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Alle Artikel kategorisiert unter »Tannhäuser«

„Zu viel, zu viel!“ Sebastian Baumgartens „Tannhäuser“-Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen

26.07.11 (Peter P. Pachl) -
Joep van Lieshout, bildender Künstler und Architekt, hat ein Spätprodukt seiner einjährigen Freistaatsgründung AVL auf die Bühne des Festspielhauses gestellt, ein Ökosystem, welches den Bio-Kreislauf, über Nahrungsaufnahme, Verdauung und Verwertung zu Stoffen, aus denen wieder neues Essen und Trinken wird, symbolisiert. Unter dem geschlossenen AVL-System, nunmehr als „Wartburg“ bezeichnet, liegt das System des Venusberges, ein Käfig mit Mutanten, kopulierenden Affenmenschen, Schlange, Panther und drei Rochen als Grazien, rund um eine hochschwangere Venus. Bei der im Finale besungenen Erlösung reicht der rot gewandete Damenchor das Neugeborene der Venus herum: ein junger Tannhäuser.

Bayreuther Festspiele erleben 100. Auflage – Neuinszenierung des „Tannhäuser“

20.07.11 (Angelika Rausch - dapd) -
Wenn am Montag (25. Juli) die Trompeten auf dem Balkon des Festspielhauses in Bayreuth kurz vor 16.00 Uhr zur Vorstellung rufen, geschieht das bereits zum 100. Mal. Die berühmtesten Opernfestspiele der Welt laden immer ab 25. Juli zu 30 Vorstellungen der Hauptwerke von Richard Wagner ein.

Venus als Elisabeths Unterleib: Wagners letzte Fassung des „Tannhäuser“ bei den Festspielen in Erl

09.07.11 (Peter P. Pachl) -
Im Passionsspielhaus Erl mit seiner unnachahmlich direkten, kristallklaren, aber doch weichen Akustik, gibt es im Wagner-Jahr 2013 ein anderes Jubiläum: 400 Jahre Passionsspiele. In anderen Sommern des sechsjährigen Passionsspiel-Turnus’ war Festspielintendant Gustav Kuhn mit seinen Tiroler Festspielen an umliegende Orte ausgewichen. Seit diesem Jahr prangt neben dem Passionsspielhaus ein halbfertiger, imposanter Neubau eines Winterfestspielhauses, das Platz für 800 Zuhörer bieten und einen größeren Orchestergraben als die Wiener Staatsoper besitzen wird.

Internat und Auslandsaufenthalt als Strafe: Kinderoper „Tannhäuser“ bei den Bayreuther Festspielen

26.07.10 (Peter P. Pachl) -
Der Premiere des „Lohengrin“ bei den Bayreuther Festspielen ging am Mittag die Premiere des „Tannhäuser“ voraus, in einer achtzigminütigen, pausenlosen Fassung für Kinder. Die von zusätzlichen Sponsoren ermöglichte Produktion wurde – wie bereits im Vorjahr der „Fliegende Holländer“ – auf der Probebühne IV des Festspielhauses realisiert. War die Verwandlung in eine Spieloper mit zeitsparenden Dialogen im Vorjahr gelungen, so erwies sich die Übertragung dieses Erfolgskonzeptes auf Richard Wagners „Tannhäuser“ als äußerst problematisch.

Elisabeth im Lazarett – Kirsten Harms’ „Tannhäuser“ an der Deutschen Oper Berlin

01.12.08 (Peter P. Pachl) -
Bis zum Vorjahr stand Götz Friedrichs Inszenierung von Richard Wagners Romantischer Oper auf dem Spielplan der Deutschen Oper Berlin. Friedrich war es, der in seiner legendären, Skandale auslösenden Bayreuther Inszenierung im Jahre 1972 erstmals die antagonistischen Frauenrollen Venus und Elisabeth mit ein und derselben Sängerin besetzt und damit auf deren geheime Identität hingewiesen hatte. Seine Intendanz-Nachfolgerin Kirsten Harms geht in ihrer Neuinszenierung einen Schritt weiter: bei ihr sind Venus und Elisabeth identisch.

Harms inszeniert «Tannhäuser» an der Deutschen Oper

27.11.08 (nmz/kiz) -
Berlin (ddp-bln). Die Intendantin der Deutschen Oper Berlin, Kirsten Harms, stellt am Sonntag (30. November, 18.00 Uhr) ihre Inszenierung von Richard Wagners großer romantischer Oper «Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg» vor. Es ist ihre dritte Regiearbeit, seitdem sie die Leitung des größten der drei Berliner Opernhäuser 2004 übernommen hat.
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