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Alle Artikel kategorisiert unter »The Turn of the Screw«

Bis die Schraube festsitzt: Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ an der Deutschen Oper am Rhein

08.05.12 (Georg Beck) -
Auch Opern-Regisseure haben ihre Lieblings-Werkzeuge. Zum Beispiel Immo Karaman. Wenn es ans Bohren geht, wie jetzt bei „The Turn Of The Screw“, greift Karaman mit Vorliebe zum Akkuschrauber. Die Muttern seiner dritten Düsseldorfer Britten-Inszenierung (nach „Peter Grimes“ und „Billy Bud“) mit der Pressluftpistole ranzuknallen, ist seine Sache jedenfalls nicht.

Unaussprechliches: die Britten-Produktion „The Turn of the Screw“ der Dresdner Musikhochschule

14.05.10 (Boris Michael Gruhl) -
Eine Frau erhält einen Auftrag. Sie bleibt wie ihr Auftraggeber namenlos. Aus dem Dunkel, vor geschlossenem Vorhang, vernehmen wir mit ihr, dass auf sie eine Aufgabe warte, zwei elternlose Kinder solle sie erziehen, allein soll sie es tun, den anonymen Vormund nicht behelligen. Zum hellen, lyrischen Gesang des Tenors Benjamin Glaubitz, der leicht verfremdet und aus undefinierbarer Ferne eingespielt wird, erscheint in gestochenem Ebenmaß der Auftrag als Schrift an der Wand. Die Frau nimmt an, begibt sich auf die Reise zu jenen Kindern, die sie nie erreichen wird.
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