Musiker im Mittelpunkt

 

Das gefährliche Leben musikalischer Über-Flieger. Wie sieht die Bildungs-Realität musikalisch Höchstbegabter aus? Können sie überhaupt ein „normales“ Schüler-Leben führen? Laufen sie Gefahr, im Rahmen ihrer frühen Spezialisierung aus dem gesamtgesellschaftlichen Rahmen zu kippen? Haben sie überhaupt die Chance einer Kindheit und Jugend nach gängigen Vorstellungen? Mit welchen Förder-Strategien wird man ihrer Begabung gerecht? Sind nur individuelle Maßnahmen möglich oder gibt es übertragbare Excellenz-Förder-Modelle? Wie kann man mögliches Scheitern früh erkennen, wie kann man ihm begegnen? Welche Hilfen können staatliche Bildungsinstitute anbieten? Braucht unsere Gesellschaft solche Spitzen-Solisten in Zukunft überhaupt noch? Bedarf es – eine These des Münchner MHS-Rektors Siegfried Mauser – tatsächlich der Einsamkeit des Elfenbeinturmes zur Entwicklung einer Spitzen-Künstler-Persönlichkeit?

 

Gerade erhielten sie den großen Karl-Valentin-Preis. Christoph, Hans und Michael Well sind die Biermösl Blosn. Seit 1976 präsentiert die Blosn bayerische Folklore und Dialekt auf eine besondere subversive Art. Sie verbindet ursprüngliche bayerische Volksmusik mit bissigen satirisch – politischen Texten.

 

Musik ist gesund: Für Körper, Geist und Seele. Mag sein. Musik macht krank: Stress, Hörschäden, Knochen- und Knorpel-Deformationen. Kann auch sein.

Mit diesen Negativ-Phänomenen, deren Prävention und Heilung beschäftigt sich taktlos 106 am 6.12. um 21.30 Uhr live auf Bayern2Radio direkt aus der psychosomatischen Klinik Bad Neustadt. Musikermedizin.

 

Belebt Konkurrenz? Musikwettbewerbe gelten als ideale Karriere-Sprungschanzen.Mittlerweile ist ihre Zahl unüberschaubar, ihre jeweilige Qualität auch. taktlos bringt ein wenig Ordnung ins Gestrüpp: Wie erkennt man qualifizierte Wettbewerbe – was ist bei der Anmeldung zu beachten?

Antworten liefern Moritz Eggert (Komponist), Eckart Rohlfs (“Jugend-musiziert“-Gründer), Andrea Lauber (ARD-Musikwettbewerb) und der vielfach preisgekrönte Pianist Herbert Schuch, auch mit Live-Musik.

 

taktlos sucht zwischen “Wir sind Papst” und Sacro-Schnulzen nach Sinn: Wie kommt denn die Kirchenmusik überhaupt zur Besinnung. Wo zwischen Gregorianischem Choral und Church-Hits hat Musik in der Kirche etwas zu sagen. Wird Kirchenmusik zur populistischen Hüpfburg? Werden Kirchenmusiker mit Brandenburg 5 für Hartz 4 ausgebildet?

Darüber denken Experten und Laien in der 96. Ausgabe von taktlos nach – zu Gast bei den Regensburger Domspatzen. Live am 11. Januar um 21.30 Uhr bei Bayern2Radio und als Stream im Internet. Gäste sind bei freiem Eintritt herzlich willkommen.

 

Die Öffnung der Europäischen Union nach Osten haben viele Künstler hierzulande enthusiastisch gefeiert. Mittlerweile kehrte vor allem in Musikerkreisen Ernüchterung ein. Außerordentlich kostengünstige und dabei bestens ausgebildete „Konkurrenz“ aus den Beitrittsländern stellt gewachsene deutsche Tarifstrukturen im Orchesterbereich in Frage, schüttelt eine traditionsreiche Kulturlandschaft durch. Schon ist von Prostitution, von Menschenhandel die Rede – und vom Niveau-Anstieg bundesrepublikanischer Straßenmusik.

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