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Alle Artikel kategorisiert unter »Weltkulturerbe«
Leipzig - Leipzig will mit seinen zahlreichen historischen Stätten des Wirkens von Komponisten zur UNESCO-Welterbestätte werden. Die Stadt wird ihren Antrag "Leipziger Notenspur - Stätten europäischer Musikgeschichte" an das Land Sachsen am Dienstag (31. Januar) auf den Weg bringen, wie am Freitag mitgeteilt wurde. Damit will Leipzig erreichen, auf die deutsche Vorschlagsliste zu kommen.
Hamburg - Die historische Hamburger Speicherstadt mitsamt angrenzender Gebäudekomplexe könnte in vier Jahren zum UNESCO-Welterbe zählen. Die Hansestadt beabsichtigt, sich 2014 mit dem Gebäudeensemble, zu dem auch das 1924 fertiggestellte Chilehaus zählt, um die Anerkennung zu bewerben.
24.05.11 (nmz/kiz) -
Bayreuth - Das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth hat eine wichtige Hürde für die Aufnahme in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes genommen. Die UNESCO befand die eingereichten Bewerbungsunterlagen für vollständig und gab sie an die beratenden Gremien des Internationalen Rats für Denkmalpflege (ICOMOS) weiter, wie die Bayerische Schlösserverwaltung am Dienstag mitteilte. In den kommenden Monaten wird nun ein ICOMOS-Theaterexperte für die Evaluierung vor Ort Kontakt zur Schlösserverwaltung aufnehmen.
18.04.11 (nmz/kiz) -
Weimar - Vom Reformator Martin Luther (1483-1546) verfasste Kirchenlieder sollen Weltkulturerbe werden. Wie der Sender MDR Thüringen am Sonntag berichtete, unterstützen der Landesmusikrat und der Verband der Deutschen Schulmusiker eine entsprechende Idee des Weimarer Musikwissenschaftlers Siegfried Freitag.
Berlin - Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks will die deutsche Brotvielfalt zum immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO machen. «Brot ist Teil der deutschen Kultur. Vor allem im Ausland merken Deutsche immer wieder, wie gut das heimische Brot ist und wie sehr sie es vermissen», sagte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks, Amin Werner, in einem dapd-Interview. Mit dem immateriellen Weltkulturerbe will die UNESCO kulturelle Ausdrucksformen wie Tanz und Theater, Musik, Sprachen, Feste und Handwerk als Teil des Kulturerbes der Menschheit erhalten.
Goslar - Für den Erhalt ihrer UNESCO-Welterbestätten bekommt die Stadt Goslar weitere Fördermittel des Bundes. Für acht Teilprojekte in der Altstadt und im Bergwerk Rammelsberg seien insgesamt 2,8 Millionen Euro bewilligt worden, sagte am Freitag eine Verwaltungssprecherin. Im historischen Zentrum werden mit dem Geld unter anderem das mittelalterliche Rathaus und die Wallanlagen saniert. Im alten Erzbergwerk Rammelsberg fließen die Mittel in den Ausbau von Gewölben und Stollen.
Stuttgart - Die kurfürstliche Sommerresidenz in Schwetzingen und das markgräfliche Opernhaus Bayreuth werden 2011 von der Bundesrepublik Deutschland für die Aufnahme in die UNESCO-Weltkulturerbeliste nominiert. Das entschied die Kultusministerkonferenz, die für die deutsche Vorschlagsliste zuständig ist, wie das baden-württembergische Finanzministerium mitteilte.
Cottbus - Wissenschaftler aus vier Kontinenten beschäftigen sich ab heute in Cottbus bei einem zweitägigen Symposium mit dem Thema Weltkulturerbe. Veranstalter der deutsch-japanischen Tagung an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) ist die «Japan Society for the Promotion of Science», wie die BTU mitteilte. Die Experten kommen aus Japan, Australien, England, Polen und Deutschland.
Karlsruhe - In Karlsruhe liegt die älteste und historisch bedeutendste der Handschriften des berühmten «Nibelungenlieds». Die zu den denkwürdigsten Erzählungen aus dem Mittelalter zählende Sage ist in insgesamt drei vollständigen Abschriften überliefert, je eine befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek München, in der Stiftsbibliothek St. Gallen und in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe. Die Handschriften gehören nun zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.
Dresden - Das Welterbekomitee der UNESCO hat seine für Mittwoch geplante Entscheidung über die Aberkennung des Welterbetitels für das Dresdner Elbtal erneut um einen Tag verschoben. Wie ein Sprecher der Deutschen UNESCO mitteilte, soll die Entscheidung nun am Donnerstag getroffen werden. Das Gremium setzt seine Beratung über die Rote Liste gefährdeter Welterbestätten im spanischen Sevilla am Donnerstag um 10.00 Uhr fort.