Bühnenschiedsgerichts gefolgt und haben sich anstelle der fristlosen Kündigung rückwirkend auf eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum 31. Dezember 2008 geeinigt. Außerdem erhält Wang eine Abfindung in Höhe von 105 000 Euro.

Einigung zwischen Stadt Würzburg und Jin Wang in Sicht

04.03.09 (Agentur ddp) -
Würzburg - Die Stadt Würzburg und ihr fristlos gekündigter ehemaliger Generalmusikdirektor (GMD) Jin Wang bewegen sich offenbar auf eine Einigung in der arbeitsrechtlichen Auseinandersetzung zu. Das Bühnenschiedsgericht in München hatte beiden Parteien am 9. Februar einen Vergleichsvorschlag gemacht: Kündigung des GMD-Vertrages rückwirkend zum 31. Dezember 2008 und Zahlung einer Abfindung in Höhe von 105 000 Euro an den Dirigenten.

Ermittlungsverfahren gegen Würzburgs Ex-GMD Wang wird fortgesetzt

18.02.09 (nmz-ddp) -
(ddp-bay). Das Ermittlungsverfahren gegen Würzburgs fristlos gekündigten Generalmusikdirektor (GMD) Jin Wang wegen „versuchter Nötigung zu einer sexuellen Handlung“ wird fortgesetzt. Wang ließ die Frist zur Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 5000 Euro ungenutzt verstreichen, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Clemens Lückemann am Mittwoch.

Bühnengericht empfiehlt Würzburg gütliche Einigung im Streit mit Wang

09.02.09 (Agentur ddp) -
München - Im Streit um die fristlose Entlassung des Generalmusikdirektors (GMD) des Philharmonieorchesters Würzburg, Jin Wang, empfiehlt das Bühnenschiedsgericht eine gütliche Einigung. Eine Fortsetzung des Verfahrens würde noch mehr Ruf- und Imageschäden auf beiden Seiten verursachen, ermahnte das Gericht am Montag Wang und die Stadt Würzburg.

Seers als neuer Würzburger Generalmusikdirektor verpflichtet

12.01.09 (nmz/kiz) -
Würzburg (ddp). Nach der Entlassung des Chinesen Jin Wang hat das Würzburger Mainfranken-Theater einen neuen Generalmusikdirektor (GMD). Wie die Stadt am Montag mitteilte, unterzeichnete der Brite Jonathan Seers als Wang-Nachfolger bereits Mitte Dezember einen Vertrag als GMD bis zum 31. August 2010. So lange wäre auch der Vertrag von Jin Wang gelaufen.

Würzburg: Ermittlungsverfahren gegen Staatsanwalt in Kulturaffäre eingestellt

11.12.08 (nmz/kiz) -
Würzburg (ddp-bay). Die Würzburger Staatsanwaltschaft hat legal gehandelt, als sie der Stadt Würzburg Einsicht in die Akten ihres Ermittlungsverfahrens gegen den damaligen Generalmusikdirektor (GMD) Jin Wang gestattete. «Die Akteneinsicht wurde in Übereinstimmung mit den dafür geltenden Vorschriften gewährt», teilte die Staatsanwaltschaft Schweinfurt am Donnerstag.
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