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Stadt Leipzig schreibt Jazznachwuchspreis 2021 aus

6. Januar 2021 - 18:19

Jury Wettbewerb. Foto: Hufner

Die Stadt Leipzig vergibt auch im Jahr 2021 den Jazznachwuchspreis. Das Preisgeld beträgt 6.500 Euro. Um den Preis können sich Musikerinnen, Musiker und Ensembles bewerben, die auf dem Gebiet des Jazz tätig sind und eine besondere künstlerische Entwicklung erwarten lassen. Die Bewerber sollen bis zum 31.03.2021 noch unter 30 Jahre alt sein und ihren Lebensmittelpunkt in Leipzig beziehungsweise in den Landkreisen Nordsachsen oder Leipzig haben. Der Preis kann nur an eine Person beziehungsweise ein Ensemble vergeben werden. Folgende Bewerbungsunterlagen müssen bis 31. März 2021 (Poststempel) im Kulturamt der Stadt Leipzig, 04092 Leipzig (Postanschrift) eingereicht werden: Jazzmusikalische Arbeitsprobe (Demo-Datenträger, vorzugsweise CD) Angaben zum künstlerischen Werdegang Beschreibung und Reflexion des aktuellen jazzmusikalischen Tuns Lebenslauf Die Bewerbungsunterlagen können auch per E-Mail als Textdateien (PDF) und die jazzmusikalischen Arbeitsproben als Onlinelinks (z. B. Soundcloud, Youtube) an kulturamt@leipzig.de bis zum 31. März 2021 eingesandt werden. Die Stadt Leipzig vergibt den Preis bei einem Preisträgerkonzert im Rahmen der 45. Leipziger Jazztage in Kooperation mit dem Jazzclub Leipzig e. V. Der Jazznachwuchspreis wird bereits zum 25. Mal ausgeschrieben. Er wird von der Marion Ermer Stiftung gefördert. +++  

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Die Jazzwelt des Werner Heider

1. Januar 2021 - 0:01

Da die Entwicklung des Jazz untrennbar mit der Tonaufzeichnung verbunden ist, war und ist es für Jazzmusiker im Gegensatz zu ihren klassischen Kollegen kein Problem, eine historisch orientierte Aufführungspraxis zu realisieren. Dennoch sind Innovation und Fortschritt bis heute ein Markenzeichen dieses Musikstils. Eine besonders innovative Phase waren die ausgehenden 50er- und beginnenden 60er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts: Musiker wie Miles Davis, Charlie Mingus, Thelonius Monk, aber auch  Jimmy Giuffre, Bob Brookmeyer und Jim Hall läuteten damals das Ende des Bebop ein und suchten mit ihrer Musik den Anschluss ans Konzertleben klassischer Prägung. Dass es Sehnsüchte auch in umgekehrter Richtung – aus dem klassischen Lager hinein ins Jazz-Genre – gab, kann man mit der 2018 von Peter Fulda produzierten CD „Die Jazzwelt des Werner Heider“ nachvollziehen. Hier sind wichtige Jazzstücke oder auch jazzverwandte Stücke des fränkischen Pianisten und Komponisten aus den Jahren 1954 bis heute versammelt. Junge Musiker holen die jazzige Kammermusik Heiders aus der Wirtschaftswunderzeit in die Gegenwart. Für heutige Ohren klingen diese Stücke ein bisschen wie aus der Zeit gefallen, doch hat man etwas Fühlung mit dem Geist der Nachkriegszeit aufgenommen, dann springt einen der  …

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Neue Musik / Musikfeature / SoundArt / Jazz: Die Radiowoche vom 01.01. bis 10.01.2020

