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Alle Artikel kategorisiert unter »Jazz«
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Qualität, Fachkompetenz und Leidenschaft
08.02.12 (Ralf Dombrowski) -
Es sei nicht zuletzt auch eine Reaktion auf die in zunehmenden Maße beliebig werdende Berichterstattung über Jazz in den Leitmedien in den vergangenen Monaten und Jahren, meinte der Trompeter und künstlerische Leiter der inzwischen international renommierten Fachveranstaltung jazzahead! in Bremen, Ulrich Beckerhoff, und kündigte an, dass die jazzahead! in diesem Jahr erstmal einen Preis für Jazzjournalismus vergeben werde.
Sanftes Jubiläum: ACT startet seine Geburtstagsfeierlichkeiten mit einer Jubilee Night
08.02.12 (Ralf Dombrowski) -
Siggi Loch ist ein Mann der Kunst, aber auch einer des Verkaufens. Er weiß, dass eine Plattenfirma in unseren Tagen nicht mehr so mühelos bestehen kann wie noch zu seiner Zeit als Europachef der Warner. Und daher gibt es gleich mehrere gute Gründe, das 20-jährige Bestehen von ACT Music & Vision, gebührend zu feiern. Entgegen des Trends launigen Lamentierens, der zuweilen die Diskussion bestimmt, führt Siggi Loch den Beweis, dass es durchaus möglich ist, Jazz zu den Menschen zu bringen.
Zweimal US-Jazz mit Haltung: Das Uri Caine Trio und Stephan Crump's Rosetta Trio in der Münchner „Unterfahrt“
06.02.12 (Ralf Dombrowski) -
Es ist schon erstaunlich, wie Christiane Böhnke-Geisse es schafft, relevante Musiker in hoher Konzertdichte in den Jazzclub „Unterfahrt“ zu holen. Vergangene Woche erst gastierten pfiffige Berliner wie Jazz Indeed oder unterhaltsam sonderbare Finnen wie das Mundharmonikaquartett Sväng in den Katakomben an der Einsteinstraße, und nur wenige Tage später folgten zwei führende Combos des moderat modernen amerikanischen Gegenwartsjazz. Denn der New Yorker Pianist Uri Caine hat sich spätestens in den Neunziger Jahren mit zahlreichen Adaptionen klassischer Werke von Bach bis Mahler einen Namen als pointierter Grenzüberschreiter gemacht. Und der Bassist Stephan Crump aus Memphis steht mit seinem Rosetta Trio für die derzeit aktuelle Verknüpfung von zeitgenössischer Improvisation und Folk Roots.
Legendär und kontrovers: Sibylle Zerrs Buch über Marshall Allen und das Sun Ra Arkestra
31.01.12 (Reiner Kobe) -
Sun Ra nannte seine um 1952 gegründete Bigband „Arkestra“, gedacht als Symbiose aus Arche und Orchester. Der Pianist, Komponist und Arrangeur betrachtete das „Arkestra“ als Institution, die aus der Vergangenheit in die Zukunft steuert. Bis heute sind es polymetrisch angelegte Rhythmen mit kaum erkennbaren Verflechtungen zwischen kompositorischen Abschnitten und freien Improvisationen. Dass es nach dem Tod des Meisters 1993 weiterging, dafür sorgt in erster Linie Marshall Allen, wie in einer neuen Darstellung deutlich wird.
Morgenröte mit Nebengeräuschen: Agustí Fernández und sein Aurora Trio beim „BMW Welt Jazz Award“
31.01.12 (Ssirus W. Pakzad) -
Bitterkalt ist es. Über der BMW Welt hängt so ein unfreundlicher verwaschen weißer Himmel, der nicht recht verraten will, ob er noch für Niederschlag gut ist oder in sonntäglicher Trägheit auf Aktivitäten verzichtet. Die Seele wärmende Morgenröte aber, die manch einer vielleicht vermisste, der sich früh aufmachte, um einen Sitzplatz im Doppelkegel des Gebäudes zu ergattern, die lässt sich hören – Agustí Fernández und sein Aurora Trio traten beim diesmal „Jazz And The City“ überschriebenen „BMW Welt Jazz Award“ in einem gesellschaftlich relevanten Matinee-Konzert auf.
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