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Jazz-News und Jazz-Kontroverses
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Die Jazz-Radiowoche vom 12.04.21–18.04.2021

11. April 2021 - 12:00

Jazz im Radio Foto: Martin Hufner

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 15 im Radio. Am 16.4. zum Beispiel: 22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk – Milestones – Jazzklassiker – Unbekannter Meister: Der Pianist Hasaan Ibn-Ali

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Aufruf: #jazzbrauchtdialog

9. April 2021 - 12:50

Jazznews Foto: Martin Hufner

#jazzbrauchtdialog: Interessenverbände in Bund und Ländern rufen Jazz- und Politikschaffende zum Gespräch auf | +++ Jazzschaffende und politische Mandats- und Entscheidungsträgerinnen in ganz Deutschland sollen miteinander ins Gespräch kommen +++ Ziel der Aktion: Besseres Verständnis der Lebens- und Arbeitsrealität von Jazzmusikerinnen und gemeinsame Verbesserungsansätze +++ Begleitende Social Media-Kampagne unter dem Hashtag #jazzbrauchtdialog Berlin, 7.4.2021 | #jazzbrauchtdialog – unter diesem Hashtag ruft die Deutsche Jazzunion gemeinsam mit den Interessenverbänden in den Bundesländern und Metropolregionen Jazzmusikerinnen und politische Mandats- und Entscheidungsträger in ganz Deutschland zum Dialog auf. Nikolaus Neuser, Vorsitzender der Deutschen Jazzunion: „Wir laden alle Jazzschaffenden – Musiker*innen, Funktionär*innen und andere Akteur*innen – dazu ein, den Kontakt zu Politiker*innen zu suchen, um in persönlichen Gesprächen ein besseres Verständnis unserer Lebens- und Arbeitsrealität zu bewirken. Gerade vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie mit den erheblichen beruflichen Auswirkungen für Jazzmusiker*innen müssen wir dringend über Perspektiven und gemeinsame Verbesserungsansätze sprechen. Dabei sind alle Ebenen gefragt: von der Kommunalverwaltung bis hin zur Bundespolitik.“ Im Rahmen der Aktion #jazzbrauchtdialog stellen die Jazzverbände einen Briefentwurf bereit, in dem besonders wichtige Handlungsfelder benannt sind. Dazu gehört die Existenzsicherung von Jazzmusiker*innen, aber auch Klarheit zur …

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Rezensionen: Vergebliche Befreiungen & Zwitschernder Krach

5. April 2021 - 10:00

Die aktuellen 4! HörBar der nmz

Unser Schnellkritiker huflaikhan hat in der nmz-HörBar vier neuere Titel einer sprachlichen Tonwäsche unterzogen: Marcel & The Bathing Birds: Tweet [2020] +++ Ulrich Drechsler: Caramel [2020] +++ Ron Davis: The Instrumental Music Liberation Front [2020] +++ Bobby Previte, Jamie Saft, Nels Cline: Music from the Early 21st Century [2020]. Die vorgestellten Platten zeigen die Vielfältigkeit der Ausdrucksformen im Jazz. Und manchmal auch deren Einfältigkeit. Bobby Previte, Jamie Saft, Nels Cline: Music from the Early 21st Century [2020] Ron Davis: The Instrumental Music Liberation Front [2020] Ulrich Drechsler: Caramel [2020] Marcel & The Bathing Birds: Tweet [2020]  

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Die Jazz-Radiowoche vom 05.04.21–11.04.2021

4. April 2021 - 12:00

Jazz im Radio. Foto: Martin Hufner

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 14 im Radio. Am 10.4. zum Beispiel: 22:03 bis 23:00 | SWR 2 Jazztime: The Great Pretender – Lester Bowies Brass Fantasy.

