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Alle Artikel kategorisiert unter »Wozzeck«

„Arme Leut“ im Niemandsland: Andrea Breth inszeniert „Wozzeck“ an der Berliner Staatsoper

17.04.11 (Peter P. Pachl) -
Am Wochenende der „langen Nacht der Oper“ in Berlin will die Staatsoper mit der ungewöhnlichen Abfolge zweier Premieren im Tagesabstand ihre Leistungsfähigkeit auch im Ausweichquartier des Schillertheaters unter Beweis stellen: Zur Neuinszenierung der „Walküre“ gab es hier als Vorabend – mit deutlichem Berlin-Bezug, dem Ort der Uraufführung im Jahre 1925 – Alban Bergs „Wozzeck“. Was damals ein Übermaß an Proben verlangt und für ein heftiges Für und Wider in Publikum und Presse, bis in die laufenden Aufführungen hinein, gesorgt hatte, wird nunmehr problemlos goutiert.

Berliner Festtage präsentieren Alban Berg und Richard Wagner

12.04.11 (Agentur - dapd) -
Berlin - Die Festtage der Staatsoper Unter den Linden in Berlin zeigen in diesem Jahr zwei Opernpremieren an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Am Samstag (16. April) werden die seit 1996 immer zu Ostern veranstalteten Festtage im Ausweichquartier Schillertheater mit einer Inszenierung von Alban Bergs Oper «Wozzeck» in einer Inszenierung der renommierten Theaterregisseurin Andrea Breth eröffnet.

Der arme Mann von nebenan: Bergs „Wozzeck“ am Moskauer Bolschoi Theater

29.11.09 (Boris Michael Gruhl) -
Das Bolschoi Theater in Moskau, seit 1776 erstes Haus am Platze, etliche Theater wurden in der Nähe gebaut, allein das Opernhaus mit dem festlichen Saal für 2300 Zuschauer, als eines der schönsten gerühmt, überragt alle. Uraufführungen gingen von hier aus um die Welt, „Schwanensee“, „Boris Godunow“. Das legendäre Theater wurde in den Revolutionsjahren 1905 und 1917 leicht beschädigt, den zweiten Weltkrieg überstand es nahezu unbeschadet, im Jahre 2005 aber fiel vorerst der letzte Vorhang.

Knietief im Trüben - Andreas Kriegenburgs durchdachte Wozzeck-Inszenierung in München

21.11.08 (Christian Kröber) -
Wie passt das zusammen? Das reiche, schicke Münchner Opernpublikum, zurecht gemacht zur neuesten Premiere – und oben auf der Bühne die schleichende Verelendung und Entmenschlichung des Franz Wozzeck in Alban Bergs Bühnenwerk von 1925. Es passt leider sehr gut zusammen, in der Zeit nach dem Zusammenbruch großer Bankhäuser, mitten in der größten Finanzkrise nach 1929.

München: Alban Bergs «Wozzeck» an der Bayerischen Staatsoper begeistert gefeiert

11.11.08 (Agentur ddp) -
München (ddp-bay). Die Neuinszenierung von Alban Bergs Oper «Wozzeck» ist am Montagabend an der Bayerischen Staatsoper in München begeistert gefeiert worden. Minutenlang umjubelt wurden vor allem der Bariton Michael Volle in der Rolle des Soldaten Wozzeck sowie die Sopranistin Michaela Schuster als seine Geliebte Marie. Selten für München, wurden auch Regisseur Andreas Kriegenburg und Bühnenbildner Harald B. Thor mit tosendem Applaus und ohne einen einzigen Buhruf von der Bühne entlassen.
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