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Alle Artikel kategorisiert unter »Deutscher Musikrat«

DMR: Arbeitsgruppe für Lehrbeauftragte richtiger Schritt

29.11.11 (PM) -
Auf die prekäre Situation eines Teils der Lehrbeauftragten an den künstlerischen Hochschulen bzw. Universitäten hat der Deutsche Musikrat, u.a. durch seinen Bundesfachausschuss Musikberufe, mehrfach hingewiesen. Er begrüßt daher den Beschlussantrag der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Einsetzung einer Arbeitsgruppe durch den Bundestag.

20 Jahre Dirigentenforum

Das Dirigentenforum ist das Förderprogramm des Deutschen Musikrates für den dirigentischen Nachwuchs. Ziel der Förderung ist die Vorbereitung überdurchschnittlich begabter Nachwuchsdirigent(inn)en auf die spätere Übernahme verantwortungsvoller Positionen im deutschen und im internationalen Musikleben. Die Stipendiat(inn)en erwarten umfangreiche Probenmöglichkeiten und Aufführungen mit professionellen Orchestern und Chören. Namhafte Dirigentenpersönlichkeiten wirken dabei als ihre Mentoren.

Hans-Willi Hefekäuser tritt als Vizepräsident des Deutschen Musikrates zurück

09.09.11 (Theo Geißler) -
In gewisser Weise ein konsequenter Entschluss: Im Rahmen einer von ihm selbst eingeforderten Reinigung und Erneuerung des Deutschen Musikrates – die nach seinem Geschmack gescheitert ist, stellt der zurückgetretene Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände Hans-Willi Hefekäuser jetzt auch sein Amt als Vizepräsident des DMR zur Verfügung. Nicht ohne Aplomb: In seiner breit gestreuten Verabschiedungs-Rundmail erhebt er schwere Vorwürfe gegen die anderen Mitglieder des Musikratspräsidiums, stellt die Arbeit dieses Gremiums und seiner Organe in Frage und kündigt eine Art Abrechnung im Rahmen der kommenden Generalversammlung an. Wir veröffentlichen diese Mail auch, weil der Autor dieser Zeilen, Theo Geißler, namentlich zweimal erwähnt ist. Und wir gestatten uns eine kleine Anmerkung:

Reform-Stau

05.09.11 (Theo Geißler) -
Unsere Nische schrumpft. Das gesamtgesellschaftlich betrachtet kleine Winkelchen, in dem sich hierzulande noch qualitätvolle Komposition, verantwortungsbewusste Musikpädagogik, ästhetisches Experiment, Pflege des gewachsenen Kulturgutes abspielen darf, wird ständig enger. Dabei behilflich ist der Zustand unserer gewählten Volksvertreter, die immer öfter ihre Entscheidungen in der Sache an die Quantität medialer Präsenz heften. Was fest auftritt, massenkompatibel ist, Hype generiert, wird gefördert. Qualität spielt zweite Geige letztes Pult.

Das Märchen von der verlorenen Million

Im großen Spiel der Weltpolitik wird, wie wir wissen, in Hunderten von Milliarden gerechnet, im Spiel der Unternehmen schnell mal in Hunderten von Millionen. Im realen Leben der Menschen ist eine Million Euro auch heute noch sehr viel Geld. Damit könnten zum Beispiel viele junge Menschen an die Musik herangeführt werden, können lernen und erfahren, wie erfüllend es sein kann, selbst Musik zu machen; unsere Gesellschaft würde von dieser Erfahrung profitieren, denn kaum etwas trägt so sehr zur Bildung von Gemeinschaft bei wie gemeinsames Musizieren. Und wenn noch ein wenig Wettbewerb dabei ist, dann werden Fleiß, Ehrgeiz und Durchsetzungsvermögen geweckt, ohne dass das Gemeinschaftsgefühl dabei verlorengeht. Ach ja, und musikalische Talente werden dabei auch noch gefördert.

Musikmesse 2011 - nmz-TV-Bühne: Hochsubventionierte Klassik - unterbezahlter Pop und Jazz?

Während der Frankfurter Musikmesse präsentierte die neue musikzeitung auch in diesem Jahr auf ihrer TV-Bühne vor Ort ein spannendes und umfangreiches Programm an Interviews, Diskussionsrunden und musikalischen Darbietungen. Hier auf der Homepage finden Sie täglich neue Mitschnitte dieser Präsentationen. Während Klangkörper und Einrichtungen ebenso wie Vermittlungsprojekte im Klassikbereich oft erhebliche Unterstützung von Ländern und Kommunen erfahren, bleiben auf den Gebieten Pop und Jazz vielerorts die Finanzhilfen gering oder ganz aus.

Musikmesse 2011 - nmz-TV-Bühne: 25 Jahre Edition zeitgenössische Musik (EZM)

Während der Frankfurter Musikmesse präsentierte die neue musikzeitung auch in diesem Jahr auf ihrer TV-Bühne vor Ort ein spannendes und umfangreiches Programm an Interviews, Diskussionsrunden und musikalischen Darbietungen. Hier auf der Homepage finden Sie täglich neue Mitschnitte dieser Präsentationen. Heute feiert Theo Geißler zusammen mit seinen Gästen den 25. Geburtstag der Reihe "Edition zeitgenössische Musik" des Deutschen Musikrates.

Musikmesse 2011 - nmz-TV-Bühne: Vermittlung Neuer Musik in der Diskussion

Während der Frankfurter Musikmesse präsentierte die neue musikzeitung auch in diesem Jahr auf ihrer TV-Bühne vor Ort ein spannendes und umfangreiches Programm an Interviews, Diskussionsrunden und musikalischen Darbietungen. Hier auf der Homepage finden Sie täglich neue Mitschnitte dieser Präsentationen. Heute zu Gast bei Theo Geißler: die Komponisten Peter Köszehy (musik21) und Johannes Hildebrandt (Deutsche Komponistenverband), außerdem Olaf Wegener (Deutscher Musikrat) und Bojan Budisavljevic (Netzwerk Neue Musik).

Mit Mozartkugel-Mutterwitz serviert: zum Jubiläumskonzert der Edition Zeitgenössische Musik in Bonn

07.06.11 (Georg Beck) -
„Eine Basisdiskothek zeitgenössischen Komponierens.“ Ein treffendes Wort für eine Erfindung, womit Deutscher Musikrat und Label Schott-WERGO 1986 an die Öffentlichkeit gegangen sind: Jahr für Jahr benennt ein prominent besetzter Projektbeirat vier Jungkomponistinnen und -komponisten („jung“ meint: nicht älter als 40), um ihrem Schaffen einen Platz am (Katzen)Tisch des Musikmarkts zu sichern: „Edition zeitgenössische Musik“ (EZM) heißt diese schöne Künstlerförderungs-Idee, deren jüngste Realisierung – Porträt-CD Gordon Kampe – als Nummer 79 firmiert.

Nachrichten 2011/06

05.06.11 (nmz-red) -
„Mikrotonalität. Praxis & Utopie“ – internationaler Kongress an der Stuttgarter Musikhochschule – Mahler Contemporary – Neuer Hauptsponsor für Chor- und Orchesterwettbewerb – 30 Jahre Forschungsarbeit in Gefahr – Der Deutsche Musikrat sagt kurzfristig seine Präsidiumssitzung ab – Klaus Zehelein als Präsident des Bühnenvereins wiedergewählt – Musikverbände warnen vor Folgen der Schulzeitverkürzung
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