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Alle Artikel kategorisiert unter »Sebastian Weigle«

Das Wagner-Jahr wirft seine Schatten voraus: Berliner Erstaufführung von Hans Sommers „Sappho-Gesängen“ im Konzerthaus

10.03.12 (Peter P. Pachl) -
In Berlin, wo Richard Strauss, zwei Opern von Hans Sommer (1837–1922) dem er kompositorisch hörbar viel verdankt, dirigiert hat, erlebte Sommers Opus 6 seine späte Erstaufführung. Frankfurts GMD Sebastian Weigle kombinierte im Sinfoniekonzert des bestens disponierten Konzerthausorchesters Wagners „Rienzi“-Ouvertüre und Dvoráks Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95, mit Sommers sechs Sappho-Gesängen aus den Jahren 1883–1885: eine Entdeckung, nicht nur im Vorfeld des Wagner-Jahres.

Bundesjugendorchester gastiert mit Christian Tetzlaff

29.02.12 (PM - DMR) -
13 Hörner, 6 Trompeten und Posaunen – die Alpensinfonie von Richard Strauss stellt nicht nur personell gewaltige Bedingungen an das aufführende Ensemble. Zum ersten Mal widmet sich das Bundesjugendorchester in diesem Frühjahr diesem monumentalen Werk: Mit insgesamt 110 Musikern wird das Bundesjugendorchester unter der Leitung des Frankfurter Dirigenten Sebastian Weigle das Werk in Köln, Hamburg, Stuttgart, Ulm und Aalen präsentieren.

Fragen an uns Walhallianer: Überzeugender Abschluss des Frankfurter Rings mit der „Götterdämmerung“

30.01.12 (Wolf-Dieter Peter) -
„Schwächelnde Regie“, gar „Desinteresse der Regisseurin“ und ähnlich lauteten Gerüchte nach Vera Nemirovas gradliniger „Siegfried“-Erzählung (siehe nmz-Online vom 31.10.2011). Falsche Kriteleien: mit starken Bildern, neuen Akzenten und einer dezidierten Schlussaussage rundete sich Frankfurts „Ring des Nibelungen“ – ohne ein einziges Buh. Das war zunächst ein Kompliment an die Sänger.

Festspielmomente in musikalischer Feinzeichnung: Frankfurts „Ring“ rundet sich mit „Siegfried“ weiter

31.10.11 (Wolf-Dieter Peter) -
Womit Frankfurts „Siegfried“ wirklich auftrumpfen, ja überragen kann, ist die gesamte musikalische Seite. GMD Sebastian Weigle und das bis in die enorm geforderten Bläser klangschön musizierende Museumsorchester überzeugten nicht nur mit auftrumpfendem Wagner-Bombast. Vielmehr gab es viel hörenswerte Feinzeichnung, kleines klagendes Leid und immer wieder das von Wagner gewollte Piano.

In der Walküren-Schule: Fortsetzung von Vera Nemirovas Frankfurter „Ring“-Inszenierung

01.11.10 (Peter P. Pachl) -
In Wagner-Inszenierungen macht die Schule offenbar Schule: Nach Konwitschnys „Lohengrin“ im Klassenzimmer, erklärte im Kopenhagener „Ring“ Alberich seinem Sohn Hagen die bestehenden Machtverhältnisse und seine Pläne der an der Schultafel. Und nun wird in der Frankfurter „Walküre“ die Rückwand von Jens Kilians Raumskulptur ebenfalls zu einer gewaltigen Schultafel, an der Wotans und seine Lieblingstochter mit Kreide und Schwamm hantieren.

Rheingold, neomythisch: Vera Nemirova startet Frankfurts neuen „Ring“

03.05.10 (Peter P. Pachl) -
Ruth Berghaus, die als Regisseurin für den letzten kompletten „Ring des Nibelungen“ in der Frankfurter Ära Michael Gielen verantwortlich zeichnete, war eine der Lehrerinnen der bulgarischen Regisseurin Vera Nemirova, die – nach einem viel beachteten, ungewöhnlichen „Tannhäuser“ – von Intendant Bernd Loebe den Auftrag erhalten hatte, Richard Wagners Tetralogie zu inszenieren.

Sonntagsmaler von Nürnberg: Katharina Wagners „Meistersinger“ in Bayreuth

27.07.09 (Peter P. Pachl) -
Katharina Wagner, die jüngste Wagner-Urenkelin, und mit ihrer Halbschwester Eva seit diesem Sommer Festspielleiterin in Bayreuth, hat auch im dritten Jahr an ihrer Inszenierung der „Meistersinger von Nürnberg“ weiter gearbeitet. Aufgrund der fatalen Rezeptionsgeschichte, an welcher der Komponist einen entscheidenden Anteil hat, wird die – neben dem frühen „Liebesverbot“ einzige heitere Handlung des Musikdramatikers Wagner – bis zur Kenntlichkeit verfremdet.
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