31. Dezember 2020 - 12:00

Radiowoche. Foto/Motiv; Hufner

Das Problem ist bekannt. Wir suchen immer noch den Kontakt zur ARD – aber einstweilen ist mit der Suchmaschine der ARD nichts mehr zu machen. Abgeschaltet, heißt es, weil sich zu wenig Menschen dafür interessierten. Wir sind daher darauf angewiesen, dass wir nun die Daten aus den Redaktionen einsammeln. Die haben alle verschiedene Formate. Viel Kleinarbeit. Das wird schwierig. Aber so ist es. Wir mischen jetzt den Jazz mit rein und kombinieren die Radiowoche Jazz mit der der Features und der Neuen Musik. (Die Übersicht über periodische Sendungen im Jazz, siehe ganz unten im Text.) Aktuell liefern uns akzeptable Daten Ö1 (aus Österreich!), BR-KLASSIK, SWR-Jazzredaktion und Teile des Hessischen Rundfunks (Artists Corner). Weitere Teilnehmer wenden sich gerne an unsere Online-Redaktion (hufner@nmz.de). Das gewünschte Format ergibt sich aus der Struktur, die man unten in der Liste vorfindet. Alle bekannten Stream-, Web- und RSS-Adressen deutscher Sender finden sich bei Stefan Hetzel. Download dieser Übersicht als PDF. Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten. 01.01.2021 00:05 – 02:00 UHR | SWR2 SWINGIN INTO THE NEW YEAR HENRY ALTMANN. Für Hipster und Hopper, Tanzbeinschwinger und Ohrjogger, die ein neues Jahr …

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JazzZeitung zwischen den Jahren

24. Dezember 2020 - 8:19

Zwischen den Jahren lässt es die Redaktion der JazzZeitung.de etwas ruhiger angehen. In den nächsten Tagen wird daher die Frequenz unserer Meldungen, Rezensionen und Berichte abnehmen. Am 7. Januar 2019 sind wir wieder voll für euch da und freuen uns auf einen jazzigen Neustart ins Jahr 2021! Bis dahin wünscht die JazzZeitungsredaktion frohe Weihnachten und uns allen ein besseres Neues Jahr! Bleibt gesund!! Titelbild: „Das Leben ist Klang“. Foto: Susanne van Loon

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Wackelnde Wände – in der Küche

21. Dezember 2020 - 12:01

Zeugnisse nächtlicher Lebenslust verewigte der schweizerische Künstler Daniel Spoerri ab den frühen sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts in seinen berühmten Fallenbildern. Kippen, geleerte Flaschen und abgegessene Teller nebst verschmutztem Besteck und Aschenbechern wurden flu(gs)x auf der Tischplatte fixiert, um 90 Grad gedreht und an die Wand genagelt. Ob Almut Schlichtung, Anke Lucks und  Christian Marien alias Insomnia Brass Band mit der Abbildung auf dem Cover ihrer Debut-CD darauf Bezug nehmen, liess sich nicht eruieren. Der Teller mit dem Bandsalat einer Musikkassette, Gabel und Messer, über den ein Quietschefisch aus Plaste zu fliegen scheint, wirkt wie ein ironisches Zitat auf die Kunst des heute 90-Jährigen. Immerhin steckt hinter dem Foto von Alexander Beierbach, welches als Rätselaufgabe noch die Bassdrum eines Weckers und ein Stück Rohr vermutlich eines Baritonsaxofons enthält, auch Kunst – Musik von Schlichtung und Lucks. Die beiden Instrumentalistinnen haben die Band mit Marien während eines Arbeitsstipendium des Berliner Senats gegründet und ihren Sound rund um das gemeinsam komponierte Spielmaterial entwickelt. Dieser ist – wie bereits in der eigenwilligen Besetzung angelegt – recht eigen und lässt in dem voluminösen Klang der tiefen Instrumente durchaus die …

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Fachmesse jazzahead! startet 2021 online – man hofft aber auch auf Konzerte vor Publikum

18. Dezember 2020 - 11:48

Die 15. jazzahead!, die Jubiläumsausgabe der größten Jazz-Fachmesse der Welt, sollte ursprünglich von Donnerstag bis Sonntag, 23. bis 26. April 2020, in den Hallen 6 und 7 der MESSE BREMEN stattfinden, das begleitende Festival von Freitag bis Sonntag, 17. bis 26. April 2020. Die gesamte Veranstaltung wurde wegen der Corona-Pandemie kurz vor dem Start abgesagt. Wer sich auf 2021 vertröstest hat, kann sich zwar darüber freuen, dass die jazzahead! 2021 wieder zurück ist. Er oder sie muss aber damit leben, dass die Fachmesse nur digital stattfinden wird. Unter dem Motto „Close together from afar“ wollen die Veranstalter große Teile der 15. Jazz-Fachmesse von Donnerstag bis Sonntag, 29. April bis 2. Mai 2021, virtuell umsetzen. Dies betrifft in erster Linie die Messe und das Fachprogramm. „Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, den Austausch innerhalb der internationalen Szene und den Teilnehmenden trotz Pandemie unter den bestmöglichen professionellen Bedingungen online stattfinden zu lassen“, sagt Projektleiterin Sybille Kornitschky von der MESSE BREMEN. „Dazu gehören unter anderem digitale Networking-Möglichkeiten sowie Panels und Workshops mit spannenden Inhalten, die für die internationale Szene von Aktualität und Bedeutung sind.“ Zudem sollen Aussteller …

