Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Philippe Manoury«

Beweglichkeit der Lettern veränderte die Welt: Philippe Manourys „La Nuit de Gutenberg“ in Straßburg uraufgeführt

23.09.11 (Frieder Reininghaus) -
Der Drucker Johannes Gensfleisch (~1400–1468) vom Hof zum Gutenberg in Mainz gilt als der bedeutendste Pionier des Buchdrucks. Er war es wohl, der auf die schlaue Idee des Einsatzes von beweglichen Metallbuchstaben kam. Er entwickelte eine effiziente Legierung aus Zinn, Blei und Antimon (einer ölhaltigen Tinte) für die Lettern, ein Handgießinstrument und die Druckerpresse. Sein Buchherstellungsverfahren modernisierte die herkömmlichen Methoden der Verbreitung von Texten sprunghaft. Sie war Voraussetzung für größere Auflagen und damit für eine grundsätzlich neue Qualität der Informations- und Unterhaltungsmöglichkeiten, der Wissenschaften und des Bildungswesens. Die rasche Ausbreitung des Flugblatt- und Buchdrucks in Europa ist ein Schlüsselfaktor der Renaissance in Europa.

Ein Tag der Extreme: zum Abschluss des Ultraschall-Festivals in Berlin

03.02.11 (Barbara Eckle) -
Mit zwei sehr diversen Konzerten ist das Berliner Festival für Neue Musik „Ultraschall“ zu Ende gegangen. Am Nachmittag bestritt das berühmte Arditti Quartett kammermusikalische Werke aus den letzten Jahren, während das Konzert des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin sich am Abend auf eine Gegenüberstellung von Pionierswerken aus den 1960er Jahren und Kompositionen aus allerjüngster Zeit konzentrierte.

Donaueschinger Musiktage 2010 - Quardittiade

Der heutige Festivaltag steht ganz im Zeichen des Streichquartetts. In der "Quardittiade" stehen sich mit dem Arditti Quartet, dem JACK Quartet und Quatuor Diotima drei Ensembles verschiedener Generation und musikalischer Herangehensweise gegenüber. Der Festivalbesucher kann so unter anderem die Uraufführung von James Dillons "Streichquartett Nr. 6" in drei völlig verschiedenen Interpretationen hören und vergleichen.

Auf der Suche nach sich selbst: Das Stuttgarter Éclat-Festival als Forschungslabor

13.03.10 (Gerhard Rohde) -
Seit dreißig Jahren gibt es „Tage für Neue Musik“ in Stuttgart. Vor einigen Jahren gaben sie sich den effektvoll-mehrdeutigen Titel „Éclat“. Im Medienzeitalter reicht eine sachliche Bezeichnung nicht mehr aus. Ein Eklat erregt einfach mehr Aufmerksamkeit. Für die-se sorgte schon vor dem diesjährigen „Éclat“-Festival die so genannte Finanzkrise. Die Stadt Stuttgart muss sparen.
Inhalt abgleichen