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Come together: Hülsmann–Wogram–Dell live im BR

1. April 2021 - 8:46

Corona hin, Corona her – im Bayerischen Rundfunk finden zum Glück auch weiterhin Jazz-Live-Produktionen statt. So auch Ende März mit dem Trio Hülsmann-Wogram-Dell, die sich getreu dem Motto „Come together“ mit den Kompositionen der Beatles auseinander gesetzt haben. Das Studio 2 des BR Die Jazzreihe „Bühne frei im Studio 2“ wie auch das Studio selbst haben eine lange Tradition. Der Studiobau des Bayerischen Rundfunks wurde 1963, nach vier Jahren Bauzeit (!), eingeweiht. Akustisch wie aufnahmetechnisch nach wie vor state of the art, nicht zuletzt wegen seiner Raum-in-Raum Bauweise (die auch in der Hamburger Elbphilharmonie zum Einsatz gekommen ist), werden im intimen Rahmen des „Studio 2“ seit den 60er Jahren erste Jazz-Konzerte veranstaltet. Seinerzeit unter der Leitung von Werner Götze und Ado Schlier. Joe Kienemann rief 1974 dann die Konzertreihe „Bühne frei im Studio 2“ ins Leben. Im Jahr 2003 wurde die Leitung der Jazzredaktion des BR an Beate Sampson übergeben. Fernab des Mainstream werden von ihr regelmäßig interessante Formationen, Newcomer oder auch etablierte Jazzmusiker eingeladen und bekommen hier die Möglichkeit ihr aktuelles Programm, respektive interessante Musikprojekte, zu präsentieren.   „Come Together“ im Trio Das Trio …

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Die Jazz-Radiowoche vom 29.03.21–04.04.2021

28. März 2021 - 12:00

Jazz im Radio Foto: Martin Hufner

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 13 im Radio.Am 3.4. zum Beispiel: 22:03 bis 23:00 | SWR 2 - Jazztime: Feels So Good – George Dukes Aufnahmen für das Schwarzwald-Label MPS.

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„FLY ME TO THE MOON“ – gestreamtes Schulkonzert am 25./26. März aus Nürnberg

24. März 2021 - 16:40

Mit „FLY ME TO THE MOON“ präsentieren die NUEJAZZ-Veranstalter eine 45-minütige Musik-Show für Kinder von 4 bis 9 Jahren. Das am 25. und 26. März (jeweils um 9.45 Uhr) gestreamte Live-Schulkonzert ist kostenlos für alle Schulen, Kindergärten, Kitas, Kinder und deren Eltern. NUEJAZZ-Intendant Frank Wuppinger: „Die Kinder werden dabei viele positive Eindrücke sammeln – und so mancher vielleicht Lust auf das Erlenen eines Instruments bekommen.“ Gerade für die ganz Kleinen erweist sich der Lockdown als schwierige Zeit. Ihnen fehlt der Austausch mit Freunden, das soziale Miteinander, der gemeinsame Spaß und Ansporn. Um Kindern von 4 bis 9 Jahren eine musikalische Freude und dazu eine kleine Auszeit vom gerade weniger erfreulichen Alltag bieten zu können, präsentieren die Veranstalter des Nürnberger NUEJAZZ-Festivals am 25. und 26. März (jeweils um 9.45 Uhr) das gestreamte, 45 Minuten dauernde Schulkonzert „FLY ME TO THE MOON“. Die live aus der Nürnberger Kulturwerkstatt Auf AEG übertragene Show bietet eine phantasievolle Reise in den Orbit der Melodien und Rhythmen – inszeniert von einer hochkarätig besetzten Jazz-Formation um Sängerin und Moderatorin Johanna Iser. Eingeladen sind Grundschulen, Kindergärten, Kitas sowie Kinder und deren Eltern. Frank Wuppinger, …

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Rezensionen: Drei Big Bands und ein Quartett

22. März 2021 - 13:00

Drei Big Band sowie das Simon Below Quartett in der HörBar der nmz. HörBar der nmz

Huflaikhan hat seine Ohren wieder etwas geöffnet und drei Big Band sowie das Simon Below Quartett für die HörBar der nmz besprochen. Die Big Band-Konzepte sind wunderbar verschieden. Das Quartett spielt herrlich präzise und macht Genuss! Michael Leonhart Orchestra: Suite Extracts Vol. 1 [2019] The NuH[u]ssel Orchestra: The Forest [2019] The Composer’s Orchestra Berlin plays the music of Dirk Strakhof (2020) Simon Below Quartet: Elements Of Space (2020)    

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Die Jazz-Radiowoche vom 22.03.21–28.03.2021

21. März 2021 - 13:00

Jazz im Radio Foto: Martin Hufner

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 12 im Radio. Am 25.3. zum Beispiel: 22:05 bis 23:00 | SWR 2 NOWJazz: Kein Copy Cat – Die Kölner Trompeterin Heidi Bayer.

