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Alle Artikel kategorisiert unter »Staatsoper München«

Hermann Nitsch und Olivier Messiaens „Saint François d’Assise“ in München – eine Teilübergießung

06.07.11 (Juan Martin Koch) -
Bei der Premiere war der Skandal ausgeblieben, und auch bei der zweiten Vorstellung geht der Protest über vereinzelte Buh- und Pfui-Rufe nicht hinaus, als nach dem ersten Teil ein Gekreuzigter durch eine Publikumsreihe getragen wird. Aufs Ganze betrachtet erweist sich die Kombination von Olivier Messiaens Franziskus-Oper mit Hermann Nitschs, hier auf Münchner Opernfestspiel-Format heruntergebremstem „Orgien-Mysterien-Theater“ als gar nicht so abwegig.

Im Labyrinth der Gefühle: Calixto Bieito und Daniele Gatti versuchen sich in München an Beethovens „Fidelio“

22.12.10 (Christian Kröber) -
Es waren dann doch viel weniger Buhs, als die sensationslüsterne Öffentlichkeit erwartet hatte, bei dieser ersten Arbeit des katalanischen Skandalregisseurs an der Bayerischen Staatsoper. Und sie galten vor allem dem Dirigenten. Um es vorweg zu nehmen: der Abend in München erfüllte die Erwartungen in keiner Weise. Weder kamen diejenigen auf ihre Kosten, die den Theaterskandal zum Lakmustest für die Lebendigkeit der Oper erheben; noch die Liebhaber großen musikalischen Opernglücks. Über weite Strecken herrschte pure Langeweile und Sänger, Dirigent und Orchester befanden sich, bis auf wenige, allerdings herausragende Ausnahmen, auf dem Niveau einer anständigen Provinzbühne.

Bayerns Opern und Theater müssen sparen

20.12.10 (Georg Etscheit - dapd) -
München - Die Wirtschaft boomt wieder, doch Bayerns Theater müssen sparen. Das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts in nach wie vor krisenhaften Zeiten zwingt fast alle bayerischen Opernhäuser und Theater, den Rotstift anzusetzen.

Kirill Petrenko wird neuer Musikchef der Bayerischen Staatsoper [update]

07.10.10 (Georg Etscheit - dapd) -
Die Personalie ist ein Befreiungsschlag: Kirill Petrenko wird neuer Musikchef der Bayerischen Staatsoper. Gerade erst hatte die Fachzeitschrift "Opernwelt" München in die Kategorie "Ärgerlichste Opernerfahrung" eingereiht und die bayerische Landeshauptstadt für "Konfusionen und Irritationen" in der Musikszene kritisiert. Kein schmeichelhaftes Urteil, sonnt sich München doch gerne in dem Ruf einer Musikmetropole, die bisher mit dem Stardirigenten-Dreigestirn Kent Nagano, Christian Thielemann und Mariss Jansons glänzen konnte. Doch Nagano und Thielemann sind an der Isar Stars auf Abruf.

Bayerische Staatsoper stiftet Carlos Kleiber Dirigentenpreis

02.07.10 (Agentur ddp) -
München - Die Bayerische Staatsoper hat zusammen mit den Freunden des Nationaltheaters zu Ehren des Dirigenten Carlos Kleiber einen Preis gestiftet. Die Auszeichnung ist mit 10 000 Euro dotiert und soll ab 2011 in zweijährigem Rhythmus an «junge, außerordentlich begabte Dirigenten und Korrepetitoren» verliehen werden, wie die Staatsoper am Donnerstag mitteilte.

Durchwachsene Tosca-Premiere in München

29.06.10 (Agentur ddp) -
München - Mit viel Jubel, aber auch einigen Buh-Rufen ist am Montagabend zum Auftakt der Münchner Opernfestspielen die neue «Tosca»-Inszenierung der Bayerischen Staatsoper aufgenommen worden. Eindeutiger Publikumsliebling in Giacomo Puccinis populärer Oper um Liebe, Macht und Verrat war einmal mehr Startenor Jonas Kaufmann, der die Rolle des revolutionär gesinnten Malers Mario Cavaradossi sehr charaktervoll zu Gehör brachte.

Umjubeltes Operndebüt von Theater-Regisseur Bösch in München

02.12.09 (Agentur ddp) -
München - Mit einer effektvollen Neuinszenierung von Gaetano Donizettis Oper «Der Liebestrank» hat der junge deutsche Theaterregisseur David Bösch im Münchner Nationaltheater sein umjubeltes Operndebüt gegeben. Bösch, der zuletzt als Hausregisseur am Essener Aalto-Theater viel beachtete Schauspiel-Inszenierungen präsentiert hatte, machte aus der schlichten Belcanto-Komödie ein humorvolles Slapstick-Spektakel.

Bayerische Staatsoper baut mobiles Mini-Opernhaus

16.11.09 (Agentur ddp) -
München - Die Bayerische Staatsoper wird ab kommendem Sommer über ein transportables Mini-Opernhaus verfügen. Der «Pavillon 21» soll 300 Sitzplätze haben und Raum für «ungewohnte Formate des Musiktheaters» bieten, wie Staatsopernintendant Nikolaus Bachler am Montag in München sagte.

Elsas Traum vom Eigenheim – ein enthmytologisierter „Lohengrin“ in München

09.07.09 (Peter Krause) -
Der Lohengrin ist Richard Wagners traurigster Held. Die Fallhöhe seines Scheiterns wirkt noch viel größer als die des Tristan oder des Siegfried, da der Lohengrin doch mit so immensem utopischen Überschuss auftritt – dieser Mann des märchenhaften Wunders, der so gern der menschlichen Liebe teilhaftig werden möchte und doch erleben muss, wie unvereinbar sein schöner Schein mit dem wahren Leben einer real existierenden Beziehungskiste ist.

Uraufführung an der Staatsoper - Choreograf Jirí Kylián verabschiedet sich von der Bühne

04.05.09 (Ulrike Köppen - ddp) -
München - Mit einer Uraufführung des weltbekannten tschechischen Choreografen Jirí Kylián wird am Sonntag (3. Mai) an der Münchner Staatsoper die jährliche Ballettfestwoche eröffnet. Sie ist gleichzeitig Auftakt der Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen des Bayerischen Staatsballetts. In einer engen Verschränkung von Tanz, Musik, bildender Kunst und Film soll die Inszenierung «Zugvögel» die Vergänglichkeit des Bühnenkunstwerks versinnbildlichen und ist außerdem der Abschied des 1947 geborenen Choreographen von der Bühne.
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