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Ed Partyka wird neuer musikalischer Leiter des Zurich Jazz Orchestra

17. Dezember 2020 - 8:15

Leicht hatte es sich das Zurich Jazz Orchestra gewiss nicht gemacht, indem es die Suche nach einem neuen Musikalischen Leiter auf die Konzertbühne verlegte. Vier Kandidaten haben sich jeweils an einem Konzert im Jazzclub Moods oder Musikklub Mehrspur mit eigener Musik vorgestellt, um die Nachfolge des Bassklarinettisten und Komponisten Steffen Schorn als Bandleader anzutreten. Die beiden US-Amerikaner Tim Hagans und Ed Partyka, der Deutsche David Grottschreiber sowie der Däne Lars Møller waren die vier Kandidaten des anspruchsvollen und langwierigen Auswahlverfahrens. Corona-bedingt zog sich die musikalische Suche über fast anderthalb Jahre hin. Jetzt konnte Bettina Uhlmann, GF des Zurich Jazz Orchestra endlich bekanntgeben, dass die Wahl des Orchesters auf Ed Partyka gefallen ist, der ab der Saison 2021/2022 die musikalische Leitung des ZJO übernimmt. Ed Partyka hat als Leiter und Komponist viel Erfahrung und in der Vergangenheit schon einige Male mit der Band gearbeitet. Der in Chicago geborene Bassposaunist und Tubist Ed Partyka lebt seit fast 30 Jahren in Europa und ist Preisträger vieler internationaler Wettbewerbe. An der Musikhochschule in Köln studierte er Jazzposaune bei Jiggs Whigham und Komposition unter der Leitung von Bob Brookmeyer. Ed …

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+++ news +++ Jugend jazzt Bayern 2020 anders +++ Deutscher Jazzpreis: jetzt bewerben +++

15. Dezember 2020 - 13:42

+++ Alles anders +++ Am Wochenende vom 12./13. Dezember 2020 kam die Jury des Landeswettbewerb JUGEND JAZZT Bayern für Solo und Ensemble in der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf zusammen. Unter dem bewährten Jury-Vorsitz von Harald Rüschenbaum berieten Anne Czichowsky, Mathis Nicolaus, Axel Prasuhn, Johannes Stange und Prof. Thomas Zoller über die diesjährigen Wertungsspiele. 18 Solisten und Ensembles aus ganz Bayern stellten sich dem Wettbewerb. Aufgrund der Corona-Pandemie war ein gemeinsames Treffen aller Teilnehmer in Marktoberdorf nicht möglich, deshalb hatten Willi Staud und Claudia Bestler kurzerhand Vorspiele in verschiedenen Musikschulen in Weilheim, Regensburg und Neuried und organisiert. Die vor Ort professionell aufgezeichneten Wertungsspiele hörten sich nun die Jurymitglieder gemeinsam an. Im Anschluss an jedes Vorspiel, gab es per Videokonferenz ein Wertungsgespräch mit den jungen Musikerinnen. „Die Vorspiele waren in hervorragender Qualität aufgezeichnet worden, das war wirklich perfekt.“, resümiert Harald Rüschenbaum. Bei den Wertungsgesprächen allerdings vermisste er schon den direkten Kontakt zu den Musikerinnen. „Für uns sind die Wertungsgespräche und die Begegnung das wichtigste am Wettbewerb. Hier erfahren wir wo die junge Szene steht und wo wir unterstützen und helfen können.“ Deshalb ist die Hoffnung groß, dass es die …

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Die Jazz-Radiowoche vom 14.12.20 bis 31.12.2020

13. Dezember 2020 - 12:00

Kein Jazz im Radio. Foto: Hufner

Ein kleiner Blick in Restmonat. Die Suchmaschine der ARD hat ihren Dienst am 7.12.2020 eingestellt. Nachfragen haben nur gezeigt, dass die Veranwortlichen kein Interesse daran haben, das zu kommunizieren. Weder ist herauszubekommen, wer das veranlasst hat noch warum. Danke ARD! Für nichts. Jetzt schauen wir mal, wie es weiter geht. Bis Neujahr ist hier in Sachen Radiowoche tote Hose.

