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Alle Artikel kategorisiert unter »The Art of Deleting«

Odyssee im WorldWideWeb: „the art of deleting“ in der Zeitoper-Reihe der Stuttgarter Staatsoper

18.07.10 (Verena Großkreutz) -
Aller guten Dinge seien drei, heißt es. Aber in „[the art of deleting]“ (Die Kunst des Löschens), das jetzt in der Reihe „zeitoper“ der Stuttgarter Staatsoper zur Uraufführung kam, bedeutet die Zahl Unheil: Dreimal findet der junge Ripper den Tod: Erst erschießt ihn eine mysteriöse Marienfigur, dann erdolcht er sein Alter Ego, und am Ende küsst ihn Gevatter Tod höchstpersönlich. Drei verschleierte Bräute sind es, in die sich Ripper verguckt und die sich mit einem Schlag in fiese, hässliche Furien verwandeln, die ihm die Kleider vom Leib reißen und ihn einfach so stehen lassen: in Strapsen. Peinlich. Denn die Öffentlichkeit schaut zu.

Rollenspiel in der virtuellen und der Club-Welt - «The Art of Deleting» in Stuttgart

Am 16. Juli lässt die Staatsoper Stuttgart wieder die Grenzen zwischen Performancekunst und Oper verschwimmen. «The Art of Deleting» gehört zu dem Opernprojekt «Zeitoper». Seit 2006 ist es die neunte Produktion, die auf die Bühne kommt und die an außergewöhnlichen Orten neue Musik mit aktuellen Themen verknüpft. In diesem Jahr ist die Wahl auf Innenräume in der Stuttgarter Altstadt gefallen. So will man auch dem «Innenleben der Menschen» näher kommen.
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