Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Sabine Leutheusser-Schnarrenberger«

Höhere Aufmerksamkeit für Autoren

06.07.10 (Gabriele Schulz) -
Als Berliner Rede zum Urheberrecht wurde die Rede von Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger am 14. Juni 2010 zur Eröffnung des Dialogs zum 3. Korb der Reform des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft angekündigt. „Berliner Rede“ – damit wurde die Latte sehr hoch gelegt. Und gleich in ihren einleitenden Worten stellte Leutheusser-Schnarrenberger eine Verbindung zum „Erfinder“ der Berliner Rede, Altbundespräsident Herzog, her, indem sie ihn mit folgenden Worten zitierte: „Erbärmlich ein Eigentumsbegriff, der sich nur auf Sachgüter, Produktionsmittel und Wertpapiere bezieht und die Leistungen des menschlichen Geistes ausklammert! Erbärmlich eine Gesellschaft, die sich einen solchen Eigentumsbegriff leisten wollte!“

Kulturrat sieht nach Rede zum Urheberrecht noch offene Fragen

16.06.10 (Agentur ddp) -
Berlin - Die Berliner Rede zum Urheberrecht von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) ist in der Kulturszene überwiegend mit Beifall aufgenommen worden. Der Bundesverband Musikindustrie, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Deutsche Musikverleger-Verband und die Verwertungsgesellschaft GEMA begrüßten die Äußerungen der Ministerin am Dienstag. Dem Deutschen Kulturrat und der SPD-Fraktion gingen die Ankündigungen nicht weit genug.

Deutsche Musikverleger begrüßen die personalpolitischen Entscheidungen der neuen Regierung

28.10.09 (Martin Hufner) -
Kaum ist die neue Regierung der Bundesrepublik Deutschland im Amtantreten, werden auch die Musikverbände nicht müde, ihre Schleimspuren glitschig abzuseiern. Jetzt erst mal, nach den Huldigungen des VdM (Glückwunsch vom 30.9.) und gewissen Hoffnungstönen vom Deutschen Kulturrat, Dagmar Sikorski vom Deutschen Musikverlegerverband. Und wie sehr man sich doch bemüht das Loblied auf die Kreativen anzustimmen. Fehlt nur noch eine passende Klebebildaktion: Ein Herz für die Kreativen. Das Kennzeichen des gegenwärtigen Politikumgangs in der verbandlichen Musikszene ist offenbar die gepflegte Anbiederung.
Inhalt abgleichen