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Unsagbares: Eggert, Schnebel und Pauset bei der Münchner musica viva
07.02.10 (Tobias Hell) -
Will ein zeitgenössischer Komponist nicht nur für die Schublade komponieren, so empfiehlt es sich meist eher für kleinere Besetzungen schreiben. Sonst kann eine Uraufführung nämlich schnell mal aus Kostengründen scheitern. Größere Dimensionen lassen sich heute fast nur mit einem starken Partner im Rücken erreichen. Doch zum Glück gibt es ja nach wie vor genügend Ensembles, die sich hier nicht zurückhalten. Ambitioniert zeigt sich in dieser Hinsicht unter anderem auch der Bayerische Rundfunk, der im Rahmen seiner „Musica Viva“ regelmäßig Auftragskompositionen vergibt.
Belagerungszustand, akustisch: Dror Feilers „Halat Hisar“ bei der Münchner „musica viva“
03.10.09 (Juan Martin Koch) -
Wenn die Nicht-Aufführung eines Werkes höhere Wellen schlägt als die nachgeholte Uraufführung, ist davon auszugehen, dass auch die Sprengkraft eher außerhalb denn innerhalb des Stückes wirksam ist. Die schütteren Buhs und Bravi, die sich nach Dror Feilers „Halat Hisar“ in den Wir-sind-noch-einmal-davongekommen-Applaus mischten, bestärkten diesen Eindruck.
