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Alle Artikel kategorisiert unter »Rosenkavalier«

Semperoper feiert 100 Jahre «Rosenkavalier» von Richard Strauss

Dresden - Die Semperoper in Dresden feiert die Uraufführung der Oper «Rosenkavalier» von Richard Strauss vor 100 Jahren. Das Stück war am 26. Januar 1911 in der Semperoper auf die Bühne gekommen, wie das Musiktheater am Donnerstag in Dresden mitteilte. Die Begeisterung der Besucher über die Oper sei so groß gewesen, dass es in der Folge Sonderfahrten von Berlin in die sächsische Landeshauptstadt gegeben habe. Deswegen werde das Jubiläum ebenfalls mit einer Sonderfahrt am 23. Januar 2011 begangen.

Oper im Rausch: Stefan Herheims grandiose Stuttgarter „Rosenkavalier“-Inszenierung

10.11.09 (Verena Großkreutz) -
Am Anfang füllen elektronische Sphärenklänge die kitschigen Weiten des himmlischen Sternenzeltes, das die Bühne überspannt, auf der inmitten von heftig waberndem Trockeneisnebel die Feldmarschallin sitzt und schwer melancholisch ihr alterndes Gesicht im Spiegel betrachtet. Wütend zerschlägt sie ihr Abbild. Erst mit diesem autoaggressiven Ausbruch setzt Richard Strauss' Musik zum „Rosenkavalier“ ein.

Dirigent Christian Thielemann mag kein Regietheater

23.01.09 (Georg Etscheit - ddp) -
München/Baden-Baden (ddp-bay). Der Chefdirigent der Münchner Philharmoniker, Christian Thielemann, hält wenig vom modernen Regietheater. «Heute wird alles immer noch drastischer», sagte Thielemann in München im ddp-Interview. «Und wenn Sie da nicht mitmachen, gelten Sie gleich als reaktionär.» Er selbst wolle sich dadurch die Lust an der Oper nicht verderben lassen. «Ich kann es nicht leiden, wenn eine Inszenierung die Musik überlagert. Das ist, wie wenn im Restaurant jemand neben mir raucht. Da vergeht mir der Appetit.»

Rückkehr eines Klassikers – Berliner Erstaufführung des „Rosenkavalier“-Stummfilms

18.11.08 (Peter P. Pachl) -
Nun feierte er also auch in Berlin neue Urständ, der im Jahre 1926 – da es noch keinen Tonfilm gab – vom Komponisten für das Medium Stummfilm komponierte „Rosenkavalier“, und seit Tagen war das Konzerthaus am Gendarmenmarkt für dieses Ereignis ausverkauft, zu dem neben Cineasten insbesondere Opernbesucher strömten.

Filmoper mit unendlichem symphonischen Atem

07.11.08 (Juan Martin Koch) -
„Der Arbeit, die Musik dem Film anzupassen, habe ich mich gerne unterzogen. Ich darf wohl annehmen, daß die aus Motiven der ,Rosenkavalier‘-Musik geschaffene Filmmusik ihre Wirkung nicht verfehlen wird, umso mehr, als der Regisseur des Films schon bei der Inszenierung auf das Musikalische des Werks insoferne Rücksicht genommen hat, als er die einzelnen Szenen unter den Klängen der ,Rosenkavalier‘-Musik inszenierte, also gewissermaßen den Rhythmus der Musik auf den Rhythmus der Gesten übertrug. Ich werde mich sehr darüber freuen, wenn der ‚Rosenkavalier‘-Film in den breiten Massen als Volks-Filmoper neue Freunde gewinnt.“
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