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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikpsychologie«
Eine Hörertypologie der anderen Art
30.01.11 (Maria Hörl) -
Sie sind Organist, Grundtonhörer und möchten an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg aufgenommen werden? Keine so gute Idee. Sie sind Organist und Obertonhörer? Schon viel besser, zumindest wenn es nach Dr. Peter Schneider geht.
Mit gespitzten Ohren
14.12.10 (Daniela Willimek) -
Ein besonderer Moment für die weltbekannten Wiener Sängerknaben: Kein Konzert, keine Fernsehaufnahmen, kein Unterricht. Zwar sitzen sie auf ihren gewohnten Schulbänken im eigenen Wiener Gymnasium. Doch statt auf den Lehrer zu hören, lauschen sie heute der musikalischen Märchen-CD mit Prinz Rockys Abenteuern.
Entwarnung
27.05.10 (Martin Hufner) -
Die Wissenschaft hat festgestellt, hat festgestellt, dass der Ipod keine Musik enthält, Musik enthält. In der Tat, Forscher der TU Dortmund um den Musikwissenschaftler Günther Rötter haben herausgefunden, dass Jugendliche, die beim Hausaufgabenmachen Musik hören, dadurch weder Vor- noch Nachteile in Sachen Lernfähigkeit erleiden. Das Ergebnis überraschte auch die Forscher, ging man doch bislang davon aus, dass Musik mindestens von der eigentlichen Tätigkeit ablenke. Der Grund: „Musik ist überall, daher reagiert der Körper nicht mehr“, erklärt Prof. Rötter. „Sie ist praktisch wie ein Accessoire, das nicht störend wirkt.“ Eine interessante Interpretation.
Offene Ohren für Klassisches bewahren
28.03.10 (Christoph Louven) -
Bisherige Untersuchungen zur Offenheit von Kindern gegenüber verschiedenen Musikstilen zeigen übereinstimmend, dass die Akzeptanz ungewohnter Stile – auch der Klassik – im Verlauf der Grundschulzeit rapide abnimmt. Eine vierjährige Langzeitstudie an Grundschulkindern mit Streicherklassen-Unterricht weist hingegen nach, dass das Interesse für klassische Musik bei den Streicherkindern nicht nachlässt.
Je mehr Probleme, desto intensiver das Erleben von Musik
09.12.09 (Klaus-Ernst Behne) -
Wer sich heute mit dem Musikleben in unserer Gesellschaft beschäftigt, den interessiert vielleicht die Anzahl der Berufsorchester, der verkauften Klassik-CDs oder der Konzertbesucher. Er wird aber nicht unbedingt an die komplexen Strukturen des Musikerlebens und des Musikgeschmacks denken. Genau darüber sollte er sich aber zu informieren suchen, denn die harte Währung der Orchesterplanstellen und der Umsatzzahlen der Musikindustrie ist untrennbar mit den weichen Faktoren des individuellen Erlebens und der entsprechenden Entwicklung der musikalischen Wertesysteme verbunden.

