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Alle Artikel kategorisiert unter »WDR Rundfunkorchester«

„Extraschicht“ für das WDR Rundfunkorchester - Die Stummfilmmusik zu Karl Grunes Drama „Schlagende Wetter“

26.05.10 (Jens-Uwe Völmecke) -
Im vergangenen Februar wurde der stumme Kriminalreißer „Der Bettler vom Kölner Dom“ von 1927 im ausverkauften Klaus von Bismarck Saal des WDR erfolgreich öffentlich aufgeführt. Dieser Live-Aufführung waren im Januar 2010 bereits zwei TV Ausstrahlungen durch ZDF/ARTE mit der vom WDR in Auftrag gegebenen neuen Begleitmusik von Pierre Oser vorausgegangen. Schon am 18. und 19. Juni wird das Projekt „Stummfilmmusik“ nun fortgesetzt, und dies zu einem besonderen Anlass und in einer ganz besonderen Location.

Musik im Dienst des Bildes: Pierre Oser schuf Filmmusik für den „Bettler vom Kölner Dom“

17.01.10 (Jens-Uwe Völmecke) -
Freddy Schenk und Max Ballauf sind nicht die ersten Verbrecherjäger im Schatten des Kölner Doms. Kriminalgeschichten, gepaart mit Action- und Abenteuereinlagen, waren immer schon populär, im Tonfilm wie im Stummfilm. „Der Bettler vom Kölner Dom“ ist ein filmhistorisches Dokument, das im Jahr 1927 im alten, vom Krieg noch unversehrten Köln entstand. Der Filmkomponist Pierre Oser schuf jetzt eine neue passende Begleitmusik im Auftrag des WDR, dessen Rundfunkorchester sich damit ein neues Metier erobert.

Niklas Willén wird neuer Chefdirigent des WDR Rundfunkorchesters

09.11.09 (Agentur ddp) -
Köln - Der Schwede Niklas Willén (49) übernimmt ab 1. September 2010 zunächst für drei Jahre die Position des Chefdirigenten des WDR Rundfunkorchesters Köln. Der Verwaltungsrat stimmte damit in seiner jüngsten Sitzung einem Vorschlag von Intendantin Monika Piel zu, wie der WDR am Sonntag in Köln mitteilte. Willén wird Nachfolger von Michail Jurowski, dessen Vertrag Ende 2008 ausgelaufen ist.

Der Spagat zwischen U- und E-Musik

26.03.09 (Jens-Uwe Völmecke) -
Man stelle sich einen Handwerker klassischen Stils vor: einen der letzten seiner Zunft, einen, der noch um die „Geheimnisse“ seiner Gewerke weiß, um Farbmischungen, um Materialbeschaffenheit und um ganz besondere Verarbeitungstechniken, die im technologieberstenden vorangegangenen 20. Jahrhundert immer mehr von Maschinen übernommen worden sind. Ein solcher Handwerker ist in der Regel gut ausgelastet, denn er wird immer dann gerufen, wenn es um das „Besondere“, das „Einzigartige“ geht. Handwerkliche Perfektion wird auch bei Musikern vorausgesetzt, und je schärfer das musikalische Profil eines Orchesters ist, umso intensiver wird es in der Öffentlichkeit wahrgenommen.
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