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Nik Bärtschs Solo-Album Entendre

19. März 2021 - 10:47

Den Komponisten und Pianisten Nik Bärtsch verortet man spontan mit den Ensembles Ronin oder Mobile. Auf seiner neuen Aufnahme beschreitet er, zumindest beim Label ECM, dem er seit gut fünfzehn Jahre verbunden ist, neue Pfade. Mit „Entendre“ erscheint dort ein Piano-Soloalbum, das Bärtsch im ihm klanglich wohl vertrauten Auditorio Stelio Molo RSI in Lugano aufgenommen hat. Bärtsch hat sich, nach seiner ersten Soloaufnahme vor zwanzig Jahren, in diesem Metier kontinuierlich weiter entwickelt, ob im Rahmen der 2017er Solo-Tournee, anlässlich seines Recitals in New York zum fünfzigjährigen Jubiläum von ECM oder im von Bärtsch gegründeten Züricher Club EXIL, in dem er regelmäßig auftritt. Wo Nik Bärtsch draufsteht, ist auch Nik Bärtsch präsent. Was musikalisch im Ensemble funktioniert klappt solo entsprechend, wobei seine Musik dabei einen wesentlichen Aspekt hervorhebt: es finden sich Nuancen und Momente wieder, die man bereits von den Ensembles Ronin oder Mobile kennt. Anders als im Gruppenkontext aber, wirken Bärtschs Stücke solo gespielt fragiler, sensitiver. Die Kompositionen werden in der Regel nummeriert, mit „Modul“ betitelt und dienen so als musikalischer Rahmen, um sich entsprechend dem instrumentalen Umfeld anzupassen zu können.   Modul 58_12 Das …

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Pur gespielte Dramen und Fanstasien – Daniel Webers Solo-Debüt

18. März 2021 - 8:35

Dramatische Personen – frei übersetzt, können das der sechsjährige Sohn, die narrische Nachbarin oder Marlon Brando in „Apocalypse Now“ sein. Der Saarbrücker Schlagzeuger und Komponist Daniel Weber hat sich für sein Solo-Debüt für Personen aus der Theatergeschichte entschieden. Nachdem er in 2019 und 2020 für zwei Stücke, Antigone und Gaslicht (Gaslight von Patrick Hamilton), Musik geschrieben hatte, dachte er, es werde Zeit für eine erste Soloproduktion. „Die Arbeit an einem Solo-Projekt als die Verdichtung musikalischer Kommunikation, die Faszination des Zurückge-worfenseins auf sich selbst, auf einen inneren künstlerischen Dialog“ habe sich geradezu aufdrängt, heißt es dazu im Pressetext. In der Vorbereitung bemerkte Weber, dass einiges aus den Theatermusiken von der Stimmung her gut zu darin vertretenen Figuren passt. Davon liess er sich bei den zweitägigen Aufnahmen in einem Saarbrücker Studio inspirieren und er-improvisierte neun Stücke, die er diesen Figuren zuordnete. Startet „Moondog“ mit Vogelrufen und prescht dann im unerbittlichen Joggingtempo über Toms und Felle, bis es erschöpft im Beckenrausch endet, kriechen bei „Nancy Pears“ Schauer über die Haut. Metallene Kratz- und Schabgeräusche lassen viel von der psychoaktiven Stimmung des Bühnenthrillers aufkommen.    „Polyneices“ dagegen, wie seine Schwester …

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Die Jazz-Radiowoche vom 15.03.21–21.03.2021

14. März 2021 - 13:00

Jazz im Radio Foto: Martin Hufner

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 11 im Radio. Am 15.3. zum Beispiel: 23:30 bis 00:00 | NDR Kultur. Jazz – Round Midnight: Fett, fetter: Die Fette Hupe! Bigbandsound aus Hannover.

