Unterstützung in schweren Zeiten

Fast 60.000 Euro durch Corona-Spendenaktion eingeworben


(nmz) -
In dem seit über einem Jahr währenden Kampf gegen die Corona-Pandemie versucht auch die HMT Leipzig, mit diesen Folgen zu leben und finanzielle Hilfestellungen zu ermöglichen. Kurz vor Ostern 2020 rief der damalige Rektor, Prof. Martin Kürschner, alle Kolleginnen und Kollegen in Lehre und Verwaltung sowie die Mitglieder des Freundeskreises zu Spenden für Studierende auf, die durch die Corona-Krise in Not geraten waren.

Patrik Fahrenkamp, Vorsitzender des Freundeskreises und Chef der Leipziger Stadtbau AG, verdoppelte sogleich die ersten eingegangenen 5.000 Euro. Bis Ende April 2020 betrug die Spendenhöhe bereits 26.117,22 Euro, Anfang November 42.357,22 Euro. Am 15. November warb Rektor Prof. Gerald Fauth, seit dem 1. September 2020 im Amt, für eine Fortsetzung der Aktion. Bis zum 20. April 2021 gingen 59.696,22 Euro Spendengelder ein, wovon bislang 58.853 Euro an 97 bedürftige Studierende verschiedener Fachrichtungen ausgezahlt werden konnten.

Darüber hinaus förderte die Ernst von Siemens Musikstiftung Musikstudierende, die durch die Corona-Pandemie finanziell betroffen waren. Die Stiftung unterstützte die HMT Leipzig bereits zum zweiten Mal, denn die Hochschule erhielt schon im Juli 2020 56.800 Euro und im Dezember 2020 noch einmal 70.500 Euro. Die private, gemeinnützige und in der Schweiz ansässige Stiftung unterstützt staatliche Musikhochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und errechnet die Höhe der Zuwendung prozentual aus der Anzahl der Studierenden.

Unabhängig von den Corona-Hilfen konnte die HMT ihre Studierenden auch durch das seit 10 Jahren bestehende Deutschlandstipendium fördern. Nach entsprechenden Auswahlvorspielen erhielten auf diesem Weg bislang 139 Stipendiatinnen und Stipendiaten eine finanzielle Unterstützung.

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