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Kryptisch verstreute Bilder einer vergessenen Zeit

11. Dezember 2020 - 8:00

Mathias Bäumel hat sich Stevan Kovacs Tickmayers neue CD „Cryptic Scattered Images of Time Forgotten“ angehört: „Betäubender Blumenduft schlug mir entgegen. Eine eigenartige Pflanzenwelt gedieh hier. Langstenglige, hornförmige Blumen, deren Blütenblätter wie aus schwarzem Samt waren. In der Ecke ein Lilienbusch, weiße Lilien mit riesigen Kelchen. Überall verstreut niedrige, dünnstielige Blumen, deren Blütenblatt, deren einziges Blütenblatt von schwacher roter Farbe war. Es schien, dass sie den unbekannten, süßen Duft aussandten, der einem fast den Atem nahm. In der Mitte des Gartens wuchsen in Mengen purpurrote, dicke Blumen. Ihre fleischigen, seidig glänzenden Blüten hingen in das hochgewachsene, giftgrüne Gras.“ Diese Passage entstammt der Novelle „Der Garten des Zauberers“ des Schriftstellers und Psychiaters Géza Csáth, der am 11. September 1919 in der Nähe von Kelebia, wahrscheinlich durch Suizid, ums Leben kam. Nach der Fortsetzung der Beschreibung des opulenten Blumenreichtums und des enigmatisch wirkenden Gartens erzählt Csáth anschließend von den im Gartenhaus versteckten, zwergartigen „Räubern“, die nachts durch „die Zimmer lungern“, Schlösser aufbrächen, den Kindern die Köpfe abschnitten und ihre Dolche in den Herzen der Väter steckenließen. Schließlich verlassen die Gartenbesucher das wuchernde und dämonische Geheimnis, der Leser …

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Internationale Jazzwoche Burghausen 2021 auf Sommer verschoben

9. Dezember 2020 - 11:34

Nachdem das Festival in diesem Jahr bereits komplett abgesagt werden musste und die geplanten Programmpunkte zunächst auf den März 2021 umgebucht wurden, scheint eine Durchführung im Frühjahr aufgrund der verschärften Corona-Situation derzeit nicht realistisch. Die Entwicklungen lassen befürchten, dass auch bis weit über den März hinaus noch eine so unsichere Planungsgrundlage bestehen wird, dass dem Publikum weder ein gewohnt internationales Programm noch das gesellige Miteinander geboten werden kann. „Das Herz unseres Festivals sind die Künstler und Künstlerinnen aus aller Welt ebenso wie der Zuspruch unseres treuen Publikums, das ebenfalls gern für unsere Jazzwoche angereist kommt. Alles derzeit ein Ding der Unmöglichkeit,“ so der Vorsitzende der IG Jazz, Herbert Rißel, „und wir hoffen, dass sich bis zum Sommer die Situation entspannt haben wird.“ Nun wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Künstler und Künstlerinnen für den Ersatztermin zu fixieren, um möglichst viele der für 2020 geplanten Programmpunkte auch im Sommer 2021 bieten zu können. Sicher müssen auch für das ein oder andere Konzert Alternativen gefunden werden, aber für die IG Jazz steht fest, dass die 51. Internationale Jazzwoche Burghausen eine gewohnt hochklassige Ausgabe ihres beliebten Festivals wird. …

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Münchner Berufsfachschule für Musik öffnet digitale Pforten

