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Alle Artikel kategorisiert unter »Rundfunkchor Berlin«
chor@berlin-Blog: Sonntag
Michael Betzner-Brandt, der mit seinen Konzepten "Chor Kreativ - Singen ohne Noten und Circlesongs" sowie dem "Ich-kann-nicht-singen-Chor" hunderte von Besuchern begeistert, und das "human requiem", in dem der Rundfunkchor Berlin unter Simon Halsey Johannes Brahms' "Ein deutsches Requiem" in einem Konzept von Jochen Sandig und Sasha Waltz & Guests in völlig neuem Licht präsentiert - das ist der Abschlusstag der chor@berlin, dem Vokalfest des Deutschen Chorverbandes im Berliner Radialsystem V.
Den Menschen an Stelle des „Deutschen“ setzen: Brahms’ „Human Requiem“, szenisch aufgeführt im Radialsystem Berlin
13.02.12 (Katharina Granzin) -
Jochen Sandig, im Hauptberuf Leiter des Berliner Radialsystems, hat zusammen mit dem Rundfunkchor Berlin ein grandioses Brahms-Requiem in Szene gesetzt, das auf vielfache Art bewegt: Mitwirkende und Zuhörende werden in seiner Konzertinszenierung zu einer unteilbaren Gemeinschaft.
Am Steuer eines musikalischen Porsche: Die Internationale Meisterklasse des Rundfunkchors Berlin
15.10.10 (Arne Reul) -
Der Rundfunkchor Berlin gehört zu den besten Chören der Welt. Schon seit einigen Jahren wird hier im Rahmen des Projekts „Broadening the Scope of Choral Music“ versucht, immer neue Facetten des Chorgesangs zu finden. Die Internationale Meisterklasse für Nachwuchsdirigenten, die vom 1. bis 6. Oktober stattfand, erweiterte nun diese Ambitionen um eine weitere Komponente.
1.500 Stimmen für den „Elias“ – der Rundfunkchor Berlin lud zum Mitsingkonzert
26.02.09 (Antonia Bruns) -
„Dieses Konzert ist wirklich ein Wunder.“ Simon Halsey, Leiter des Rundfunkchors Berlin, kann es selbst kaum begreifen, wie er es jedes Jahr aufs Neue schafft, weit mehr als tausend Chorsänger und Orchestermusiker zu koordinieren – bei gerade mal einer Gesamtprobe. Der Titel dieses Mammutprojekts in der Berliner Philharmonie ist bereits über die Grenzen Deutschlands hinaus ein feststehender Begriff: „Mitsingkonzert“.
Geldsegen für Berliner Klangkörper: die roc Berlin erhält ab 2010 sechs Millionen Euro jährlich mehr
Stationen einer Angst, Absturz ins Innere
31.01.09 (Gerhard Rohde) -
„Angst – Fünf Pforten einer Reise in das Innere der Angst“ nennt der Komponist Christian Jost seine Choroper, die vor drei Jahren beim Berliner „Ultraschall-Festival“ vom Rundfunkchor Berlin uraufgeführt wurde. Josts Werk gehörte neben drei weiteren Arbeiten, unter anderem von Franco Evangelisti („Die Schachtel“) und einer Choreographie zu Helmut Lachenmanns „Mouvement – vor der Erstarrung“ zu jenen Werken, die neue Möglichkeiten einer aus der Musik entwickelten Theatralisierung erforschen. In der „Angst“ bestand diese Theatralisierung darin, dass sich die Chorsänger auch schon einmal um die eigene Achse drehten oder verkrümmt am Boden hockten, um innere Bewegtheit zu signalisieren. Für ein neues „Musik-Theater“ erschien das damals doch ein wenig dürftig, was auch auf die Musik selbst unvorteilhaft zurückwirkte. Auch schien die von Jost intendierte Nachzeichnung psychischer Dispositionen durch die Musik oft leicht pastos und unscharf.


