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Alle Artikel kategorisiert unter »Nikolaus Harnoncourt«
Monteverdis Geist aus Hindemiths Händen: Die Wiener „Orfeo“-Aufführung von 1954 auf CD
11.11.10 (Juan Martin Koch) -
„Wir wollen heute Abend versuchen, diese Oper unter den ursprünglichen Bedingungen wiederaufzuführen … Wir haben alles versucht, um den Originalklang wiederherzustellen. Sie werden erstaunt sein, wie leise er ist, und wie unemotionell, wie unbeweglich er bleibt.“ Paul Hindemiths kleine Vorrede zur Wiener Orfeo-Wiedererweckung von 1954 gibt schon einen ersten Eindruck von seinem interpretatorischen Ansatz, der in der Aufführung dann aber erfreulicherweise weniger akademisch klang.
Gelassene Intensität, fabelhafte Präsenz: Nikolaus Harnoncourt und René Jacobs dirigieren Mozarts „Idomeneo“
12.08.10 (Juan Martin Koch) -
Wenige Opern sind in der jüngeren Rezeptionsgeschichte so stark mit dem Sendungsbewusstsein eines Dirigenten verknüpft gewesen wie der „Idomeneo“ mit Nikolaus Harnoncourt. Für viele hat seine bahnbrechende Aufnahme von 1980 Mozarts Werk in seiner ganzen Genialität erst so richtig ins Bewusstsein gebracht.
Personalia (2009/12)
08.12.09 (nmz) -
Der Dirigent und undogmatische Aufführungspraktiker Nikolaus Harnoncourt wird achtzig - GEMA-Stiftung und Union Deutscher Jazzmusiker ehren Eberhard Weber - Hamel bestätigt - Bill Lloyd - Norbert Bolin
DVD-Tipp: Schumann: Genoveva
11.12.08 (Juan Martin Koch) -
Martin Kusej lenkt mit seiner im äußerlichen Aufwand radikal reduzierten, in der Dichte der Personenführung aber maßstabsetzenden Züricher Inszenierung den Fokus ganz auf die Musik einer Oper, die im Sog Wagners untergehen musste.

