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Alle Artikel kategorisiert unter »Barbara Haack«

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Ein Buch ist keine Pille

04.07.18 (Barbara Haack) -
Dies ist quasi ein Artikel in eigener Sache – aber nicht nur! Es geht auch um Erhalt oder Wegfall eines Kulturguts. Es geht um das Buch und die Note, um die Vielfalt des Angebotes; es geht um Marktmacht und Gewinnmargen. Kurz: Es geht wieder einmal um die Buchpreisbindung.

Kein Mensch ist illegal

03.07.18 (Barbara Haack) -
Am 7. Juni wurde der Reinhard Mohn Preis der Bertelsmann Stiftung, der in diesem Jahr unter dem Motto „Vielfalt leben – Gesellschaft gestalten“ stand, an den ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck verliehen. Mit dem Preis wurde Gauck als „Brückenbauer in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft“ gewürdigt.

Wegkommen von der Best-Practice-Rhetorik

05.04.18 (Andreas Kolb) -
Die Bedeutung kultureller Bildung für gesellschaftliche Entwicklungsprozesse sowie die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen ist heute von politischer, gesellschaftlicher als auch schulischer Seite anerkannt. Kulturelle Bildung schafft neue Lernkulturen innerhalb und außerhalb der Schulen und Universitäten. Im Jahr 2013 wurde die Empfehlung zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung der Kultusminis­terkonferenz von 2007 überarbeitet und ergänzt.

Vertrauensentzug Projektförderung

03.04.18 (Barbara Haack) -
„Kulturelle Bildung“ heißt in dieser Ausgabe unser Schwerpunktthema, über das wir in Berlin mit drei Fach-Menschen diskutiert haben (Seiten 19–21). Es mag an der Zusammensetzung dieser Runde liegen, aber auch die aktuelle Situation des Themas widerspiegeln, dass die „Musikvermittlung“ gegenüber den klassischen Feldern der musikalischen Bildung deutlich mehr Raum einnimmt.

Wie viel Ökonomie verträgt die Musik ?

01.11.17 (Barbara Haack) -
Weltweit schafft sich derzeit die Tendenz zur Liberalisierung der Märkte mehr und mehr Raum. Verbunden ist sie mit einer Abwendung von der Idee der (Solidar-)Gemeinschaft hin zu einer Einstellung, die das Wörtchen „first“ in Bezug zu den eigenen Interessen stellt, seien es vermeintlich nationale Interessen oder solche einer Religionsgemeinschaft oder anderer Gruppierungen – bis hin zu Einzelkämpfern, die bei der Verwendung des Begriffs „zuerst“ wirklich nur und „zuerst“ an sich selbst denken.

Lauter, Frauen 

20.10.17 (Barbara Haack) -
In Köln gibt es seit vielen Jahren eine Initiative namens „Arsch Huh!“ Für die Nicht-Rheinländer unter unseren Lesern: „Huh“ heißt, ins Hochdeutsche übersetzt, „hoch“. Diese wichtige Initiative kämpft mittels Kunst und Kultur gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Aber natürlich lässt sich dieser Motivations-Ruf auch auf andere Bereiche übertragen. Zum Beispiel auf die Frauen. Auch, wenn manch einer es nicht mehr hören mag! Schließlich haben wir erst kürzlich in der nmz die Quotendiskussion geführt, der Deutsche Kulturrat hat mit seiner Studie „Frauen in Kunst und Kultur“ die Debatte erst richtig angestoßen, der Deutsche Musikrat soeben in seinem „Musikforum“ den Schwerpunkt auf das Thema Geschlechtergerechtigkeit gelegt. Aber bekanntermaßen muss so ein „ceterum censeo“ eben auch mal nerven (dürfen).

Beurteilung von außen, Sicht von innen

19.07.17 (Barbara Haack) -
Anfangs waren es zwölf Kinder. Als Yoshi Kinoshita 1989 den Kinderchor der Musikschule Wolfratshausen gründete, hatte er ein Kontingent von einer Stunde pro Woche. Heute sind es an die 200 Kinder, die in vier Altersgruppen singen, und der studierte Flötist, Sänger und Musiktherapeut hat in seiner Funktion als Chorleiter eine ganze Stelle inne. Zwischen 1989 und heute liegen viele Jahre der kontinuierlichen Arbeit mit Kindern, zahlreiche Konzerte und Projekte, Reisen, Probenwochen und erfolgreiche Teilnahmen an Chorwettbewerben. Über seine Art, mit den Kindern zu arbeiten und seinen Umgang mit dem Thema Wettbewerb sprach nmz-Herausgeberin Barbara Haack mit dem engagierten Chorleiter.

Auf den Spuren des Musikalischen im Wettbewerb

13.07.17 (Barbara Haack) -
Anfang Juni wurde in Paderborn der 54. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ durchgeführt. Dort fand auch die „Stabübergabe“ an der Spitze des renommierten Projekts statt: Reinhart von Gutzeit hat den Wettbewerb als Vorsitzender des Projektbeirats über viele Jahre geprägt. Nun übergab er das verantwortungsvolle Amt an Ulrich Rademacher, Bundesvorsitzender des Verbands deutscher Musikschulen (VdM) und Leiter der Westfälischen Musikschule Münster. Reinhart von Gutzeit wird dem Projektbeirat aber mit Rat und Tat erhalten bleiben. Die beiden nmz-Herausgeber Theo Geißler und Barbara Haack nutzten die Gelegenheit für ein Gespräch mit den beiden Kultur- und Musikmenschen über Rück- und Ausblick für „Jugend musiziert“.

Verlage sind wohl nicht systemrelevant

30.10.16 (Barbara Haack) -
Im April 2016 ging es durch die Nachrichten: Im Rechtsstreit Vogel gegen die VG Wort hatte der Bundesgerichtshof entschieden, dass eine pauschale Verlegerbeteiligung bei den Ausschüttungen der VG Wort nicht rechtens sei. Den allermeisten Menschen in Deutschland waren die Hintergründe dieser Nachricht nicht bekannt; sie nahmen sie entweder gar nicht wahr, verstanden sie nicht oder taten sie als „für sie nicht relevant“ ab. Dass sich hier im Kleinen ein kulturpolitischer Paradigmenwechsel vollzieht, ist der Nachricht an sich nicht zu entnehmen. Betroffen sind: Autoren und Verlage.
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