Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.
Alle Artikel kategorisiert unter »Mainfranken Theater Würzburg«
Man töte dieses Bild! Reinhard Febels Operntriptychon „Morde in Bildern“ in Würzburg
23.02.12 (Jörn Florian Fuchs) -
Manche Zeitgenossen meinen ja schon lange, die Oper sei eine überlebte Kunstform und gehöre dringend ins Museum. Das Würzburger Mainfrankentheater nimmt solche Gedanken offenbar sehr ernst und verlegt Reinhard Febels hübsch grotesken Kammeroperndreier „Morde in Bildern“ stracks in den Kulturspeicher am Alten Hafen. Dort werden seit exakt zehn Jahren Würzburger Kleinmeister aber auch Szene-Stars wie Stephan Balkenhol gezeigt. Und jetzt spielt man auch noch Oper, wobei nicht alle Gemälde den Abend überleben. Dazu später mehr.
Wettstreit der Wagner-Generationen: Uraufführung von Siegfried Wagners „Friedens-Hymne“ in Würzburg
12.12.10 (Peter P. Pachl) -
Zweifellos als „Opfer einer pedantischen Theorie“ wertete Arnold Schönberg im Jahre 1912 den Komponistenkollegen Siegfried Wagner und fügte hinzu, Siegfried Wagner sei „ein tieferer und originellerer Künstler als viele, die heute sehr berühmt sind.“ Noch vor Schönbergs Veröffentlichung seiner Zwölftontheorie komponierte Siegfried Wagner in der erst im Jahre 2003 uraufgeführten Oper „Rainulf und Adelasia“ (1921) handlungsdramaturgisch begründete Zwölfton-Skalen. Thematisch Bezug auf dieses Opus 14 nimmt eine „Friedens-Hymne“ für gemischten Chor, Sopransolo und Orchester, die in Würzburg ihre späte Uraufführung erlebte.

