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Alle Artikel kategorisiert unter »Barbara Haack«

Verlage sind wohl nicht systemrelevant

30.10.16 (Barbara Haack) -
Im April 2016 ging es durch die Nachrichten: Im Rechtsstreit Vogel gegen die VG Wort hatte der Bundesgerichtshof entschieden, dass eine pauschale Verlegerbeteiligung bei den Ausschüttungen der VG Wort nicht rechtens sei. Den allermeisten Menschen in Deutschland waren die Hintergründe dieser Nachricht nicht bekannt; sie nahmen sie entweder gar nicht wahr, verstanden sie nicht oder taten sie als „für sie nicht relevant“ ab. Dass sich hier im Kleinen ein kulturpolitischer Paradigmenwechsel vollzieht, ist der Nachricht an sich nicht zu entnehmen. Betroffen sind: Autoren und Verlage.

Manchmal hat man als Frau auch einen Vorteil

12.10.16 (Barbara Haack) -
Sind die Netzwerke in der Neuen Musik männlich? Und warum sind Quotenfrauen für Festivalmacher von Interesse? Um diese und ähnliche Fragen dreht sich das Gespräch zwischen nmz-Herausgeberin Barbara Haack und der Komponistin Brigitta Muntendorf. Mehr zum Thema Frau und Musikbetrieb auf den Seiten 3, 4, 17, 18 und 19.

Frauen-Frage

06.10.16 (Barbara Haack) -
Wollen wir Frauen wirklich die Quote? Die Antworten der in der vorliegenden nmz-Ausgabe befragten Frauen lauten ziemlich deutlich: Ja – oder zumindest: Ja, aber… Ungeliebt – und trotzdem nötig, obwohl doch an und für sich schon diskriminierend? Schaffen wir uns durch eine vorgegebene Regelung den nötigen Respekt, den wir uns wünschen? Die nötige Gleichstellung, wenn es um Karriere, Anerkennung und Bezahlung geht? Ist es eine Frage des Selbstbewusstseins, wenn wir für eine Quote eintreten – oder zeugt dieses Eintreten eher von mangelndem Standing – nach dem Motto: Anders schaffen wir es eben nicht?

Die Frauen trauen sich oft noch nicht

06.10.16 (Barbara Haack) -
Das Thema „Frauen in der Musik“ steht im Mittelpunkt dieser nmz-Ausgabe (sie­he auch S. 17ff. und 25). Die Redaktion hat Musikerinnen, Intendantinnen und Musikpädagoginnen zum Thema befragt. nmz-Herausgeberin Barbara Haack unterhielt sich in diesem Zusammenhang ausführlich mit der Dirigentin Marie Jaquot, die als erste Kapellmeisterin und Stellvertreterin des GMD im Mainfrankentheater in Würzburg tätig ist.

Förderinstrument Musikfonds

05.09.16 (Barbara Haack) -
Neben dem Deutschen Musikrat wurden der Deutsche Komponistenverband, der Deutsche Tonkünstlerverband, die Gesellschaft für Neue Musik, die Union Deutscher Jazzmusiker, die Gesellschaft für Elektroakustische Musik und die Initiative Musik von Kulturstaatsministerin Monika Grütters zur Gründungsversammlung des neuen Musikfonds für zeitgenössische Musik eingeladen. Rechtzeitig vor dieser Versammlung im September trafen sich die nmz-Herausgeber Theo Geißler und Barbara Haack mit dem Präsidenten des Deutschen Musikrates, Martin-Maria Krüger zu einem ausführlichen musikpolitischen Sommergespräch in Berlin.

Wir müssen uns so stabil wie möglich machen

30.07.16 (Barbara Haack) -
Werner Mayer hat viele Jahrzehnte seines Lebens für die Musikschule und die Musikschulidee gelebt: Er war Leiter der Musikschule Weilheim i.OB seit 1968, Geschäftsführer des bayerischen Landesverbandes und Leiter der Beratungsstelle, aktiv in diversen Gremien des VdM, unter anderem im Bundesvorstand. Anlässlich seines 75. Geburtstags traf er sich mit Bundesgeschäftsführer Matthias Pannes und Barbara Haack (nmz) zu einem Gespräch.

