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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikhochschule Lübeck«

Der Komponist als Manager seiner selbst: Spektakulärer Nachlass mit originalem Beethoven-Brief fürs Brahms-Institut

Soziale Netzwerke im bürgerlichen Milieu des 19. Jahrhunderts funktionierten schlicht per Korrespondenz. Dabei hatten freundschaftliche Verpflichtungen offenbar einen hohen Stellenwert. Solche Briefe und andere Memorabilien wurden nicht bei Gelegenheit aussortiert und weggeworfen, sondern aufbewahrt, in den Wohnungen oder gar Häusern der Adressaten war genug Platz. Wie sonst könnte man erklären, dass der Nachlass von Renate Wirth (1920–2011), Musikpädagogin aus Frankfurt, Urenkelin des Violinisten Emanuel Wirth sowie des Harfenisten und Komponisten Franz Anton Stockhausen, glücklicherweise trotz Kriegen und anderen Tumulten erhalten blieb?

Brahms-Institut erhält wertvollen Beethoven-Brief

09.01.12 (Agentur - dapd) -
Lübeck - Die Sammlung des Brahms-Instituts der Musikhochschule Lübeck ist um einen Beethoven-Brief reicher. Das Schreiben gehört zu einem aus 20 Kisten bestehenden Nachlass einer Musikpädagogin, wie die Musikhochschule am Montag mitteilte. Deren Großväter Emanuel Wirth und Julius Stockhausen waren Musiker. Beethoven schickte den dreiseitigen Brief im Juli 1823 nach Paris an den Komponisten Franz Anton Stockhausen. Allein der Wert des Briefes wird auf über 100.000 Euro geschätzt. In dem Schreiben zeichnete Beethoven 1823 ein düsteres Bild seiner Lebensumstände.

Der 59. Hochschulwettbewerb in Lübeck ist entschieden

24.05.11 (PM) -
Der 59. Hochschulwettbewerb der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) ist gestern in der Musikhochschule Lübeck entschieden worden. In zwei Runden wetteiferten die besten Studierenden der deutschen Musikhochschulen um die ersten und zweiten Preise in den Fächern Lied-Duo, Schlagzeug, Tuba, Komposition und Musikpädagogik.

Keine Klagen, sondern Fakten und Argumente

Finanzknappheit und die aufwändige Umstellung der Studiengänge auf die Bologna-Struktur bringen die Musikhochschulen in unbequeme Entscheidungszwänge. Eine kritische und dennoch nicht hoffnungslose Bilanz zieht Inge-Susann Römhild, Präsidentin der Musikhochschule Lübeck (MHL), zum 100-jährigen Jubiläum.

Virtuelle Brahms-Welt: Das Lübecker Brahms-Institut präsentiert seine Bestände im Netz

Vereinzelte Gelehrte, die verstaubte Archivalien auswerten und deren Forschungsergebnisse nur Experten kennen, sind als Typus passé. Wissenschaft findet im 21. Jahrhundert als Arbeit in Netzwerken statt und wird zunehmend per Internetklick global publik gemacht. Diesem Trend folgt auch das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck, indem dort die Sammlungen, nach Themenbereichen geordnet, sukzessive digitalisiert und auf der hauseigenen Website von externen Interessenten besichtigt werden können.

Brahms-Briefwechsel lässt sich im Internet recherchieren

18.03.10 (Agentur ddp) -
Lübeck - Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck hat am Mittwoch sein bisher größtes Forschungsprojekt vorgestellt. In 10 800 Briefen von und an den Komponisten und Dirigenten Johannes Brahms (1833-1897) kann fortan auf der Internetseite brahms-institut.de recherchiert werden, wie die Musikhochschule in Lübeck mitteilte.
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