Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.
Alle Artikel kategorisiert unter »Paul Hindemith«
Der Komponist und die Löwin
04.10.11 (Verena Fischer-Zernin) -
Mittags um zwölf kann man hören, wie klein der Ort ist. Glockenläuten erfüllt die Luft, und das gedrungene, graue Schulhaus spuckt pünktlich eine Schar Kinder aus. Zwischen Blumenrabatten grüßt ein Schild: „Blonay lächelt Sie an“. Der Molkereiwarenhändler verkauft Käse der Region an rüstige Damen mit Stoffbeuteln, die Zahnradbahn schiebt sich bergan durch die Wiesen, doch niemand scheint Notiz von der überwältigenden Kulisse zu nehmen: Vom Zentrum des Dorfs fällt der Blick auf das kantige Château de Blonay hoch über dem Genfer See. Das Auge reicht über die schimmernde Fläche des Sees bis nach Frankreich hinüber auf die Savoyer Alpen.
Jedem Kind sein Instrument
04.04.11 (Michael Kube) -
Paul Hindemith. Plöner Musiktag; Dietrich Henschel (Bariton), David Reibel (Sprecher), Mitglieder des RSO Berlin, Jugendsinfonieorchester Marzahn-Hellersdorf, Ensembles der Hans-Werner-Henze-Musikschule, Rundfunkkinderchor Berliner, weitere Berliner Kinder- und Jugendchöre. Jobst Liebrecht (2008) *** Wergo WER 6728 2
Symphonisches bei Eis und Sturm: das Orchester am Jakobsplatz spielt Hindemiths Filmmusik zu „Im Kampf mit dem Berge“
03.02.11 (Eckart Rohlfs) -
Der Deutsche Alpenverein besann sich einer seiner Bergwelt und dem Bergtourismus zugedachten, fast vergessenen Musik, die einer der namhaftesten Komponisten des 20. Jahrhunderts geschrieben hat: Paul Hindemith, angesteckt von der Begeisterung des Bergfilmmachers Arnold Fanck, ließ sich anregen, für dessen gerade im Entstehen befindlichen Stummfilm „Im Kampf mit dem Berge“ eine passende Musik zu komponieren. Szene für Szene schrieb der damals Mitzwanziger Paul Hindemith im Sommer 1921 in Freiburg dazu eine Musik, die durch die Bilder „stark in der Wirkung erhöht wurden“, wie der Filmregisseur Fanck erfreut feststellte.
Monteverdis Geist aus Hindemiths Händen: Die Wiener „Orfeo“-Aufführung von 1954 auf CD
11.11.10 (Juan Martin Koch) -
„Wir wollen heute Abend versuchen, diese Oper unter den ursprünglichen Bedingungen wiederaufzuführen … Wir haben alles versucht, um den Originalklang wiederherzustellen. Sie werden erstaunt sein, wie leise er ist, und wie unemotionell, wie unbeweglich er bleibt.“ Paul Hindemiths kleine Vorrede zur Wiener Orfeo-Wiedererweckung von 1954 gibt schon einen ersten Eindruck von seinem interpretatorischen Ansatz, der in der Aufführung dann aber erfreulicherweise weniger akademisch klang.
Mutig
28.02.10 (Martin Hufner) -
Gleichzeit – eine musikalische Zeitreise. Werke von Poppe, Hindemith und Bernd Alois Zimmermann; Junge deutsche Philharmonie, Dir. Susanna Mälkki; EMCD-010
Unterschlagener Hindemith
09.07.09 (Christoph Schlüren) -
Paul Hindemith: Klaviermusik mit Orchester; Antonin Dvorák: 9. Symphonie „From the New World“. Leon Fleisher (Pf), Christoph Eschenbach dir. Curtis Symphony Orchestra. Ondine CD 1141-2
Das Prinzip Cardillac: Der infantile Künstler ist egoman bis zum Mord
17.03.09 (Michael Ernst) -
Dresdens Semperoper betreibt Wiedergutmachung. Das allzu oft als museal verschrieene Haus hat inzwischen einige Neu- und Wiederentdeckungen in seinem Programm, bei denen schon die Vorankündigung Lust und Freude geweckt haben. Othmar Schoecks „Penthesilea“ gab in der vorigen Saison einen in der Inszenierung von Günter Krämer mit Iris Vermillion in der Titelpartie höchst gelungenen Vorgeschmack auf ein Wiedersehen mit Paul Hindemiths Oper „Cardillac“ am Ort ihrer Uraufführung.