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Happy birthday Jazzclub Tonne Dresden

13. März 2021 - 9:18

Von Mathias Bäumel. Das eigentliche Gründungsjubiläum des Jazzclubs Tonne – im März 2017 hätte der Dresdner Jazzclub seinen 40. Geburtstag feiern können – ging fast unbemerkt vorbei; die gesamte Dresdner Jazzszene stand wohl noch unter dem Eindruck der umjubelten Jazzparty anlässlich des Wiedereinzugs des Clubs in die tonnenförmige Gewölberäume des Kurländer Palais am 17. Oktober 2015. Nun aber steht bei der Tonne ein weiteres, wirklich feierwürdiges 40er Jubiläum an: Am 13. März 1981, also vor vierzig Jahren, fand in den Kellergewölben der Ruine des Kurländer Palais in Dresden erstmals ein öffentliches Jazzkonzert statt. Das war die Geburtsstunde der festen Spielstätte der damaligen IG Jazz Dresden, die somit zum ersten Jazzclub mit eigenen Konzerträumlichkeiten in der DDR wurde, nachdem sie bis dahin Konzerte in der Schauburg, im Rundkino oder im damaligen Studentenklub Spirale veranstaltet hatte. Die IG Jazz hatte sich 1979 für den Ausbau der erhalten gebliebenen Kellerräume des zerstörten Palais entschieden, sie in unzähligen Aufbaustunden hergerichtet und schließlich im März 1981 bezogen. Für ihr Konzertprogramm wurde die Tonne mehrfach ausgezeichnet: 2011 war sie einer der Preisträger des LEA Live Entertainment Award und erhielt zwischen 2013 und …

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Unterstützung von KSK-Versicherten in der Corona-Krise gefordert

12. März 2021 - 13:12

Jazz News Foto: Hufner

Allianz der Freien Künste mit Forderungen an den Gesetzgeber zur wirksamen Unterstützung von KSK-Versicherten in der Corona-Krise (unveränderte Pressemitteilung) In Artikel 5 Absatz 3 des Grundgesetzes ist mit der Kunstfreiheit das verfassungsmäßige Bekenntnis zur besonderen Rolle der Künste in unserer Gesellschaft grundlegend formuliert. Mit dem Künstlersozialversicherungsgesetz und in der auf ihm basierenden Künstlersozialkasse (KSK) hat der Gesetzgeber ein konkretes Instrument geschaffen, welches der besonderen Schutzwürdigkeit der Kunst und der Künstlerinnen Ausdruck verleiht. Seit ihrem Bestehen ist die KSK die unverzichtbare Grundsäule der sozialen Absicherung selbstständig arbeitender Künstlerinnen. In der Corona-Pandemie hat sich die KSK als wichtiges Auffangnetz für die Versicherten erwiesen. Die seit fast einem Jahr andauernde schwere Krise stellt die Künstler*innen und die KSK vor unerwartete Herausforderungen und erfordert zusätzliche Maßnahmen. Der Gesetzgeber hat bereits erste wichtige Schritte unternommen. So wurde – um das KSK-System zu stützen – 2020 ein Entlastungs-Zuschuss aus Bundesmitteln gewährt. Darüber hinaus wurde dafür Sorge getragen, dass der von den Versicherten – unverschuldet – erlittene Verdiensteinbruch in 2020 und 2021 keine Auswirkung auf den Versicherungsschutz an sich hat. Dennoch ergeben sich für die Versicherten weiterhin erhebliche Probleme. Starre Zuverdienstregelungen im …

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Wilder Energiestoß und Zärtlichkeit   – Trio Benares mit neuer CD

