Ein Universaltalent

Magdalena Kriss im Portrait


(nmz) -
Die dramaturgischen und musikalischen Wurzeln im Leben von Magdalena Kriss lassen sich bis in ihre früheste Kindheit zurückverfolgen. Die Liebe zum Theater liegt ihr dabei gewissermaßen im Blut, und auch musikalisch ist Kriss bereits seit der Grundschule voll auf Trab.
Ein Artikel von Theresa Henkel

Nach ers­tem Flöten- und Ballettunterricht, kommen später Gesangs-, Klavier-, Querflöten-, aber auch HipHop-Tanzunterricht sowie Chor-, Kammerchor- und Orchestererfahrungen hinzu, so dass Kriss heute auf ein beeindruckend facettenreiches Repertoire zurückgreifen kann. 2017 schließt Kriss, die wie nebenbei auch noch komponiert, ihr Bachelor- und Masterstudium zur Elementaren Musik- und Tanzpädagogik am Orff Institut der Universität Mozarteum Salzburg ab. Seit 2017 ist Kriss als Querflötistin und Sängerin Teil des Teams von „Elefant aus dem Ei“, ein Puppen-Tanz-Theater mit Musik für Menschen ab zweieinhalb Jahren. Darüber hinaus leitet und organisiert Kriss mit Stefanie Blauensteiner seit 2014 einwöchige Workshops mit dem Titel „Spring ins Spiel – Elementares Musiktheater für Kinder/Jugendliche“. Ab 2021 bieten sie einen Workshop für die ganze Familie an, quasi mit generationenübergreifender Inklusion.

Ein weiteres, noch sehr junges Projekt ist das Folk-Duo „Tante Friedl“, in dem Kriss (Akkordeon, Gesang und Querflöte) mit ihrem Mann Daniel Wall (Banjo, Gesang und Geige) auftritt. Zusammen bringen sie europäische und nordamerikanische Musik auf internationale Bühnen – frei nach dem Motto „from yodel to scat“, „from murder to love songs“. So präsentiert das Künstlerpaar verschiedenste nationale und kulturelle Identitäten und kann sie unter dem Dach musikalischer Gemeinsamkeiten vereinen; eine geradezu top-aktuelle Völkerverständigung.

 

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