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Alle Artikel kategorisiert unter »Tanztheater Pina Bausch«
„Peter für Pina“: ein Kunst-Buch-Objekt taucht in Pina Bauschs Welt ein
20.12.10 (Wolf Loeckle) -
Dass Pina Bausch nicht mehr neu konzipieren kann, ist zur traurigen Gewissheit geworden. Stiftungen, bewegte und mit Ton garnierte Bilder, Publikationen erinnern an sie. Was aus der Compagnie wird, ist nicht sehr klar im Augenblick. Klar dagegen ist, dass dieser Tage der Kinostart des Films „PINA - Ein Film für Pina Bausch“ von Wim Wenders für Februar 2011 angekündigt wurde, ein noch gemeinsam in den Anfängen konzipiertes Opus mit gemeinsam ausgesuchten Partien aus den Choreographien zu „Le sacre du printemps“, „Vollmond“, „Café Müller“ und „Kontatkhof“. Und mit den im Frühjahr 2010 für die 3D-Kamera in und um Wuppertal getanzten individuellen Erinnerungen einzelner Ensemblemitglieder aus dem Bewusstsein des kritischen und liebevollen – freilich virtuellen – Blicks der Meisterin.
Seelenlandschaften: Tanztheater Pina Bausch mit „Masurca Fago“ beim Bayerischen Staatsballett
02.05.10 (Wolf Loeckle) -
Ein Kapitel Lebenslust zum zwanzigsten Geburtstag des Bayerischen Staatsballetts sollte es wohl sein, knapp ein Jahr nach dem Tod von Pina Bausch, was das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch den Münchnern brachte. Immerhin gab es für Münchens Ballett-Fest jetzt dreimal „Masurca Fago“ von 1998, aus einer Zeit mithin, zu der Pina Bausch weit über Wuppertal und NRW hinaus längst Weltberühmtheit erlangt hatte und Bedeutung.
Gelebte Tanzträume im Kino: Jugendliche tanzen „Kontakthof“ von Pina Bausch
21.03.10 (Wolf Loeckle) -
Wer weiterhin meint, Tanz und Ballett und Körpersprachliches seien Gehüpfe und Gemache und Geturne samt Getue und frei von Kunst und Emotion und sensibilisierendem Intellekt, der könnte ganz aktuell versuchen, sein vermeintliches Urteil mit einem Kinobesuch wenigstens in Relation zur echten Realität zu setzen.
Ästhetische Bogenformen: Pina Bauschs „Neues Stück 2009“ in Wuppertal
19.06.09 (Wolf Loeckle) -
Der Kampf ums Überleben vor Ort, die Entgegennahme des größten Kulturpreises weltweit aus Japan, die Orientierung zwischen Müllskandalen im Tal der Wupper und der Sanierung des örtlichen Opernhauses, der einzige reine Ästhetik-Lehrstuhl in reiner AntiÄsthetikUrbanität – das sind Essentials, mit denen das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch zu rechnen hat. Und das nicht nur in Zeiten global leerer Kassen.

