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Alle Artikel kategorisiert unter »Oper«
Dietrich Fischer-Dieskau und Julia Varady: Meisterkurs an der Hochschule für Musik Karlsruhe
Dietrich Fischer-Dieskau war nicht nur der gefeierte Liedsänger - auch das Unterrichten war ihm ein besonderes Anliegen. Mehrmals waren er und seine Frau Julia Varady in den vergangenen Jahren zu Gast an der Hochschule für Musik Karlsruhe, um dort mit jungen Sängerinnen und Sängern musikalisch zu arbeiten. Hier ein kleiner Rückblick auf die Meisterklasse 2008 – ein Film von Felix Hentschel, Silke Panitz und Katharina Herkommer, damals Musikjournalismus-Studenten an der Hochschule.
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Endlich: Oper online – Die Bayerische Staatsoper stellt zwei Aufführungen kostenlos online
05.01.12 (Wolf-Dieter Peter) -
Wir leben in herrlichen Zeiten! Denn endlich wird eine schmerzlich klaffende Lücke in unserem Leben digital gefüllt: Von jetzt an kann ich auch mit meinem tollen neuen Handy oder mp3-Player Oper im „Live-Stream“ erleben. Malen wir uns das mal aus:
[Update: Jetzt online] Im Radio: taktlos 156 - Wahnwitz Opernregie!
02.12.11 (huf) -
„Tannhäuser“ in der Biogas-Anlage, „Don Giovanni“ als Echtzeit-Thriller, Tenöre und Sopranistinnen, die im Kopfstand singen sollen, der Opernchor nackt an der Rampe: Wie weit kann, darf, soll Opernregie gehen im Bemühen das Genre publikumswirksam und/oder neudeutend aufzupolieren? Was ist den Interpreten, den Komponisten, den Librettisten noch zumutbar? Live auf BR-Klassik am 1. Dezember 2011, 21:03-22:00 Uhr.
Spätes Glück – so groß
04.04.11 (Frieder Reininghaus) -
Unverhohlenes Staunen bestimmt immer wieder die Beiträge zu diesem zweisprachigen Sammelband. Dass „Hunderte von alten Opern auf die Bühnen zurückkehren, und nicht wenige von ihnen dort auf Dauer verbleiben werden“, wird von Sieghart Döhring, dem Präsidenten der Europäischen Musiktheater-Akademie, als die möglicherweise bedeutendste Leistung des Opernbetriebs seit den 80er-Jahren gefeiert. „Niemand hätte doch vor hundert Jahren für möglich gehalten, dass die Oper ihre Lebenskraft zu einem guten Teil aus der Rückbesinnung auf die Historie ziehen würde, und zwar nicht nur in der Restitution des Bestehenden, sondern auch in seiner schöpferischen Neudeutung.“ Freilich, so Döhring, könne bislang von einer „systematischen Erschließung der alten Oper für die Gegenwart keinesfalls die Rede sein“ – Nachholbedarf bestünde nicht nur hinsichtlich der französischen Oper insgesamt und der Opéra comique im Besonderen, sondern insbesondere auch hinsichtlich der Reintegration des Balletts in aktuelle Produktionen. An diesem Punkt dürften die Fragen der Finanzierbarkeit eine Schlüsselrolle einnehmen.
Nachschlag 2010/11
02.11.10 (Barbara Lieberwirth) -
Nach Venedig und Hamburg steht in Leipzig die drittälteste Musiktheaterbühne Europas. Im Jahr 1692 erhielt die Stadt vom Dresdner Hof das Recht, Opern aufzuführen, und 1817 genehmigte Friedrich August I. – der Gerechte – ein ständig spielendes Stadttheater in der florierenden Messestadt. Das prächtige Haus am Augustusplatz von 1868 sollte den 2. Weltkrieg nicht überdauern. Bereits zehn Jahre nach Kriegsende begann die Stadt, ein neues Opernhaus im spätklassizistischen Stil zu erbauen. 1960 konnte der gebürtige Leipziger und Staatsratsvorsitzende Ulbricht den einzigen Theaterneubau der DDR-Geschichte einweihen. Eröffnet wurde das Haus mit Wagners „Meistersingern“ in der legendären Inszenierung von Joachim Herz.
Herrlich unverblümt und hemmungsfrei
07.07.10 (Stephanie Knauer) -
Juliane Votteler, Intendantin des Theaters Augsburg, rühmte bei der Premierenfeier zu Recht auch die „unglaubliche Arbeit der Logistik“. Denn die zwei Jahre währende Organisation des Musiktheater-Großprojekts und Auftragswerks „Die Abenteuer des Tom Dumm“ stand dem beeindruckenden Resultat nicht nach.
Stars in der Wiederverwertung: die DVD-Edition „Sternstunden der Oper“
03.02.10 (Juan Martin Koch) -
„Nie war Oper populärer!“ Dieser Schlachtruf tönt uns aus der DVD-Box entgegen, die das Magazin „Stern“ zusammen mit Arthaus herausgebracht hat. Der Stern? Dessen Leidenschaft für die Gattung hat man bisher offenbar erfolgreich geheim gehalten, dafür legt man sich nun um so mächtiger ins Zeug, um auf den maßgeblich von Mitropa-Mitarbeiterin A. Netrebko bei Laune gehaltenen Erfolgszug aufzuspringen.
Aus der Masse ins Licht: Stefan Herheim über die Rolle des Chores in der Oper
09.10.09 (Barbara Haack) -
Stefan Herheim ist einer der renommiertesten Nachwuchs-Regisseure des Musiktheaters. In Salzburg machte der jetzt 39-Jährige bei den Festspielen 2003 mit seiner „Entführung aus dem Serail“ auf sich aufmerksam. Seit 2008 wird in Bayreuth seine Inszenierung des „Parsifal“ aufgeführt. An der Berliner Staatsoper setzte er in der letzten Spielzeit den „Lohengrin“ in Szene. Ein Gespräch mit dem in Berlin lebenden gebürtigen Norweger. [Aus „Oper & Tanz“ 5-09]
Collage von Christoph Marthaler: Vom Hotel zum „Waldmusiktheater“
18.01.09 (Heike Lies) -
„Die musikalisch-theatralen Collagen, mit denen die ‚Christoph-Marthaler-Familie‘ berühmt geworden ist, haben etwa ähnlich viel gemeinsam mit einem herkömmlichen Theaterstück wie das Waldhaus mit einem herkömmlichen Luxushotel“, meint Urs Kienberger, der zusammen mit seiner Schwester Rita und seinem Schwager Felix Dietrich das Hotel Waldhaus in Sils-Maria betreibt. Ein Familienunternehmen als Bühne - ein Hotel als Opernhaus.


