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Alle Artikel kategorisiert unter »Theater Erfurt«

Theater Erfurt setzt trotz finanzieller Unsicherheit Uraufführungszyklus fort

11.05.12 (Agentur - dapd) -
Erfurt - Ohne finanzielle Sicherheit über das Jahr hinaus plant das Theater Erfurt seine kommende Spielzeit. Er hoffe, dass die Finanzierungsvereinbarung mit Land und Stadt rechtzeitig zustande kommt und es "am Ende nicht weniger Geld gibt als bisher", sagte Generalintendant Guy Montavon. Es gebe derzeit keinen Vertrag mit Künstlern über 2012 hinaus. Dennoch plant das Haus für die Saison 2012/13 unter dem Spielzeitmotto "Fremd - Gehen" zahlreiche neue Aufführungen.

Auf verschlungenen Pfaden in die Cyber-Welt: zur späten Uraufführung von E.T.A. Hoffmanns „Der Trank der Unsterblichkeit“ in Erfurt

Dreißig Jahre lang schlafen, dann wieder aufwachen – und sich gehörig wundern. Aus den schönen Mädchen von damals sind alte gebrechliche Schachteln geworden, der einst prächtige Palast liegt in Schutt und Asche. So hatte sich Namarand sein Dasein als Unsterblicher gewiss nicht vorgestellt – weshalb er die Götter bittet, rückgängig zu machen, was der „Trank der Unsterblichkeit“ mit ihm angestellt hat.

Erfurter Generalintendant will Kooperation mit Theater Weimar

19.01.12 (Agentur - dapd) -
Der Erfurter Generalintendant, Guy Montavon, nimmt beim kontroversen Thema einer Kooperation zwischen dem Theater- und Opernbetrieb von Erfurt und Weimar einen neuen Anlauf. Es gehe nicht um eine Fusion oder eine gemeinsame Intendanz, sondern um eine wirtschaftliche Kooperation, sagte Montavon am Donnerstag in Erfurt.

Dominique Horwitz bringt gestrafften „Freischütz“ auf Erfurter Bühne

14.01.12 (Agentur - dapd) -
Erfurt - Am Erfurter Theater hat am Samstag (14. Januar) „Der Freischütz“ in einer Inszenierung von Dominique Horwitz Premiere. Es ist die erste Opernarbeit des Schauspielers und Sängers. Er sei gefragt worden, ob er das Werk Carl Maria von Webers zur Aufführung bringen wolle, sagte der 54-Jährige der Nachrichtenagentur dapd. Opern seien ihm zum damaligen Zeitpunkt gänzlich fremd gewesen. Von dieser Kunstform habe er sich „nie wirklich angesprochen gefühlt“.

Neuer Streit um Theater-Fusion in Erfurt und Weimar

16.12.11 (Agentur - dapd) -
Erfurt/Weimar - Erfurt und Weimar streiten erneut über eine Fusion ihrer Theaterhäuser. Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) hat gestern den Gedanken auf einer Veranstaltung des CDU-Wirtschaftsrates ins Spiel gebracht. Es gehe ihm in Zeiten knapper öffentlicher Kassen um Einsparmöglichkeiten. Weimars Oberbürgermeister Stefan Wolf (SPD) widersprach der Idee umgehend. Auch Kultusminister Christoph Matschie (SPD) sah den Vorschlag kritisch.

Zu viel Erfurcht in Erfurt: Gioacchino Rossinis „Petite Messe solennelle“, theatral aufbereitet

11.09.11 (Frieder Reininghaus) -
Fragen nach Öffnungszeiten melden sich zu Beginn der Kreation, zu dem zwei Darsteller unter einem kess geschwungenen Bogen hervortreten. Der überwölbt – womöglich in Erinnerung an den vom Gott des Alten Testaments gesetzten Regenbogen und an die Produktästhetik der 1950er Jahre – die Bühne des Erfurter Theaters. Derlei Fragen bildet einen probaten Auftakt für ein Theaterprojekt, das eine Meßkomposition „um intime Zeugnisse des Glaubens und Zweifeln“ zu bereichern beabsichtigte.

Hymnische Feierlichkeit: Johanna Doderers „Der leuchtende Fluss“ am Theater Erfurt

02.11.10 (Boris Michael Gruhl) -
Programmatisch wurde vor sieben Jahren das neue Theaters in Erfurt mit einer Uraufführung eröffnet. Seitdem führt Guy Montavon das Haus erfolgreich, gerade wurde sein Vertrag verlängert, kann große Projekte wagen wie „Parsifal“ oder „Tannhäuser“, setzt vergessene oder überhörte Werke auf den Plan, stellt immer wieder auch außergewöhnliche Interpretationen zur Diskussion und hält sein Versprechen, in jeder Saison eine Uraufführung nach Erfurt zu bringen. Das Publikum dankt mit Treue, Neugier und Aufgeschlossenheit. Auch am Sonntag, zur Uraufführung der Oper „Der leuchtende Fluss“ von der österreichischen Komponistin Johanna Doderer mit dem Text ihres Landsmannes Wolfgang Hermann, ist das Haus so gut wie ausverkauft, die Zustimmung ist weitaus größer als dass man sie lediglich freundlich nennen müsste.

Erfurts Theater-Intendant Montavon kündigt neue Großprojekte an

26.10.10 (nmz/kiz) -
Erfurt - Im Gegensatz zum Theater in Altenburg/Gera scheint es im Theater der thüringer Landeshauptstdt keine Zukunftssorgen zu geben. Intendant Guy Montavon hat für seine verlängerte Amtszeit am Theater Erfurt neue Großprojekte angekündigt. "Ich bin voller Ideen und Pläne", sagte Montavon im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd.

Theater Erfurt muss mit 700 000 Euro weniger auskommen

27.04.10 (Agentur ddp) -
Erfurt - Das Theater Erfurt muss in der kommenden Spielzeit mit rund 700 000 Euro weniger auskommen. Von Stadt und Land werde es 400 000 Euro weniger Zuschüsse geben, sagte Verwaltungsdirektor Christian Schott am Dienstag. Hinzu kämen die Tariferhöhungen. Daher seien wichtige Sanierungen und Investitionen vorerst nicht möglich.

Das Gurlitt-Bild rundet sich: Wiederaufführung der „Nana“ in Erfurt

26.04.10 (Peter P. Pachl) -
Spät erst erlebte „Nana“, die vierte Oper des Humperdinck-Schülers Manfred Gurlitt, ihre Uraufführung im Jahre 1958 in Dortmund, nachdem die 1933 in Düsseldorf geplante Premiere von den Nazis verboten worden war. Der 1890 in Berlin geborene Komponist und spätere Mitarbeiter Max Reinhardts vertonte mit Vorliebe sozial engagierte und skandalträchtige Stoffe, hatte aber das Pech, dass ihm Alban Berg mit „Wozzeck“ ein halbes Jahr zuvor kam und dass seine „Soldaten“ zum Zeitpunkt ihrer Wiederentdeckung im Schatten von Bernd Alois Zimmermanns gleichnamigem Musiktheater standen.
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