8. Dezember 2020 - 12:27

Der Freistaat Bayern hat den Abschluss seiner Berufsfachschulen für Musik im Herbst 2020 aufgewertet: Absolventen werden jetzt auch befristet als Fachlehrer an Grund-, Mittel- und Realschulen angestellt. Welche anderen Ziele die Vollzeitausbildung zum staatlich geprüften Ensembleleiter hat, wie die Ausbildungsinhalte aussehen und die Aufnahmeprüfung abläuft, vermittelt die Berufsfachschule für Rock, Pop und Jazz München am 30. Januar 2021 von 10 bis 13.15 Uhr bei einem digitalen Infotag. „Leider können wir potenzielle neue Bewerber in diesem Jahr nicht wie gewohnt in unserem Schulgebäude treffen. Deshalb öffnen wir unsere Türen einfach online“,  erklärt Berufsfachschulleiter und Trompeter Franz-David Baumann. In einem Videochat stellen Dozenten wie der Saxofonist Alexander von Hagke, der mit Martin Grubingers Projekt „The Percussive Planet“ auf internationalen Bühnen zu Hause ist, sich und ihren Unterricht im instrumentalen und vokalen Hauptfach vor. Im Anschluss können Interessenten sich bei einem individuellen zehnminütigen Vorspiel oder Vorsingen per Videokonferenz Tipps für den praktischen Eignungstest abholen. Digital bereitgestellte Aufgaben in tonaler und rhythmischer Gehörbildung sowie Harmonielehre bieten die Möglichkeit, sein Vorwissen für die Aufnahmeprüfung zu testen. Teilnehmer bekommen nach der Korrektur ein individuelles Feedback dazu, ob Fachlehrer ihnen empfehlen würden, …

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Deutscher Jazzpreis der Initiative Musik feiert 2021 seine Premiere

8. Dezember 2020 - 11:26

Jazz-News Foto: Hufner

Pressemitteilung der Initiative Musik: Der Deutsche Jazzpreis wird im Juni 2021 erstmals von Kulturstaatsministerin Monika Grütters verliehen: „Jazz ist eine markante Gattung in unserer vielfältigen Musiklandschaft. Aus diesem Grund fördert der Bund die Jazzkultur in Deutschland auf unterschiedliche Weise, zum Beispiel mit der Schaffung eines Zentrums für Jazz und improvisierte Musik in Berlin oder mit dem Deutschen Jazzpreis. Mit dieser Auszeichnung werden wir die Vielfalt, Kreativität und kommunikative Kraft des Jazz ins verdiente Rampenlicht rücken und herausragende künstlerische Leistungen mit dotierten Preisen würdigen. Die Jazzmusikszene baut seit jeher klingende Brücken zwischen unterschiedlichen Kulturen, sie steht für Mut, Austausch, Kooperation – und ist damit auch ein Spiegelbild unserer pluralistischen Gesellschaft. Genau diese Weltoffenheit wollen wir in Zukunft weiter unterstützen.“ In 31 Kategorien werden besondere nationale wie internationale künstlerische Leistungen im Jazz prämiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Musikerinnen und Musiker, für die es in der Hauptkategorie 1: Künstlerinnen und Künstler insgesamt 17 Auszeichnungen geben wird. Darüber hinaus werden in vier weiteren Hauptkategorien 14 Auszeichnungen für Aufnahme/Produktion, Live, Komposition/Arrangement sowie drei Sonderpreise verliehen. Die Auszeichnungen sind mit mindestens 10.000 Euro dotiert. Der Deutsche Jazzpreis ist ein Projekt …

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Die Jazz-Radiowoche vom 7.12.20 bis 13.12.2020

6. Dezember 2020 - 12:00

Jazz im Radio Foto: Hufner

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 50 im Radio. Der ist dieses mal so klein, es steht da nämlich gar nichts drin.Grund dafür: Die Suchmaschine für Radiosendungen der ARD gibt am dem 7.12.2020 keine Ergebnisse heraus. Versuche der Kontaktaufnahme mit der ARD sind ohne Echo verhallt. Aktuell bleibt es bei diesem traurigen Bild. Wir werden sehen, ob die einzelnen Redaktionen vielleicht entsprechende Daten in akzeptablem Format liefern können. Ansonsten wird es das mit der Radiowoche wohl gewesen sein. Aufwand und Ergebnis stünden in keinem akzeptablen Verhältnis.