Inklusive Musikpädagogik in der Diskussion

01.06.15 (Barbara Haack) -
Die Band „Vollgas“ der inklusiven Musikschule Fürth rockte bereits im Bayerischen Landtag oder auch im Deutschen Bundestag. Ihren jüngsten Auftritt hatte sie auf der Musikmesse Frankfurt am Stand von Deutschlandradio, Deutschem Musikrat und der neuen musikzeitung. Die Musikschule Fürth, die dieses Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiern kann, zählt zu den Pionieren einer inklusiven Musikpädagogik. Es war folglich kein Zufall, dass gerade „Vollgas“ ausgewählt wurde, um live in Frankfurt Ergebnisse inklusiver Musikschularbeit vorzustellen. Die nmz-Moderatorin Barbara Haack diskutierte im Rahmen dieses Auftritts über den aktuellen Stand der Inklusion im Sektor der Musikausbildung mit Irmgard Merkt, bis zu ihrer Emeritierung 2014 Inhaberin des Lehrstuhls Musikerziehung in Pädagogik und Rehabilitation an der Universität Dortmund, Uschi Dittus, Leiterin der Band „Vollgas“, und Daniela Holweg, stellvertretende Leiterin der Musikschule Fürth und Fachberaterin des Verbandes Bayerischer Sing- und Musikschulen (VBSM) für das Thema Musik und Menschen mit Behinderung. Mit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Jahr 2009 gilt das in Artikel 24 beschriebene Recht auf eine gemeinsame Beschulung aller Schüler in einer Regelschule auch in Deutschland. Die Europäische Union hat die Konvention im Dezember 2010 ratifiziert.

Das sogenannte funktionelle Vierspartenhaus

13.04.15 (Barbara Haack) -
In Rostock brennt die Luft: Die dortige Bürgerschaft hat am 25. Februar mehrheitlich für das von Kulturminister Brodkorb und Bürgermeister Methling eingebrachte so genannte Kooperationsmodell gestimmt. Das bedeutet: Orchester und Schauspiel bleiben eigenständig, bei den Sparten Musiktheater und Tanz soll mit anderen Häusern „zusammengearbeitet“ werden. Faktisch würde diese Entscheidung zu einem Zweispartenhaus führen. Das als Theater-Kompromiss bezeichnete Modell beinhaltet den Verzicht auf 81 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vornehmlich im künstlerischen Bereich. Barbara Haack sprach mit dem Intendanten des Volkstheaters Sewan Latchinian und dem Kaufmännischen Geschäftsführer Stefan Rosinski. Das komplette Gespräch können Sie im Netz auf www.operundtanz.de lesen.

Dilettantische Beschlussvorlage zum Volkstheater Rostock – Die Bürgerschaft verabschiedet sich vom Vierspartenhaus

03.03.15 (Barbara Haack) -
Nun ist es tatsächlich Realität: Die Rostocker Bürgerschaft hat am 25. Februar mehrheitlich für das von Minister Brodkorb und Bürgermeister Methling eingebrachte so genannte Kooperationsmodell gestimmt. Das bedeutet: Orchester und Schauspiel bleiben eigenständig, bei den Sparten Musiktheater und Tanz soll mit anderen Häusern „zusammengearbeitet“ werden. Faktisch würde diese Entscheidung zu einem Zweispartenhaus führen.

Überschätzen wir die Macht der Kultur?

04.02.15 (Barbara Haack) -
Ist schon alles geschrieben, gesagt, gedacht? Natürlich sind wir als nmz-Redaktion tief betroffen von den Ereignissen in Paris, als Menschen ebenso wie als Teil der Medienlandschaft, die durch das Attentat auf eine Zeitungsredaktion massiv angegriffen wurde. Natürlich bekennen wir uns zu den Grundsätzen der Presse- und Meinungsfreiheit, wie es unzählige Menschen, Politiker und auch Journalisten und Redaktionen getan haben. Ob wir auch „Charlie“ sind, haben wir redaktionsintern intensiv diskutiert: im Sinne einer Solidaritätsbekundung sind wir das sicher. Aber dürfen wir uns wirklich anmaßen, uns gleichzusetzen mit mutigen Kollegen, die, um die persönliche Gefährdung wissend, sich ihre freiheitlichen Rechte nicht haben nehmen lassen? Wären wir im „Ernstfall“ ebenso unerschrocken und würden Leib und Leben riskieren? Wir wissen es nicht – aber wir ziehen unseren Hut.
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