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Alle Artikel kategorisiert unter »Tankred Dorst«
Viel Jubel, aber der Abschied vom Dorst-„Ring“ fällt leicht: Betrachtungen zur Premieren-Halbzeit
30.07.10 (Peter P. Pachl) -
Konnte Richard Wagner nach der Uraufführung seines „Parsifal“ noch behaupten, dass jeder Mitwirkende getan habe, was er wolle, also „das Richtige“, womit Wagner der Anarchie ihren Sieg attestierte, so gilt dies nicht mehr für sein heutiges Bayreuther Festspiel: international gastierende Sängerdarsteller nehmen sich, mangels einer deutlichen Regie-Handschrift, aus ihren höchst unterschiedlichen Inszenierungen heraus, was andernorts oder nennenswerte Anstrengungen möglich war und für Effekt gesorgt hatte.
Hysterischer Jubel in Bayreuth, doch Thielemann rettet Dorsts Ring nicht
02.08.09 (Peter P. Pachl) -
In den Siebzigerjahren des vergangenes Jahrhunderts gab es in Bayreuth noch einen eigenen Dirigenten für den Vorhang: Gilbert Graf Gravina, ein Enkel des Festspielgründers, sorgte für das exakte, der Partitur adäquate Öffnen und Schließen des Hauptvorhangs. Nach dem Tode dieses Dirigenten wurde auf diesen Teil des Wagnerschen Gesamtkunstwerks weniger Wert gelegt, ja sogar der Wagnervorhang für einige Jahre ausgebaut.