10. März 2021 - 8:26

Es klingt vielleicht etwas despektierlich oder proletenhaft – aber bei gemeinsamen Unisonoläufen von Roger Hanschel und Prashant Mishra taucht manchmal das Bild als, als würden zwei gleichstarke Jungs um die Wette flitzen. Dabei geht es bei den Jungs, um bei dem Bild zu bleiben, gar nicht um ein Kräfte messen, wobei die beiden vom Dritten in der Runde, dem Tablaspieler Prashant Mishra, beherzt angefeuert werden würden. Vielmehr ist ihr mittlerweile mehr als sechsjähriges Zusammenspiel im Trio Benares ein Aufeinander einlassen, ein tiefes Eintauchen und sich  Öffnen gegenüber der Kultur und Musik des jeweils anderen. Das Liebäugeln zwischen Jazz und indischer Musik hat bereits eine längere Tradition, die von John Coltranes Spiritualität über Gabor Szabos „Jazz Raga“ und Irene Schweizer bis zum Trio Shakti mit John McLaughlin und natürlich Charlie Mariano reicht, der Galionsfigur für Weltmusik mit östlicher Prägung. Während in der Popmusik oft eine Aneignung ferner/fremder Einflüsse stattfindet, die heute als postkolonialer Kulturklau zu teils heftigen Auseinandersetzungen führt, standen sich indische Musik und Jazz meist neugierig und offen gegenüber. Verbindendes Element ist dabei die Improvisation, die in beiden Genres tief verwurzelt und unerlässlicher Baustein ist. …

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Die Jazz-Radiowoche vom 08.03.21–14.03.2021

7. März 2021 - 13:00

Jazz im Radio Foto/Motiv; Hufner

Ein kleiner Blick in die Jazzwoche 10 im Radio. Am 12.3. zum Beispiel: 23:03 bis 00:00 | SWR 2: SWR2 NOWJazz: Back to the Sixties – Die „Revisited“-Serie beim Label ezz-thetics.

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Peter Brötzmann 80 – eine Preiskonzert-Erinnerung

6. März 2021 - 13:00

Full Blast in der Akademie der Künste Berlin. Foto: Martin Hufner

Peter Brötzmann wird am 6. März 2021 seinen 80. Geburtstag feiern. Dummerweise an einem Samstag, denn die Radio-Sendungen zu Peter Brötzmann sind dann schon am Donnerstag und Freitag gelaufen (siehe unten die Links mit Sendungen von Lippegaus, Noglik und Loewner). Samstag ist Badetag mit Bundesliga. Auch in Zeiten der Pandemie. Im Jahr 2011 hat Peter Brötzmann im zarten Alter von 70 Jahren den Albert-Mangelsdorff-Preis erhalten. Verliehen wurde er in der Berliner Akademie der Künste (West). Markus Müller sprach die Laudatio. Manfred Schoof und der mittlerweile verstorbene Frank Dostal überreichten ihm seinen Preis und das Preisgeld. Nele Hertling, damals Vizepräsidentin der Akademie der Künste erinnerte an die künstlerische Situation in den 60er und 70er Jahren. Martin Hufner berichtete exklusiv für die neue musikzeitung. Seine Beobachtungen mit der notorischen Urgesteins-Faselei wiederholen wir an dieser Stelle. Denn manch Einblick ist vielleicht doch tief genug. Unterwegs sein –Jazzmusiker Peter Brötzmann erhielt Albert-Mangelsdorff-Preis Er ist mittlerweile 70 Jahre und immer noch gilt er als ein, wenn nicht „das“ Urgestein des freien Jazz in Deutschland seit den 60er Jahren. Peter Brötzmann hat zur Eröffnung des Cage-Jahres und zugleich als Auftaktkonzertes des …

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Sarah Vaughan: Vaughan and Violins

5. März 2021 - 12:11

Grand Gala du Disque populier in Kurhaus te Scheveningen Sarah Vaughan Koch, Eric / Anefo / Wikimedia Commons

Von Stefan Barme. Sarah Vaughan (1924–1990) bildet zusammen mit Billie Holiday und Ella Fitzgerald das bekannte Dreigestirn der größten Sängerinnen in der Geschichte des Jazz, wobei „Sassy“, die voller Bewunderung „die Göttliche“ („the Divine One“) genannt und mitunter auch als „schwarze Callas“ bezeichnet wird, eine Ausnahmestellung zukommt. Ihre Stimme umfasste drei Oktaven, vom Alt- bis in den höchsten Sopran-Bereich hinein. Drei Oktaven meisterte auch Ella Fitzgerald, doch Vaughans Gesang ist aufgrund ihrer unglaublichen Fähigkeiten in Bezug auf Modulation und Vibrato variabler als jener von Lady Ella. Joachim-Ernst Berendt führt hierzu in der von ihm verfassten „Jazzbibel“ aus: „Sarah Vaughan ist die erste Jazzsängerin mit einem Stimmumfang, der dem einer Opernsängerin nicht nachsteht. Ja, „Sassy“, wie sie genannt wurde, gebietet über eine stimmliche Flexibilität und einen Modulationsreichtum, mit denen verglichen mancher Koloratursopran blass wirkt. Sie kann gleißende Linien erfinden, die den gesamten Stimmumfang innerhalb von zwei Takten überbrücken. Jedes Vibrato, das sie singt, modelliert sie wie eine andere Skulptur. Ihr reicher, dunkler Kontra-Alt hat einen neuen Ton in den Jazzgesang gebracht. Emotional aufgeladen In der Fähigkeit, diesen Ton auf die vielfältigste Art und Weise zu verändern und …

