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Alle Artikel kategorisiert unter »Staatsoper Stuttgart«
20 Jahre Dirigentenforum
Das Dirigentenforum ist das Förderprogramm des Deutschen Musikrates für den dirigentischen Nachwuchs. Ziel der Förderung ist die Vorbereitung überdurchschnittlich begabter Nachwuchsdirigent(inn)en auf die spätere Übernahme verantwortungsvoller Positionen im deutschen und im internationalen Musikleben. Die Stipendiat(inn)en erwarten umfangreiche Probenmöglichkeiten und Aufführungen mit professionellen Orchestern und Chören. Namhafte Dirigentenpersönlichkeiten wirken dabei als ihre Mentoren.
Showdown im Kunstverein: Die Stuttgarter Ausstellung von Michaël Borremans eröffnet mit Helmut Lachenmanns „Got Lost“
23.02.11 (Verena Großkreutz) -
Seine Gemälde umgibt Stille, Totenstille. Menschen mit starrem Blick oder geschlossenen Augen, mit leichenfahler Haut, oft auch von androgyner Gestalt, sind darauf abgebildet. Gesichter wie Totenmasken, Körper ohne jene beseelte Aura, die die Lebenden umhüllt. Die am Wochenende im Württembergischen Kunstverein eröffnete Ausstellung mit Zeichnungen, Filmarbeiten und Malereien des belgischen Künstlers Michaël Borremans zeigt entrückte Wesen: ohne Bezug zu anderen Menschen, einsam, kommunikationslos, gefangen in surrealen, paradoxen oder ironisch gebrochenen Situationen.
Odyssee im WorldWideWeb: „the art of deleting“ in der Zeitoper-Reihe der Stuttgarter Staatsoper
18.07.10 (Verena Großkreutz) -
Aller guten Dinge seien drei, heißt es. Aber in „[the art of deleting]“ (Die Kunst des Löschens), das jetzt in der Reihe „zeitoper“ der Stuttgarter Staatsoper zur Uraufführung kam, bedeutet die Zahl Unheil: Dreimal findet der junge Ripper den Tod: Erst erschießt ihn eine mysteriöse Marienfigur, dann erdolcht er sein Alter Ego, und am Ende küsst ihn Gevatter Tod höchstpersönlich. Drei verschleierte Bräute sind es, in die sich Ripper verguckt und die sich mit einem Schlag in fiese, hässliche Furien verwandeln, die ihm die Kleider vom Leib reißen und ihn einfach so stehen lassen: in Strapsen. Peinlich. Denn die Öffentlichkeit schaut zu.

