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Alle Artikel kategorisiert unter »Subventionen«

Musikmesse 2011 - nmz-TV-Bühne: Hochsubventionierte Klassik - unterbezahlter Pop und Jazz?

Während der Frankfurter Musikmesse präsentierte die neue musikzeitung auch in diesem Jahr auf ihrer TV-Bühne vor Ort ein spannendes und umfangreiches Programm an Interviews, Diskussionsrunden und musikalischen Darbietungen. Hier auf der Homepage finden Sie täglich neue Mitschnitte dieser Präsentationen. Während Klangkörper und Einrichtungen ebenso wie Vermittlungsprojekte im Klassikbereich oft erhebliche Unterstützung von Ländern und Kommunen erfahren, bleiben auf den Gebieten Pop und Jazz vielerorts die Finanzhilfen gering oder ganz aus.

FDP fordert Subventionskürzung für Friedrichstadtpalast

05.01.11 (Agentur - dapd) -
Berlin - Wegen des gestiegenen Umsatzes beim Berliner Friedrichstadtpalast will die FDP-Fraktion die Subventionen für das Revuetheater um 50 Prozent kürzen. «Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um diese positive Entwicklung zu nutzen und die Subventionierung des Hauses stufenweise zurückzufahren», sagte der kulturpolitische Sprecher, Volker Thiel, am Mittwoch.

HWWI-Chef will Kulturgutscheine statt Theater-Subventionen

19.09.09 (Agentur ddp) -
Hamburg - Der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), Thomas Straubhaar, plädiert dafür, alle Subventionen für Theater abzuschaffen. «Hiermit werden sowieso vor allem Theaterbesuche des gehobenen Mittelstands subventioniert. Oder glauben Sie ernsthaft, dass sich viele 'Hartz IV'-Empfänger oder Geringbezahlte Theaterbesuche, selbst bei den heute subventionierten Preisen, leisten können?», sagte Straubhaar dem «Hamburger Abendblatt» (Samstagausgabe).

www.beckmesser.de 2009/04

26.03.09 (Max Nyffeler) -
Wohin mit den Staatsgeldern? Bei der Frage, wie die Milliardensubventionen eingesetzt werden können, ohne wirkungslos zu verpuffen, haben sich Politik und Wirtschaft neuerdings auf die Formel geeinigt, nur „systemische“ Bereiche zu unterstützen. Das scheint auch schon die Bundeskulturstiftung beachtet zu haben, als sie 2006, also noch vor der großen Krise, beschloss, der Neuen Musik eine Art staatliche Konjunkturspritze zu verpassen, nicht in Milliarden-, aber immerhin in stattlicher Millionenhöhe. Das auf fünf Jahre angelegte Unternehmen „Netzwerk Neue Musik“ soll die vielen Einzelinitiativen zur Zusammenarbeit bewegen, Synergien schaffen und neue Vermittlungsformen fördern – eine Finanzspritze struktureller Art mit eingebautem Multiplikationseffekt.

Kreise der Krise: Kippt der Markt die Musik?

29.10.08 (Gerhard Rohde) -
Das große Theater findet derzeit nicht im Theater, sondern in den himmelwärts strebenden Wolkenkratzern der Banken und Versicherungen statt. In den richtigen Theatern herrscht vorerst gespannte Ruhe. Vorsichtig lauernd führen Intendanten diskrete Gespräche mit Kulturdezernenten und Stadtkämmerern. Sind die Subventionen (noch) sicher? Jeder weiß, dass das finanzielle Heil einer Gemeinde vor allem von der Höhe der einkommenden Gewerbesteuer abhängt. Wenn in der Bankenstadt Frankfurt am Main die Millionen- und Milliardenverluste der Geldhäuser dazu führen, dass diese keinen Gewinn mehr erwirtschaften, dann braucht auch keine Gewerbesteuer gezahlt zu werden. In Frankfurt gibt man sich nach außen hin vorerst optimistisch. Mehrere Museumsneubauten oder -umbauten werden planmäßig fortgeführt, die Städtischen Bühnen erhalten kleine Aufstockungen der Etats, das Opernorchester soll wieder in die höchste Tarifklasse aufrücken. Also: Keine Panik?
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