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Alle Artikel kategorisiert unter »Ruhr.2010«
Kulturelle Kooperationen ausbauen: Kulturhauptstadtjahr ließ Ruhrgebiet enger zusammenwachsen
29.12.10 (Michael Bosse - dapd) -
Essen - Auch wenn das Loveparade-Unglück einen langen Schatten über das Kulturhauptstadt-Jahr im Ruhrgebiet wirft – die Ruhr.2010 GmbH kann mit dem Erreichten durchaus zufrieden sein: Mehr als 5.600 Veranstaltungen wurden in den 53 Kommunen der Region auf die Beine gestellt, rund 10,5 Millionen Besucher kamen, das Image des Reviers wurde erfolgreich aufgepeppt und von Klischees entstaubt. Da passt es durchaus, dass zum Abschluss des Ruhr.2010-Programms die «Herkules»-Skulptur von Markus Lüpertz auf dem Gelände des Nordsternparks in Gelsenkirchen aufgestellt wurde. Eine 18 Meter hohe Statue, die die neue Galionsfigur des Ruhrgebiets werden und für die Kraft der Region stehen soll.
„Der armselige Stern der Hoffnung über dem Herzen“: Hans Werner Henze im Gespräch
07.10.10 (Georg Beck) -
Essen, Sheraton, im September. – Haben Sie Verständnis, es dauert noch etwas! Haben wir. Eine Woche vor der Premiere von „Gisela“, Hans Werner Henzes neuester Oper, seinem insgesamt fünfzehnten Musiktheaterwerk nach „L’Upupa“ und „Phaedra“ ist der Besprechungsbedarf groß. Schließlich, nach einer halben Stunde, ist es soweit. Dann merken wir, dass tatsächlich alles langsamer geht bei diesem 84-jährigen Komponisten.
Herbstkräftig die gedämpfte Welt: „Gisela!“ von Hans Werner Henze bei der Ruhrtriennale uraufgeführt
27.09.10 (Georg Beck) -
Einen „Pollicino für Erwachsene“ bitte! So hatten es die Kulturhauptstadt-Auftraggeber erbeten. So hat Hans Werner Henze seine „Gisela! oder: Die merk- und denkwürdigen Wege des Glücks“ konzipiert. Doch so war dem Herzstück der Henze-Werkschau bei ruhr.2010 nur schwer Theaterleben einzuhauchen. Die Vergangenheit eines großen Komponisten ist das eine – die große Vergangenheitsbeschwörung das andere. [Lesen Sie auch das Interview mit Hans Werner Henze in der Oktober-Ausgabe der nmz.]
