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Alle Artikel kategorisiert unter »Salzburger Festspiele«
Klang-Kontinente und Mahler-Szenen
05.09.11 (Gerhard Rohde) -
Die Salzburger Festspiele, ein Hort abendländischer Hochkultur und entsprechend konservativ ausgerichtet, haben in den letzten zwei Jahrzehnten erstaunliche Verwandlungen erfahren. Mit Gerard Mortier und Hans Landesmann zogen das moderne Musiktheater und die Neue Musik in das Festspiel ein. Peter Ruzicka als Nachfolger brachte mit zahlreichen Uraufführungen neuer Musik Donaueschinger Atmosphäre an die Salzach und Jürgen Flimm setzte sich gegen Bedenken des Festspielkuratoriums durch, als er Luigi Nonos „Al gran sole“ ins Programm aufnahm: Es wurde ein Riesenerfolg.
Würde in einem FPÖ-regierten Österreich nicht mehr auftreten - Marathon-Schlagwerker Martin Grubinger im Gespräch
19.08.11 (Georg Etscheit - dapd) -
Martin Grubinger gilt als einer der weltbesten Schlagzeuger. Derzeit bereitet der Österreicher seinen neuesten «Schlagzeug-Marathon» vor. Fast vier Stunden lang wird der 28-Jährige bei den Salzburger Festspielen seine Schlaggeräte traktieren: Xylofone, Marimbaphon, Gong, Trommeln aller Art und Holzkisten. Sein erster Schlagzeug-Marathon 2006 im ehrwürdigen Wiener Musikverein brachte ihm den internationalen Durchbruch.
Zappenduster-Konzert - Das Notlicht bleibt bei Salzburger Festspielen an
18.08.11 (Georg Etscheit - dapd) -
«Keine Pultbeleuchtung, kein Notlicht», heißt es apodiktisch in der Partitur des österreichischen Komponisten Georg Friedrich Haas zu seinem 3. Streichquartett. Das 2001 entstandene Stück mit dem kryptischen Titel «In iij. Noct.» ist, so will es der Komponist, in völliger Dunkelheit zu spielen. Eine Herausforderung nicht nur für die Instrumentalisten des Stadler-Quartetts und das Publikum, sondern auch für die Organisatoren der Salzburger Festspiele, bei denen das Stück am Dienstagabend zur Aufführung kam.
Witzig geschärftes Plädoyer fürs Altern: Christoph Marthaler inszeniert Janáčeks „Věc Makropulos“ in Salzburg
11.08.11 (Peter P. Pachl) -
Die 1922 in Prag spielende Handlung um ein Elixier der ewigen Jugend haben Christoph Marthaler und Anna Viebrock ins heutige Salzburg verlegt, einen Ort, an dem der Prozentsatz der durch Schönheitsoperationen „jung“ gebliebenen Besucher besonders hoch sein dürfte.
Hart an der Kitschgrenze - Stein inszeniert Verdis «Macbeth» bei Salzburger Festspielen
04.08.11 (Georg Etscheit - dapd) -
Die Neuinszenierung von Giuseppe Verdis Oper «Macbeth» bei den Salzburger Festspielen ist am Mittwochabend begeistert gefeiert worden. Besonders lautstark applaudierte das Premierenpublikum in der Felsenreitschule dem serbischen Bassbariton Zeljko Lucic und der russischen Sopranistin Tatjana Serjan, die mit Stimmgewalt und großer Präsenz Macbeth und seine Lady verkörperten. Rückhaltlose Zustimmung wurde auch Stardirigent Riccardo Muti am Pult der Wiener Philharmoniker zuteil sowie Regie-Altmeister Peter Stein, die erstmals zusammengearbeitet hatten.
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