Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.
Alle Artikel kategorisiert unter »Walter Braunfels«
Wiedererweckung, wiederentdeckt
08.02.12 (Gerhard Rohde) -
Wohl dem vom Vergessen bedrohten Komponisten, der einen musikbegeisterten Enkel hat: Stephan Braunfels, als Architekt in München lebend, sorgt unablässig dafür, dass das Werk seines Großvaters Walter Braunfels im Musikleben unserer Tage wieder seinen angemessenen Platz einnimmt. Die Opern von Walter Braunfels sind inzwischen von etlichen Bühnen gespielt worden, zuletzt der „Ulenspiegel“ in Gera, davor die „Jeanne d‘Arc“ in Berlin. Auch die gewaltige „Große Messe“ und das mächtige „Te Deum“ wurden aufgeführt. Jetzt nahm sich das Münchner Rundfunkorchester unter Ulf Schirmers Leitung des zwischen 1933 und 1935 komponierten Mysteriums „Verkündigung“ an. Da Braunfels als Halbjude im Dritten Reich nicht mehr aufgeführt werden durfte, fand die Uraufführung erst 1948 an den Städtischen Bühnen Köln statt, dirigiert von Hellmut Schnackenburg mit Trude Eipperle in der zentralen Partie der Violaine.
Der Narr wird zum Terroristen: Walter Braunfels’ Frühwerk „Ulenspiegel“ in Gera
29.01.11 (Peter P. Pachl) -
Charles de Costers Werke boten im ersten Drittel des vergangenen Jahrhunderts eine gute Vorlage für wirkungsvolle Opern, so für den vor einem Jahr in Chemnitz wieder aufgeführten „Schmied von Gent“ von Franz Schreker, wie auch für die an den Städtischen Bühnen Gera nach 98 Jahren erstmals wiedererklungene Oper „Ulenspiegel“ von Walter Braunfels.
Konzertante Operninstallation: Braunfels' „Die Vögel“ im Konzerthaus Berlin
29.03.09 (Peter P. Pachl) -
Nachdem in der vorigen Spielzeit an der Deutschen Oper Berlin Walter Braunfels’ „Jeanne d'Arc – Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna“ aus den Jahren 1938 bis 1942 ihre späte, triumphale Uraufführung erlebt hat, wurde es durchaus Zeit, dass endlich auch Braunfels’ meist gespielte Oper „Die Vögel“, die in den vergangenen Jahren die internationale Renaissance dieses Komponisten angeführt hat, in Berlin zu erleben war.
Wie klingt innere Emigration? Eine Braunfels-Sinfonie in der Berliner Philharmonie
12.01.09 (Peter P. Pachl) -
Es ist nicht ungewöhnlich, Streichquartette in Sinfonien für Streichorchester umzuwandeln. So waren etwa vor zwei Jahren beim Festival „Wintermezzo“ in Bozen Jugendquartette der komponierenden Freunde Richard Strauss und Ludwig Thuille in einer von Gustav Kuhn erstellten Fassung für Streichorchester als Uraufführung zu erleben. Im Gegensatz zu seinem Lehrer Ludwig Thuille hat dessen Schüler Walter Braunfels erst spät zur Form der Kammermusik für Streicher gefunden.

