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Alle Artikel kategorisiert unter »Uwe Eric Laufenberg«
Immer hübsch lustig: Uwe Eric Laufenberg inszeniert Mozarts „Entführung“ im Köln-Mülheimer Schanzenviertel
29.11.10 (Frieder Reininghaus) -
Es geht um Ost-West-Konflikte, unterschiedliche Lebens- und Politikstile in Orient und Okzident: einem wie selbstverständlich erscheinenden Überlegenheitsdünkel der Westler steht mit Bassa Selim ein Musterexemplar des aufgeklärten „edlen Heiden“ gegenüber. Da wundert nicht, daß „Die Entführung aus dem Serail“, deren Text auf das Libretto von Christoph Friedrich Bretzner zur 1781 in Berlin uraufgeführten Operette „Belmont und Constanze oder Die Entführung aus dem Serail“ von Johann André zurückgeht und für den jungen Mozart in Wien von Johann Gottlieb Stephanie arrangiert wurde, seit langem einer Deutungsvielfalt unterliegt.
Kölner Bilderflut: Uwe Eric Laufenbergs Einstand mit Wagners „Meistersingern“
24.09.09 (Frieder Reininghaus) -
Kölns Operngänger atmeten auf. Etliche waren sogar hörbar begeistert: Uwe Eric Laufenberg, ein ‚Kölscher Jung’, war von der CDU-Administration des glücklosen Oberbürgermeisters Schramma aus der brandenburgischen Provinz in seine Heimatstadt zurückgeholt worden und hatte versprochen, das von Christoph Dammann und Peter F. Raddatz heruntergewirtschaftete Musiktheater wieder aufzupäppeln. Mit den ideologisch kontaminierten „Meistersingern“ trat er an. Und erzielte mit eifrigem, ja: übereifrigem Bemüh’n einen Achtungserfolg.

