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Alle Artikel kategorisiert unter »Richard Wagner«

Loges listiger Abend: München startet mit „Rheingold“ sein neues Ringprojekt

05.02.12 (Christian Kröber) -
Dass sich München seit langer Zeit als musikalisches Gegengewicht zu Bayreuth sieht, davon zeugt nicht nur das 1901 mit Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ erbaute und architektonisch dem Grünen Hügel nachempfundene Prinzregententheater. Vielmehr liefert man sich seit Jahrzehnten einen künstlerischen Wettbewerb bei der Pflege des Wagnerschen Erbes. Im Jahrestakt stemmen beide Häuser den kompletten Ring, und mit der Inszenierung des Rheingold haben Andreas Kriegenburg (Regie) und Kent Nagano am Pult ein künstlerisch überzeugendes Ergebnis vorgelegt.

Wanken auf schwankenden Planken: Wagners „Götterdämmerung“ an der New Yorker Metropolitan Opera

03.02.12 (Jörn Florian Fuchs) -
Zum Schluss gibt es doch noch eine klitzekleine Regieidee. Die im Rheingold so triumphal auftretenden Götter sind inzwischen zu Gipsfiguren erstarrt und während die letzte Himmlische – Brünnhilde – sich meuchelt, zerplatzen die Köpfe der Gipsgötter. Dann senkt sich das riesige, viele Millionen Dollar teure Gerüst mit beweglichen Stahlstreben ein letztes Mal und zeigt eine bunte Mischung aus Wasser, Feuer, Licht – was am Ende eines Rings halt so übrig bleibt. Aber sind wir davon wirklich bewegt oder gar überzeugt?

Oper XXL - Bayerische Staatsoper bringt Richard Wagners Nibelungensaga neu heraus

01.02.12 (Georg Etscheid - dapd) -
München - Dieses gigantische Werk ist für jedes Opernhaus eine Herausforderung: Gut 16 Stunden Musik, aufgeteilt auf vier abendfüllende Opern, ein 100-Mann-Orchester, das kaum in einen normalen Orchestergraben passt, dazu 31 Solisten und ein großer gemischter Chor. Viel mehr geht nicht als in Richard Wagners Mega-Opus "Der Ring des Nibelungen", das die Bayerische Staatsoper bis zum Sommer als Neuinszenierung auf die Bühne des Münchner Nationaltheaters wuchten will. Am Samstag (4. Februar) startet das Riesenprojekt mit dem "Rheingold".

Fragen an uns Walhallianer: Überzeugender Abschluss des Frankfurter Rings mit der „Götterdämmerung“

30.01.12 (Wolf-Dieter Peter) -
„Schwächelnde Regie“, gar „Desinteresse der Regisseurin“ und ähnlich lauteten Gerüchte nach Vera Nemirovas gradliniger „Siegfried“-Erzählung (siehe nmz-Online vom 31.10.2011). Falsche Kriteleien: mit starken Bildern, neuen Akzenten und einer dezidierten Schlussaussage rundete sich Frankfurts „Ring des Nibelungen“ – ohne ein einziges Buh. Das war zunächst ein Kompliment an die Sänger.

Wagner-Jubiläum wirft Schatten voraus - Das Kulturjahr 2012 in Bayern, Salzburg und Bregenz

20.12.11 (Georg Etscheit - dapd) -
München - Das große Jubiläum zum 200. Geburtstag des Komponisten Richard Wagner im Jahr 2013 wirft seine Schatten voraus. Die Bayerische Staatsoper bringt nächstes Jahr mit dem "Ring des Nibelungen" Wagners monumentalste Komposition auf die Bühne des Münchner Nationaltheaters. Der Kraftakt endet mit der "Götterdämmerung", dem letzten Teil der Operntrilogie, der zu den Münchener Opernfestspielen (29. Juni bis 31. Juli) herauskommt.

Nazis mögen keinen Karneval: Wagners Jugendstreich „Das Liebesverbot“ zur Eröffnung des sanierten Theaters in Meiningen

12.12.11 (Boris Michael Gruhl) -
Alles ist von edlem Maß und elegantem Farbton. Die Gestaltung des Zuschauerraumes im berühmten Meininger Theater ist den ursprünglichen Entwürfen des Theaterherzogs Georg II. wieder angepasst worden. Für mehr als 23 Millionen Euro wurde das Theater nicht nur saniert, es ist jetzt auch mit modernster Bühnentechnik ausgestattet. Dafür wurde sogar das Rückportal des Bühnenhauses verschoben, somit ergeben Haupt- und Hinterbühne eine Spielfläche die das gleiche Maß hat wie die der Berliner Staatsoper. Eine Hubzylinderdrehbühne mit doppeltem Kranz wurde eingebaut, deren Möglichkeiten kommen in den Premieren anlässlich der Wiedereröffnung in überreichem Maß zur Anwendung.

Wagner-Urenkelin verklagt Bayreuther Wagner-Stiftung und Stadt Leipzig

10.12.11 (Agentur - dapd) -
Berlin - Die Urenkelin des Komponisten Richard Wagner, Iris Wagner, hat die Bayreuther Richard-Wagner-Stiftung und die Stadt Leipzig verklagt. Sie will feststellen lassen, dass das alte Kompositionsklavier Richard Wagners, auf das Leipzig und die Bayreuther Stiftung Anspruch erheben, ihr selbst, ihren Geschwistern sowie den anderen drei Zweigen der Dynastie gehört, berichtet die Zeitung "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Gerichtsangaben.

Armin Petras übernimmt 2013 Schauspielintendanz in Stuttgart

14.11.11 (Agentur - dapd) -
Stuttgart - Armin Petras übernimmt im Sommer 2013 die Schauspielintendanz am Staatstheater in Stuttgart. Der Verwaltungsrat des Hauses wählte den 47-Jährigen, der derzeit Intendant am Maxim Gorki Theater Berlin ist, am Montag in Stuttgart einstimmig zum Nachfolger von Hasko Weber. Eine Findungskommission im Auftrag des Verwaltungsrats hatte Petras am 10. Oktober vorgeschlagen.

Happy Birthday, Richard Wagner! Geburtstagsvorbereitungen in Bayreuth und Leipzig im Vorfeld des Jubeljahres 2013

09.11.11 (Peter P. Pachl) -
Zum 125. Geburtstag Richard Wagners im Jahre 1938 hatte seine Vaterstadt Leipzig unter dem Zeichen des Hakenkreuzes „das dramatische Gesamtwerk“ dargestellt, sogar inklusive der fragmentarischen nullten Oper „Die Hochzeit“ (szenisch zuletzt 1998/99 im Repertoire des Theaters Hagen) und inklusive einer szenischen Aufführung der biblischen Szene „Das Liebesmahl der Apostel“. Für 2013, den 200. Geburtstag Richard Wagners, haben sich die Städte Leipzig und Bayreuth zusammen getan, um wenigstens Wagners drei komplette Jugendopern im Vorfeld der Festspiele auch in Bayreuth erklingen zu lassen: im Vorfeld der Bayreuther Festspiele des Sommers 2013 werden sie insgesamt dreimal auf dem Programm stehen.

Deutschlands Wagner-Missverständnisse

01.11.11 (Wolf-Dieter Peter) -
Udo Bermbach: Wagner in Deutschland. Rezeption – Verfälschungen, Metzler Verlag, Stuttgart 2011, XII, 508  S., Abb., Notenbsp., € 39,95, ISBN 978-3-476-01884-7
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