11 Fragen an Matthias Foremny


(nmz) -
Nach Stationen als Kapellmeis­ter an der Komischen Oper Berlin und als Generalmusikdirektor und Operndirektor am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin ist Matthias Foremny seit dem Jahr 2011 erster ständiger Gastdirigent an der Oper Leipzig; seit 2014 lehrt er auch als Professor für Dirigieren und Orchesterleitung an der dortigen Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“. Von 2013 bis 2018 wirkte er zudem als Chefdirigent des Stuttgarter Kammerorchesters.
Ein Artikel von Matthias Foremny

Welche Musik macht Sie stark?
Die große C-Dur Symphonie von Schubert.

Bei welcher Musik werden Sie schwach?
So ziemlich alles, was die wunderbaren Sängerinnen  und Sänger von Voces8 von sich geben.

Bei welcher Musik stellen Sie sofort das Radio ab?
Sagen wir es so. Das Autoradio meldet sich nur mit den aktuellen Verkehrsmeldungen, ansonsten ist es abgeschaltet.

Mit welcher Melodie sollte Ihr Handy klingeln?
Zum Ärger aller Anrufer*innen befindet sich das Mobiltelefon nahezu immer im lautlos Modus.

Wenn Sie „König von Deutschland“ wären, was würden Sie als Erstes tun?
Ich würde flächendeckend ständigen freien Eintritt in Konzert- und Opernhäusern und Museen organisieren.

Welches Talent würde man Ihnen nicht zutrauen?
Dass ich die leckerste Stachelbeer-Baiser-Torte auf diesem Erdball backen kann?

Wie hieß Ihre erste Schallplatte?
„HiFi Karajan“: Moldau, Bolero, Valse triste und Kleine Nachtmusik. Was braucht es mehr?

Auf wen oder was können Sie am ehesten verzichten?
Diktatoren, die mordend in andere Länder einfallen. 

Welches Musikstück erinnert Sie an das erste Rendezvous?
Die Stücke vom Album „People Time“ mit Stan Getz und Kenny Barron live in Kopenhagen. Wir sind bis heute zusammen. 

Woran starb Mozart?
Mir erscheint die Theorie der plötzlich aufgetretenen Halsentzündung plausibel, da er ja kurz vorher noch die Zauberflöte komponiert und dirigiert hat, was ein gewisses Maß an körperlicher Fitness voraussetzt. 

Welche Musik soll zu Ihrer Beerdigung erklingen?
Das mögen die entscheiden, die es in dem Moment auch hören müssen. Es gibt so viele wunderbare Formen der Stille!

 

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