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Die Frankfurter Jazz-Verjünger von Jazz Montez bringen ein Kellerkind aufs Endgerät

4. Dezember 2020 - 14:45

Das Frankfurter Kollektiv Jazz Montez existiert seit März 2016 und ist seit 2018 ein gemeinnütziger, eingetragener Verein: Die Veranstaltungen im namensgebenden Frankfurter Kunstverein Familie Montez e. V. zeichnen sich durch ein buntes und vielfältiges Programm von traditionellen bis hin zu modernen Jazz-Konzerten aus. Erklärte Absicht von Jazz Montez ist es, Konzerte und Festivals an ungewöhnlichen Orten zu veranstalten mit dem Ziel, ein neues und junges Publikum für Jazz und Jazz-beeinflusste Musik zu begeistern. Da es aufgrund von Corona – wie alle wissen – derzeit nicht möglich ist, Live-Veranstaltungen zu organisieren, startet heute JAZZ MONTEZ VIDEO GAMES – eine Reihe von Musikvideos junger und aufstrebender Künstler*innen, gefilmt an besonderen Orten in Frankfurt. Das erste Video – LEVEL 1 – zum Lied „Georgio“ der Band Triorität (feat. Lukas Lehmann) wurde im spektakulären Außenbereich des Städel Museums gedreht. Das Video will die zirkulär-symmetrische Architektur des Städel-Neubaudachs und die Musik von Triorität ins Psychedelische überhöhen. Inwieweit das gelungen ist kann man hier nachprüfen: youtube.com/jazzmontez Triorität mit Alexander Hoffman (dr), Gerrit Ebeling (keys) und Grégoire Pignède (bass) ist sowohl vom Jazz-Funk und Fusion der 70er Jahre (à la Azymuth, Headhunters …

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Zweifache Grammy-Nominierung für die hr-Bigband

1. Dezember 2020 - 12:00

Die beiden Produktionen „Holy Room“ mit der Sängerin Somi sowie „Songs You Like A Lot“ mit John Hollenbeck sind für die Grammy Awards 2021 nominiert worden. „Wir freuen uns riesig, dass diese beiden Produktionen in diesen wichtigen Kategorien nominiert sind“, so der Orchestermanager der hr-Bigband, Olaf Stötzler, „für die hr-Bigband sind es bereits die Nominierungen Nummer drei und vier. Mit Somi haben wir zum ersten Mal zusammengearbeitet, umso schöner ist diese Nachricht für uns. Jetzt heißt es, wie schon beim letzten Mal, Daumen drücken und hoffen, dass der Grammy endlich seinen Weg nach Hessen finden wird.“ Die Grammys werden am Sonntag, 31. Januar, in Los Angeles verliehen. Berührt und getröstet Als die hr-Bigband die US-Amerikanerin Somi im Mai 2019 in die Frankfurter Alte Oper einlud, dachte noch keiner daran, das Konzert als Livealbum herauszubringen. Somi selbst hatte während der ersten Tage des Lockdowns im Frühjahr 2020 die Idee, die Aufnahme zu veröffentlichen. „Allein der Sound dieses einmaligen Zusammentreffens hat mich zutiefst berührt und getröstet“, sagt sie. Für sie ist das Album auch eine Hommage an die „Heiligkeit des Kulturraums“, an die Bedeutung der Livekultur. Über …

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Ludwig’s Finest – Matthias Schriefl mit Beethoven in der Unterfahrt

30. November 2020 - 12:34

Manchmal wirkt Matthias Schriefl wie ein Grimmelshausen des Jazz. Dann schlüpft er in die Rollen eines Simplizissimus’, um Aberwitziges mit der Geste des Naiven zu präsentieren. Ein bisschen Unsicherheit ist auch dabei, etwa dem strukturell rätselhaften Medium des Streams gegenüber, das der Unmittelbarkeit des Live-Erlebens die Glocke des Artifiziellen überstülpt, ohne künstlich sein zu wollen. Famos einerseits, weil es das Verbotene – den Kontakt mit der Musik in der Gemeinschaft von Künstler und Publikum – als mediale Mischform zugänglich macht, bleibt es für jemanden wie Schriefl ein Konstrukt, das er irgendwie zu untergraben versucht. Denn normalerweise zehrt seine Präsenz von der Interaktion mit den Zuhörern, vom Aberwitz schräger Aktionen, seltsamer Kostüme und schriller akustischer Überraschungen in Kombination mit betörender Musikalität und hinreißender Virtuosität. Beim Medium Stream bleiben davor noch enigmatisch alberne Ansagen übrig und die Konzentration auf den gestalterischen Gehalt, der allerdings vor Opulenz nur so brodelt. Ein rasantes Gipfeltreffen Und der die beteiligen Musiker des Septetts Six Alps & Jazz schwitzen lässt. Denn Schriefl hat eingedenk des fast vergessenen Jubeljahres ein Beethoven-Programm konzipiert, das einige Gassenhauer des Meisters mit einer Mischung aus Frechheit und …