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Chris Barber in memoriam: Ice Cream, schnelle Autos und Millionenhits

3. März 2021 - 16:20

Zusammen mit Kenny Ball und Acker Bilk war Chris Barber einer der  “Three B’s”, die den Traditional Jazz in Großbritannien definierten und verantwortlich waren für das große  “Trad”-Revival der späten 50er- und frühen 60er-Jahre. Am 2. März ist der Jazz-Posaunist ist gestorben. Das bestätigte die Plattenfirma Last Music heute unter Berufung auf seine Witwe. Der britische Posaunist und Bandleader Chris Barber war 2014 in Stuttgart mit der German Jazz Trophy der Stiftung Spardabank Baden-Württemberg, der Kulturgesellschaft Musik und Wort und der Jazzzeitung geehrt worden. Lesen Sie hier die Laudatio von Andreas Kolb und Marcus A. Woelfle auf Barber in voller Länge. Ice Cream, schnelle Autos und Millionenhits Stuttgart, 21. Juli 2014 Eigentlich ist Chris Barber Multiinstrumentalist: Er lernte zunächst Violine und Sopransaxophon. Später studierte er dann Posaune und Kontrabass an der Guildhall School of Music. Heute ist sein Name untrennbar mit der Posaune verknüpft, und er ist – endlich – unser erster trombone player in einer inzwischen langen Liste von illustren Preisträgern. Das Instrument entdeckte er rein zufällig für sich, sagt er: „Gekauft habe ich meine erste Posaune eigentlich nur deswegen, nachdem ich gesehen hatte, …

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+++ news +++ APPLAUS 2021 – Start der Bewerbungsphase +++ 50 Jahre BMW Group Kulturengagement +++

3. März 2021 - 10:03

+++ APPLAUS 2021: Start der Bewerbungsphase +++ Unser Kulturleben ist ohne Musikclubs und ihre Konzerte undenkbar. Mit genreübergreifenden Livemusikprogrammen, sowohl in den Metropolen als auch im ländlichen Raum, sind sie ein wesentlicher Bestandteil einer vielseitigen Kulturlandschaft. Mit dem APPLAUS 2021 zeichnet die Kulturstaatsministerin Monika Grütters daher gemeinsam mit der Initiative Musik die Clubbetreiberinnen und Veranstalterinnen für ihre Konzertprogramme aus. Tina Sikorski, Geschäftsführerin der Initiative Musik: „Wir alle vermissen gemeinsame Konzerterlebnisse und mehr denn je rückt die kulturelle Bedeutung von Musikclubs ins Bewusstsein. Genau deshalb sind die Anliegen des APPLAUS so wichtig, um die Club-Szene in die Öffentlichkeit zu rücken und sie auch finanziell zu unterstützen. Für die kommende Ausgabe konnten wir die Gesamthöhe der Preisgelder erhöhen und gemeinsam mit der Bundeskonferenz Jazz und der LiveKomm wichtige Neuerungen erarbeiten, wie zum Beispiel den Sonder-APPLAUS für kreative Formate während der Corona-Pandemie.“ Für die Verleihung 2021 stehen insgesamt 2,6 Millionen Euro für Prämien zur Verfügung. Damit ist der APPLAUS einer der höchstdotierten Bundeskulturpreise. APPLAUS 2021 Auszeichnungen und Prämien – Kategorie Programm: bis zu 50.000 Euro pro Auszeichnung, – Kategorie Spielstätte: bis zu 25.000 Euro pro Auszeichnung, – Kategorie …

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