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Alle Artikel kategorisiert unter »Web 2.0«

Das Netzkonzert und seine virtuellen Pausengespräche

11.04.12 (Kerstin Unseld) -
Jede Diskussion um ein „Ob“ wird völlig verschwinden. Dafür wird das „Wie“ immer wichtiger. In fünf Jahren? Oder sogar schon in zwei? Oder ist es gar schon passiert? Alles, was es zur Schnittmenge der beiden Themen „Musikvermittlung“ und „Web 2.0“ zu sagen gibt, hat kurze Laufzeiten. Das Netz ist ein schnelles Medium. Und wie schnell reagiert die Klassik, genauer gesagt deren Vermittlung, darauf?

Von JeKi, MoMo, JEKISS und der Schulzeitverdichtung

22.06.11 (Andreas Kolb) -
Wenn sich über 1.500 Musikschul­lehrer alle zwei Jahre zu ihrem großen Kongress in einer Stadt treffen, dann strahlt das geballte Musikkompetenz aus – in die gastgebende Stadt, in die Politik, in die Organisationsstrukturen der Musikschulen und in die Unterrichtssituationen selbst. So war es auch beim jüngsten Bundeskongress des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) vom 20. bis 22. Mai in Mainz. Die Innenstadt verwandelte sich für drei Tage in eine Klanglandschaft: Musikschul-­Ensembles und -Bands aus dem Rhein-Main-Gebiet belebten die Fußgängerzonen unüberhörbar. Unüberhörbar für die Kulturpolitik in Bund, Land und Kommune ist hoffentlich auch die Mainzer Erklärung, die die Bundesversammlung des VdM in der rheinland-pfälzischen Hauptstadt verabschiedete.

taktlos #154 – Qualität 2.0: Der gute Musikgeschmack im Netz

09.06.11 (PM) -
Dank Web 2.0 klicken sich Musikfreaks von Berlin bis Buenos Aires durch Youtube & Co. Sie konsumieren und kommentieren, tippen bis die Tasten qualmen. Aber die virtuelle Meinungsfreiheit hat einen Haken: Während die gesichtslose Masse zum Meinungsmacher wird, mutiert der klassische Musikjournalist zur aussterbenden Spezies. Welchen Einfluss haben Onlinemedien auf die Meinungsfreiheit? Wer entscheidet was gut ist und was schlecht? Und was sagen die Rezensenten?

Game-Komponisten, iPod-Hörer und Self-Made-Stars im Web 2.0

01.03.11 (Susanne Dick) -
Der Einfluss medialer Veränderungen in Geschichte und Gegenwart auf die Rezeption von Musik stand im Mittelpunkt des 24. Internationalen Studentischen Symposiums, das der Dachverband der Studierenden der Musikwissenschaft e.V. (DVSM) am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold veranstaltete. Organisiert wurde die Tagung von einem Team aus Studierenden unter der Leitung von Marleen Hoffmann (Detmold/Paderborn).

Sich stark machen für die kulturelle Sache

Sind junge Menschen in der heutigen Zeit noch willens, sich für gesellschaftliche Aufgaben zu engagieren? „Ja“, sagen die Autorinnen des folgenden Textes, 23 und 24 Jahre alt. Anlass für ihre Überlegungen war das „mu:v-Camp“ der Jeunesses Musicales, das aus dem Engagement junger Menschen heraus entstanden ist. Sophie Wasserscheid und Mechthild Schlumberger waren Teilnehmerinnen eines Musikjournalismus-Seminars, das die nmz begleitend zum Camp in Weikersheim anbot. Mehr Berichte und Artikel aus den Federn der Seminar-Teilnehmerinnen finden sich auf S. 27.

WWC

06.07.10 (Max Nyffeler) -
Wissen Sie, was „Gift Economy“ ist? Vorab für anglophobe Grüne: Mit Öltiefseebohrungen und Genmais hat es nichts zu tun. Auf Deutsch bedeutet es „Geschenkökonomie“ und meint die Tatsache, dass die Menschen freiwillig und aus Spaß bestimmte Dinge tun und sie der Allgemeinheit gratis zur Verfügung stellen. Das nennt sich „soziale Produktion“ und war ursprünglich eine sogenannte Alternativ-Idee, mit der man die Marktgesetze zumindest partiell unterlaufen zu können glaubte. Aber da wir nicht in einer Märchenwelt leben, ist die Marktökonomie stets schneller als alle schönen Ideen von der natürlichen Wirkungsmacht des Guten, und so wird die freiwillig geleistete Arbeit schnurstracks in die breiten Kanäle der Marktökonomie geleitet, wo man sich über den kostenfreien Zustrom an Gütern und Ideen freut.

Vermehrt inhaltliche Partner einbinden

27.02.10 (Joachim Litty) -
Im verschneiten Sondershausen – aber welcher Ort in Deutschland zeigte sich in der ersten Februarhälfte nicht im winterlichen Gewand – trafen sich am 9. und 10. Februar 2010 die Leitungsteams der Musikbildungsstätten in Deutschland.

Im Internet Kultur vernetzen

05.11.09 (Martin Hufner) -
Wer heute im Kulturbereich arbeitet und den souveränen wie selbstverständlichen Umgang mit dem Internet nicht pflegt, ist nicht einfach hinter der Zeit zurück, sondern selbst schuld, wenn seine konkurrierenden Einrichtungen ihn links und rechts überholen. Twitter, Blog und Social Networks gehören eben nicht zum guten Ton heutiger Kulturarbeit, sondern sind längst ein Teil derselben. Man kann den Umbruch in der Struktur der Kommunikationsarbeit mittlerweile sehr deutlich hören. Dies war auch mit ein Grund für drei Leute, eine Konferenz zu organisieren, die sich speziell mit dem Thema Kultur und Web 2.0 befassen sollte und prominent in der Mercatorhalle in Duisburg über zwei Tage mit Vorträgen und Workshops abgehalten wurde.

Demokratie im Netz

27.08.09 (Max Nyffeler) -
Erst zehn Jahre ist es her, da stellte der achtzehnjährige Collegeboy Shawn Fanning in den USA ein Tauschprogramm namens Napster ins Internet. Es war ein einschneidendes Ereignis. Die Musikfans jubelten, die Medienkonzerne zitterten und das goldene Zeitalter des Musikkonsums schien anzubrechen: Nieder mit dem Privateigentum! Die Musik gehört jetzt Allen und das Hören ist ein Menschenrecht! Doch wie es mit Revolutionen so geht: Nach einigen Jahren wurde Napster kapitalistisch nutzbar gemacht und fristet heute eine ruhmlose Existenz als Vertriebskanal von Bertelsmann. Der Damm war aber gebrochen und damit das Tabu des geistigen Eigentums. Die allgemeine Verfügbarkeit von „Content“ wurde Alltag.

Zwölf Jahre online und jetzt noch zwitschern?

08.08.09 (nmz-red) -
Wie die Zeit doch vergeht. Jetzt ist es auf den Tag genau 12 (zwölf) Jahre her, dass die neue musikzeitung online gegangen ist. Das Archiv der Online-Ausgaben wuchs seither an und stellt damit ein nicht ganz unbedeutendes Rechercheportal da. Im Zuge der technischen Umstrukturierung, der vor einem Jahr dann in ein Relaunch der Website mündete, ging ein großer Teil des Archivs verloren. Seit zwei Tagen ist er wieder vorhanden. Aber auch sonst hat sich in den zehn Jahren einiges getan. Heute wird hier gebloggt, heute wird hier getwittert, heute steht ein umfangreiches Medienarchiv zur Verfügung.
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