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Die Jazz-Radiowoche vom 30.11.20 bis 06.12.2020

28. November 2020 - 12:00

Jazz im Radio Foto: Hufner

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 49 im Radio. Alle Angaben ohne Gewähr. Unter anderem: In dieser Woche ganz viel Dave Brubeck anlässlich seines 100. Geburtstages.

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„Munich’s Finest“ – Jazz Organ Summit: Zwei Tage Festival im Jazzclub Unterfahrt

27. November 2020 - 8:06

Die von Laurens Hammond in den 1930er Jahren erfundene Hammondorgel erfreute sich in den 1960er und 1970er Jahren der wohl größten Popularität, gerade im Jazz. Der Hammondklassiker, das Modell B-3 in Verbindung mit einem Leslie-Lautsprechersystem, ist klanglich bis heute einzigartig unverwechselbar und hat sich nach wie vor im Jazz, aber auch in der Blues-, Soul- und Popmusik etabliert. Man mag es kaum für möglich halten, aber München hat sich im Laufe der Jahre als heimliche Hammond-Orgel Hauptstadt gemausert. Auf Betreiben des SZ-Musikjournalisten Oliver Hochkeppel sollte das erste „Munich’s Finest“ – Jazz Organ Summit bereits diesem Sommer, als Teil des Eulenspiegel Flying Circus-Programms, Open Air über die Bühne gehen, musste dann aber leider wetterbegingt abgesagt werden. So gut so schlecht. Aber Rettung nahte: Michael Stückl von der Unterfahrt war sofort bereit das Festival im Club stattfinden zu lassen, allerdings auf zwei Abende verteilt, leider coronabedingt ohne Publikum. So fanden sich letzte Woche am Donnerstag und Freitag vier Münchner Hammond-Jazz-Masterminds im Jazzclub ein und brachten dort nicht nur die Drähte in den Orgeln, sondern vor allem die Tasten zum Glühen. In gewohnter Weise wurde das Festival online …

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Frida mit Freedom of Flight

25. November 2020 - 12:46

Von Stefan Pieper. Wie sehr ein Sängerinnentrio ohne weitere Harmonieinstrumente einer kraftvoll aufspielenden Rhythmusgruppe Paroli bietet, das demonstriert die Band Frida auf ihrem beeindruckenden Debutalbum „Freedom of Flight“ – aber es geht noch viel mehr. Frida agiert im Kollektiv: Mascha Corman, Sara Decker und Julia Ehninger schreiben und komponieren Songs, arrangieren Material aus unterschiedlichen Quellen und gebrauchen ihre Stimmen lyrisch und instrumental. Weit weg erscheinen traditionsbehaftete Jazzschablonen. Genau dies macht den Weg frei für unberechenbare Interaktionen, nicht selten ein aufregendes „Call and Response“ zwischen den drei Sängerinnen und dem Bassisten Conrad Noll und Schlagzeuger Jeroen Truyen. Ebenso ist jede vokale Geste, jede Silbe und Betonung einer maximalen Klarheit in Ausdruck und Darstellung geschuldet. „Baby one more time“ Frida zeigt zum Einstieg einem einschlägigen Popmusik-Klassiker, wo der Hammer hängt: „Baby one more time“ – eigentlich von Britney Spears bekannt gemacht, entfaltet allein schon aus dem mehrstimmig gesungenen Sprachrhythmus der Titelzeile heraus so viel unverbrauchten, frischen Groove, dass die daraus folgende hinreißende Melodielinie allein dadurch in Fahrt kommt. Aber es wird fragiler und geht zunehmend ans Eingemachte auf dieser verschlungenen vokal-instrumentalen Reise: Ätherische Klangbilder zwischen Bass-Flagoletts und …

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