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Alle Artikel kategorisiert unter »Oper Köln«
Karneval in Itaka: Fortsetzung des Kölner Monteverdi-Zyklus’ mit „Il Ritorno d’Ulisse in Patria“
26.02.12 (Peter P. Pachl) -
Die alternativen Spielstätten deutscher Opernhäuser erfreuen sich großer Beliebtheit, auch wenn der Zugang zunächst erschwert wird. Im Palladium, einer historischen Werkhalle im Mülheimer Schanzenviertel, gegenüber einer Mega-Disco, hat Bernd Mottl die Handlung von Claudio Monteverdis 1640 in Venedig uraufgeführtem Dramma per Musica in die Spießigkeit der Fünfzigerjahre verlegt und im Kölner Karneval angesiedelt. Konrad Junghänel hat die Partitur historisierend eingerichtet und führt sie mit dem „Gürzenich-Orchester Köln und Gästen“ zu einem runden Publikumserfolg.
Türkenoper im wilden Kurdistan
02.05.11 (Regine Müller) -
Der Kulturkampf zwischen Orient und Okzident war schon im 18. Jahrhundert ein heiß diskutiertes Thema. Damals kamen sogenannte „Türkenopern“ schwer in Mode, in denen die Ängste und Vorurteile im Gefolge der türkischen Belagerung Wiens auf der Bühne verhandelt wurden. Mozarts deutsches Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“ ist als eine der prominentesten Türkenopern daher von ganz unverbrauchter Aktualität. Mozart plädierte darin bereits anno 1782 für Versöhnung und friedliche Koexistenz. Die Schlüsselfigur des Konflikts ist in der Oper der orientalische Potentat Bassa Selim, der sich bei Mozart als Humanist erweist.
Musikus und Himmelsmama: Stockhausens SONNTAG aus LICHT als szenische Uraufführung in Köln
11.04.11 (Patrick Hahn) -
Am vergangenen Wochenende wurde Karlheinz Stockhausens SONNTAG aus LICHT von der Kölner Oper in Zusammenarbeit mit dem Ensemble musikFabrik uraufgeführt. In der Regie der spanischen Theatertruppe „La Fura dels Baus“ war der letzte Teil aus Karlheinz Stockhausens hypertrophem Opernzyklus über die sieben Tage der Woche an zwei Tagen erstmals szenisch zu erleben.

