Musik und Tanz 66+

Angebot für eine wachsende Zielgruppe


(nmz) -
„Abogado abo bomm, abogado bomm bomm“ – Elementares Musizieren macht allen Spaß: Kindern, Erwachsenen, Älteren und Profis. Musikpädagoginnen der Musikschule Rosenheim und des Tonkünstlerverbandes Südostbayern arbeiteten einen Tag lang unter der Anleitung von Michael Forster, Dozent für Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Nürnberg und Autor des Schott-Fachbuchs „Musik und Tanz 66+“, an beispielhaften Stundenentwürfen aus dem Bereich Musikgeragogik.
Ein Artikel von Rebekka Höpfner

Sie probierten aus, wie Singen, Sprechen, Trommeln und Tanzen Körper, Geist und Seele in Bewegung bringt. Kurze acht- bis sechzehntaktige Sprechverse, Melodien und Kanons wurden zum Kristallisationspunkt für ergänzende Rhythmusaktionen, Schrittfolgen oder den Einsatz von kleinem Schlagwerk und Stabspielen. Beim Spielen mit den verschiedenen basalen Elementen stand das lustvolle gemeinsame Tun im Vordergrund. Doch auch Musikprofis im besten Alter gerieten dabei durchaus ins Schwitzen und an ihre Grenzen.

In den eingeschobenen Reflexionsphasen wurden mit dem Dozenten Details zu den Stundenentwürfen ebenso wie die grundsätzlichen Chancen und Möglichkeiten des elementaren Musizierens im dritten Lebensalter erörtert. Herr Forster vermittelte lebendig, wie Menschen in dieser nachberuflichen Lebensphase überzeugende musikpraktische Angebote gemacht werden können. Schriftliche Stundenentwürfe und eine umfangreiche Literaturliste rundeten das Workshopangebot ab.

Das könnte Sie auch interessieren: