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Alle Artikel kategorisiert unter »Opernstiftung Berlin«
Berlin - Im Tarifstreit um eine bessere Entlohnung der Berliner Orchestermusiker soll es in wenigen Tagen ein Spitzentreffen aller beteiligten Gremien geben. Die Deutsche Orchestervereinigung (DOV), die Stiftung Oper in Berlin und der Deutschen Bühnenverein wollen sich zu einem Gespräch treffen, "um auszuloten, wie weit es noch Verhandlungsspielraum für eine Einigung gibt", sagte der Generaldirektor der Stiftung Oper, Peter F. Raddatz.
Berlin - Im Tarifstreit um eine bessere Entlohnung der Berliner Orchestermusiker zeigt sich die Arbeitgeberseite nach wie vor offen für Gespräche. "Wir sind weiter zuversichtlich und verhandlungsbereit", sagte der Generaldirektor der Stiftung Oper in Berlin, Peter F. Raddatz, am Mittwoch, einen Tag vor Fristablauf für das bestehende Angebot aus seinem Haus.
Nach über zwei Jahren ist es dem Land Berlin und der Stiftung Oper in Berlin gemeinsam mit dem Deutschen Bühnenverein am 28. September 2010 gelungen, sich mit den Gewerkschaften VdO (Vereinigung Deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e.V.) und GDBA (Gewerkschaft Deutscher Bühnenangehöriger) auf die Inhalte eines neuen Tarifvertrages (NV Bühne) zu verständigen. Darin enthalten ist die Ankopplung der Künstlergehälter an die Tarifentwicklung im Land Berlin und in der Opernstiftung. Die Künstlergehälter sollen damit ab 1.1. 2010 faktisch um 4,46 Prozent steigen.
Berlin - Der neue Intendant der Staatsoper Unter den Linden, Jürgen Flimm, hat der Berliner Politik "puren Populismus" in der Diskussion um die drei Opernhäuser in der Stadt vorgeworfen. Zwar kosteten die Opern mehr als Schauspielhäuser, da sie Orchester und Chöre mitfinanzieren müssten, sagte Flimm in einem Interview des Nachrichtenmagazins "Focus". Allerdings seien die Häuser mit insgesamt 800 000 Besuchern pro Spielzeit gut besucht.
Berlin - Der neue Intendant der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, Jürgen Flimm, will sich in seinem künftigen Job auch um Freundschaft zwischen den Berliner Opernintendanten bemühen. Für ihn sei zwar neu, dass der eigene Spielplan extrem mit anderen abzustimmen sei, sagte Flimm in einem Interview mit der ehemaligen Kulturstaatsministerin Christina Weiss (parteilos) für die Tagezeitung «Die Welt» (Dienstagausgabe). «Aber die Opernsituation in Berlin ist ein Pfund für die Stadt, mit dem sie wuchern kann als größte Opernstadt der Welt mit drei fantastischen Opernhäusern.»
12.07.10 (nmz/kiz) -
Berlin - Der scheidende Direktor der Wiener Staatsoper, Ioan Holender, hält die Berliner Opernlandschaft für schlecht strukturiert, zu teuer und publikumsfremd. Im Deutschlandfunk sagte Holender am Sonntag, In Berlin werde eine «Ware» hergestellt, ohne dass es dafür die nötigen «Abnehmer» gebe. Es sei «katastrophal», wenn die Staatsoper Unter den Linden eine Auslastung unter 60 Prozent vorweise: «Der Apparat ist enorm, es ist teuer, und es wird von den Leuten nicht angenommen. Das ist die Wahrheit.»
Im fünften Jahr in Folge konnte die Staatsoper Unter den Linden in der Zuschauergunst zulegen. 244.861 Besucher in insgesamt 288 Veranstaltungen sorgten im Jahr 2009 für eine Rekord-Auslastung von 87,4 % (2008: 87,1 %). Zusätzlich erlebten insgesamt 46.119 Konzertbesucher ausverkaufte Gastspiele der Staatskapelle Berlin in New York, Wien, Oxford, Granada, Bonn und Wuppertal. Den Saison-Auftakt unter dem Motto "Staatsoper für alle" erlebten Ende August auf dem Bebelplatz weitere 53.000 Besucher.
Berlin - Der scheidende Generaldirektor der Opernstiftung, Stefan Rosinski, wird nach Darstellung von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) auch sein Amt als kaufmännischer Geschäftsführer des Bühnenservice auf eigenen Wunsch aufgeben. Rosinski habe das Angebot nicht angenommen, seinen Ende August auslaufenden Vertrag bis zum Sommer 2010 zu verlängern, sagte Wowereit, der zugleich Kultursenator ist, am Donnerstag im Abgeordnetenhaus.
Berlin - Der Generaldirektor der Berliner Opernstiftung und Chef des dortigen Bühnenservices, Stefan Rosinski, wird von der nächsten Spielzeit an Chefdramaturg der Volksbühne. Das bestätigte das Theater der «Berliner Zeitung» (Donnerstagausgabe). Rosinski, der die Leitung der Opernstiftung im Sommer an Peter F. Raddatz von den Bühnen Köln abgeben muss, wird den Aufbau des Bühnenservice voraussichtlich noch bis zu dessen Fertigstellung im Sommer 2010 begleiten.
Berlin (ddp). Berlins Regierender Bürgermeister und Kultursenator Klaus Wowereit (SPD) hat Forderungen der Deutschen Oper nach mehr Geld eine klare Absage erteilt. Die Oper werde sich mit dem Zuschuss «arrangieren müssen, es sei denn, die anderen beiden Häuser geben freiwillig etwas ab», sagte Wowereit zur Halbzeit der Legislaturperiode der «Berliner Zeitung» (Freitagsausgabe).