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Alle Artikel kategorisiert unter »Sylvain Cambreling«
nmz-TV-Bühne Musikmesse 2012 - Die SWR Klangkörper aus der Sicht der Künstler
Was steht künstlerisch auf dem Spiel, sollten die geplanten Sparmaßnahmen für die beiden SWR-Orchester umgesetzt werden? Hierzu kommen zu Wort: Sylvain Cambreling (ehem. Dirigent des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg), Gerhard Rohde (nmz), Peter Hanser-Strecker (Schott Music), Uta Terjung (Musikerin des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg), Fionn Bockemühl (Musiker des SWR Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart). Es moderiert Juan Martin Koch (nmz).
Von der Aufführbarkeit des Unaufführbaren: Jossi Wieler inszeniert in Stuttgart Schönbergs „Die glückliche Hand“ und Janáčeks „Osud“
12.03.12 (Juan Martin Koch) -
Ist einer Oper das Etikett „unaufführbar“ erst einmal angeheftet, ist es nicht so leicht wieder abzubekommen. Entweder versucht man es mit einem einzigen schmerzhaften Ruck zu entfernen oder man geht dem Problem mit akribischer Detailarbeit zu Leibe. Stuttgarts neuer Opernintendant Jossi Wieler hat nun an einem Doppelabend beide Methoden angewandt. Die erste an Arnold Schönbergs expressionistischem Kondensat „Die glückliche Hand“, die andere an Leoš Janáčeks Künstlerdrama „Osud“ (Schicksal). Mit unterschiedlichem Erfolg.
Ausnahmezustand: Rebecca Saunders' neues Violinkonzert beim Bonner Beethovenfest
04.10.11 (Georg Beck) -
Wieder diese Erfahrung: Ein neues Werk vor seiner Erstaufführung. Gespannte Erwartung wie das vor einer Bescherung ja sein soll. Gesteigert die schönen Vorgefühle noch einmal durch die Erlesenheit der Beteiligten. Eine renommierte Komponistin – Rebecca Saunders –, eine profilierte Solistin – Carolin Widman –, ein Spitzenorchester – BBC Symphony Orchestra – und mit Sylvain Cambreling ein uraufführungserfahrener Spitzendirigent. Alles da. Was will man mehr? Rundum glücklich also diese Kooperation aus Beethovenfest Bonn und BBC Radio 3. Schön, wie man an Rhein und Themse die Muskeln gespannt hat, um in die Tat umzusetzen, was man sich für die diesjährige Festivalausgabe gewünscht hat: ein neues Violinkonzert.
Auf Freude und Götterfunken folgt Erschrecken
30.06.11 (Gerhard Rohde) -
Damals, vor zwölf Jahren, war das geradezu eine Provokation: während fast überall das Musikleben immer mehr auf Event, gängiges „name dropping“ und Wiederholung des Immergleichen schrumpfte, verpflichtete das Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg des Südwestrundfunks gleich drei Dirigenten, deren Namen eng mit dem Engagement für die Musik der Gegenwart verbunden sind: Sylvain Cambreling, Michael Gielen und Hans Zender. Cambreling wurde als Nachfolger Gielens Chefdirigent, Gielen selbst und Zender wurden zu ständigen Gastdirigenten gewählt. Idealer konnte die Konstellation für ein Rundfunksinfonieorchester nicht sein, vorausgesetzt, das Orchester einer Rundfunkanstalt nimmt seinen Kulturauftrag noch ernst: außer den Werken der Musikgeschichte auch und besonders das Schaffen der Moderne zu fördern, die mit Mahler beginnen mag und über Schönberg und die Zweite Wiener Schule bis in die Nachkriegszeit zu Boulez oder Stockhausen und die Darmstädter Schule und dann bis in die unmittelbare Gegenwart bis nach Donaueschingen führt.
soap opera installation
04.11.09 (Juan Martin Koch) -
„die dritte posaunenstimme einer bruckner-sinfonie lässt, als teilarbeit eines hocharbeitsteiligen gefüges, keinen rückschluss auf das ganze zu […] das ist entfremdete arbeit“…
Rap und Beethoven bei «Der Schrei» - Musikprojekt des SWR mit Jugendlichen feiert Premiere
19.06.09 (Michael Scheuermann - ddp) -
Am Anfang steht Baby- und Kindergeschrei, gefolgt vom Aufschrei der Jugend. Das Leben bringt Schreie nach Liebe und Freiheit hervor. Dem Schrei als urmenschlichem Ausdruck haben nun 170 Jugendliche zwischen Karlsruhe und Lörrach im Alter ab 13 Jahren mit Instrumenten und ihrer Stimme eine Form geben. Mit Pauken, Trompeten, Rockgitarren, Müll-Percussion, Rap und Gebärdensprache wollen sie die Zuhörer in ihren Bann ziehen. Zusammen mit dem SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden/Freiburg entstand das Stück «Der Schrei», das am Samstag im Konzerthaus Freiburg Premiere feiert.
Messiaen-Festival in Dortmund bot Referenz-Interpreten auf
18.12.08 (Stefan Pieper) -
Während die Vogelstimmen in der Natur zurzeit schweigen, verschafften sie sich doch Gehör – allgegenwärtig und meist raffiniert kompositorisch verfremdet innerhalb einer Musik, die im Konzerthaus Dortmund manchmal regelrecht vom Himmel zu kommen schien. Bei Olivier Messiaen, der in diesem Monat 100 Jahre alt geworden wäre, bildet die Natur den Ursprung aller seiner Schöpfungen. Und im Dortmunder Konzerthaus versammelten sich Interpreten, die zur absoluten Referenz zählen in ihrer Stellung zur Person und zum Werk Messiaens gleichermaßen.


