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Alle Artikel kategorisiert unter »Martin Kusej«

Intendanz von Martin Kusej beginnt - Residenztheater setzt auf das Internet als Bühne

05.10.11 (Ulrike Köppen - dapd) -
München - Blutrot auf schwarzem Grund - das Residenztheater eröffnet die neue Spielzeit mit einem visuellen Paukenschlag, der in der ganzen Stadt widerhallt: Dramatisch große Lettern leuchten von Plakaten und Litfaßsäulen. Die Botschaft ist klar: Das altbekannte "Staatsschauspiel" von Intendant Dieter Dorn ist tot, es lebe das "Residenztheater". Am Donnerstag (6. Oktober) beginnt die erste Spielzeit des neuen Intendanten Martin Kusej.

Meerjungfrau im Abgrund

07.09.11 (Juan Martin Koch) -
Zwei Dinge haben Schlagwerker vielen anderen Instrumentalisten voraus: Die Entstehung ihrer Kunst ist auf faszinierende Weise sichtbar. Diesen Bonus macht sich der phänomenale Martin Grubinger zunutze, wenn er seinem Publikum auch Kompositionen zumutet, denen es sich unter anderen Umständen wohl eher nicht aussetzen würde.

Kusej präsentiert Programm mit Uraufführungen und Klassikern

München - Obwohl seine erste Spielzeit am Bayerischen Staatsschauspiel in München erst im Oktober beginnt, hat Martin Kusej jetzt schon alle Hände voll zu tun. «Hier brummt und knarrt und kracht es», sagte er am Montag bei der Vorstellung des neuen Programms. Mit einem «Schlachtschiff» vergleicht er das Residenztheater. Bald heuert er dort als Kapitän an: Als Nachfolger von Dieter Dorn wird er als neuer Intendant mit mehr als 50 Schauspielern an Bord gehen.

Albtraum statt Märchen – Kusej macht aus Dvoraks Rusalka ein Inzestdrama

24.10.10 (Agentur - dapd) -
Wütende Buhrufe und begeisterte Bravos: Die Emotionen schlugen hoch nach der ersten Premiere der neuen Saison am Samstagabend an der Bayerischen Staatsoper in München. Regisseur Martin Kusej, ab 2011 neuer Intendant des Bayerischen Staatsschauspiels, hatte Antonin Dvoraks Märchenoper "Rusalka" in ein düsteres Inzestdrama umgedeutet und sich dabei offenkundig von dem spektakulären Fall des österreichischen Kriminellen Josef Fritzl inspirieren lassen, der seine Tochter 24 Jahre in einem Keller seines Hauses gefangen hielt und mit ihr sieben Kinder zeugte.

Bayerische Staatsoper beugt sich in Bambi-Skandal Kritik von Tierschützern

21.10.10 (Agentur - dapd) -
München - Ein bizarrer Regie-Gag des österreichischen Regisseurs Martin Kusej für eine Neuinszenierung von Antonin Dvoraks Märchenoper "Rusalka" an der Bayerischen Staatsoper hat am Mittwoch Tier- und Naturschützer in Aufruhr versetzt. Nach heftiger Kritik verzichtete die Oper schließlich darauf, am kommenden Samstag (24. Oktober) auf der Bühne einen echten Rehkadaver zu präsentieren. Stattdessen soll nun die "Reproduktion eines Rehs" gezeigt werden.

Baseballschläger gegen Gespenster – Martin Kušejs „Holländer“ in Amsterdam

04.02.10 (Frieder Reininghaus) -
Martin Kušej, der 2011 die Leitung des Residenztheaters in München übernehmen soll, findet gegenwärtig die Arbeit im Schauspiel-Bereich interessanter als das Inszenieren von Opern. Dennoch kehrt er immer wieder zum Musiktheater zurück. Auch seinen jüngsten Ausflug zu de nederlandse opera und sein Zugriff auf den „Holländer“ in Amsterdam darf als Bereicherung gesehen werden. Kušejs erklärter Anspruch war, die Romantische Oper von 1843 in der Version von 1860 „auf ihre Signifikanz hier und heute zu reduzieren“ und „das Drama primär auf die Psychologie der Charaktere zu fokusieren“.

Buhrufe für provokativen «Macbeth» im Münchner Nationaltheater

06.10.08 (nmz/kiz) -
München (ddp-bay). Die provokante Neuinszenierung von Giuseppe Verdis Oper «Macbeth» durch den österreichischen Regisseur Martin Kusej ist im Münchner Nationaltheater von großen Teilen des Premierenpublikums abgelehnt worden.

Die Königsmörder sind unter uns - Verdis Macbeth an der Münchner Staatsoper

06.10.08 (Christian Kröber) -
Wie sich die Bilder gleichen, ob auf der Bühne oder im wirklichen Leben: in Bayern wird um die Macht gerungen, wobei der Sieger auf der Opernbühne seit letzter Woche feststeht. Nikolaus Bachler, der neue Staatintendant, hat mit Martin Kusejs fulminanter Inszenierung von Verdis Macbeth die Lethargie der letzten Jahre von der Münchner Bühne gefegt.

Neuer Staatsopernchef Bachler gibt Einstand mit Verdis «Macbeth»

02.10.08 (nmz/kiz) -
München (ddp-bay). Mit einer Neuinszenierung von Giuseppe Verdis Oper «Macbeth» gibt der neue Intendant der Bayerischen Staatsoper, Nikolaus Bachler, am heute seinen Einstand im Münchner Nationaltheater.

Starregisseur Kusej: Institution Oper «reaktionär und langweilig» - Bayreuther Festspiele «weit von Spitzenposition entfernt»

29.09.08 (Agentur ddp, Theo Geißler) -
München (ddp). Der österreichische Theater- und Opernregisseur Martin Kusej übt scharfe Kritik am Opernbetrieb. Die «Institution Oper» sei «über weite Strecken reaktionär und langweilig», sagte Kusej, der zurzeit an der Bayerischen Staatsoper Giuseppe Verdis «Macbeth» inszeniert, in einem ddp-Interview.
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