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Alle Artikel kategorisiert unter »Barbara Haack«

Mehr als systemrelevant!

24.10.20 (Barbara Haack) -
Wie fast alle gesellschaftlichen Bereiche steht auch die musikalische Bildung in diesem Jahr vor großen Herausforderungen. Der VdM hat seine Hauptarbeitstagung (HAT) in Koblenz vom Mai in den Oktober verschoben. Hier wird es schwerpunktmäßig um das Thema Digitalisierung gehen, sicher werden aber auch die Folgen der Pandemie eine Rolle spielen. Mit Ulrich Rademacher, Bundesvorsitzender, und Friedrich-Koh Dolge, stellvertretender Bundesvorsitzender des VdM sowie Direktor der Stuttgarter Musikschule, sprach Barbara Haack für die nmz im (Online-)Interview.

Es gibt Anlass zu Optimismus

30.06.20 (Barbara Haack) -
Die Rheinische Musikschule Köln darf in diesem Jahr ihren 175. Geburtstag feiern. Zum Geburtstag ist eine umfangreiche Publikation („Erbe und Auftrag 2.0. 175 Jahre Rheinische Musikschule Köln“) erschienen, die sich ausführlich mit der wechselvollen Geschichte der Schule, aber auch mit Gegenwart und Zukunft beschäftigt. Mit dem Leiter der Musikschule, Tilman Fischer, sprach für die nmz Barbara Haack.

Con Brio

30.03.20 (Barbara Haack) -
Es bedarf keiner Begründung, dass wir uns in dieser Ausgabe ausführlich den Folgen des Corona-Virus widmen. Dabei ist – geschuldet der Produktionsweise eines Monats-Print-Mediums – vieles, wenn Sie es lesen, schon wieder überholt oder Makulatur. Ständig aktuell informieren wir Sie auf www.nmz.de und im Bad Blog of Musick. Trotzdem ist es wichtig, dass hier wie anderswo Akteure des Kultur- und Kreativlebens frühzeitig ihre Stimme erhoben haben.

Wie wollen wir in Zukunft an die Shoah erinnern?

29.02.20 (Barbara Haack) -
Man kann nicht behaupten, im Januar dieses Jahres – 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz – sei nicht ausgiebig an die Verbrechen, die in den Jahren 1933 bis 1945 von Deutschen begangen wurden, erinnert worden, an die systematische und fabrikmäßige Ermordung von 6 Millionen Juden. Internationale Begegnungen auf höchster politischer Ebene, Erinnerungsansprachen, Zeitzeugenberichte, Zeitungsartikel, Radiosendungen, Fernsehbeiträge: Überall sprach man von der Shoah, von der Notwendigkeit nicht zu vergessen. Braucht es da wirklich eine Tagung, die sich die Frage stellt: „Wie wollen wir in Zukunft an die Shoah erinnern?“

Ideenzünder par excellence

30.11.19 (Barbara Haack) -
Man sollte meinen, über ihn sei schon alles gesagt: So oft wurde er gefeiert, begrüßt und verabschiedet, gelobt, gepriesen… Nun wird er – man glaubt es kaum – 90 Jahre alt: Grund genug, Eckart Rohlfs ein weiteres Mal zu würdigen, einen kurzen Blick auf das zu werfen, was er über Jahrzehnte gedacht, gemacht und geschaffen hat. Eckart Rohlfs ist nicht nur Macher, sondern auch „Zünder“: Zünder von Ideen, die gedeihen und lange wirken.

Wer Musik macht, muss Farbe bekennen

31.10.19 (Barbara Haack) -
„Musik machen – Haltung zeigen“ lautete das Motto der diesjährigen Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrats e.V. Den Mitgliedern lag ein Entwurf zu einem „5. Berliner Appell“ vor, in dem es um das gesellschaftspolitische Engagement des Musikrats geht. Eines von drei „Schlaglichtern“ zum Thema hielt Barbara Haack, Mitherausgeberin der neuen musikzeitung. Wir drucken es hier leicht gekürzt ab.

„Ich glaube, wir erleben eine Renaissance des Hörfunks“

16.07.19 (Barbara Haack) -
Gideon Rosengarten wird im Juli 80 Jahre alt. Geboren 1939 in einem Vorort von Tel Aviv, studierte er nach seinem Abitur Physik, Mathematik und Angewandte Mathematik in Jerusalem, parallel dazu Musik mit Hauptfach Klavier an der Jerusalemer Musikakademie. 1965 ging er erstmals mit einem DAAD-Stipendium nach Deutschland, 1967 wurde er Musikredakteur beim Israelischen Rundfunk und Dozent an der Jerusalemer Musikakademie. Ab 1971 absolvierte er ein Aufbaustudium Neue Musik bei Aloys Kontarsky an der Musikhochschule Köln, 1973 wurde er Leiter der Musikabteilung des israelischen Rundfunks. Es folgte ein Forschungsstipendium beim IRCAM in Paris (1978); im gleichen Jahr wurde er Intendant der Berliner Symphoniker, 1982 Hauptabteilungsleiter Musik beim Saarländischen Rundfunk, schließlich 1990 Leiter der Musikabteilung des Deutschlandfunks, 1992 Hauptabteilungsleiter Musik beim RIAS Berlin und 1994 Hauptabteilungsleiter Musik beim Deutschlandradio Köln und Berlin. 2004 ging er in den Ruhestand. Rosengarten ist seit 1996 Mitglied im Projektbeirat „Jugend musiziert“, seit 2010 dessen Stellvertretender Vorsitzender. Er war und ist gefragter Juror bei zahlreichen Musikwettbewerben. nmz-Herausgeberin Barbara Haack sprach mit dem Jubilar.

Der DNA der geistlichen Musik nachspüren

21.06.19 (Barbara Haack) -
Seit 1951 wird die Internationale Orgelwoche Nürnberg – Musica Sacra, kurz ION, in Nürnberg veranstaltet. Das Musikfest ION gehört damit zu den größten und ältesten Festivals für geistliche Musik in Europa. 2019 übernimmt Moritz Puschke die künstlerische Leitung des Klassikers. Anlass für nmz-Herausgeberin Barbara Haack, ihn zu fragen, was sich verändert hat oder sich verändern wird.

Das Prinzip Hoff: Abkehr vom Neoliberalismus

24.05.19 (Barbara Haack) -
Auf der Leipziger Buchmesse sprach nmz-Herausgeberin Barbara Haack am Stand der nmz und ihrer Partner mit Benjamin-Immanuel Hoff (Chef der Thüringer Staatskanzlei und Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten des Freistaates Thüringen, außerdem Antisemitismusbeauftragter des Freistaates) über den Stand der Dinge in Sachen Kultur in Thüringen, über das laut Hoff manchmal verzerrte Bild, das Ost- und Westdeutsche auch fast 30 Jahre nach der Wende voneinander haben, über den Begriff der Heimat, die gerechte Entlohnung von Kulturschaffenden und vieles andere mehr aus dem Aufgabenfeld des Ministers.

Sprach-Deutung

02.11.18 (Barbara Haack) -
Wenn zwei das Gleiche sagen, meinen sie noch lange nicht das Gleiche. Generationen von Sprachwissenschaftlern haben dieses Phänomen erforscht und in klugen Kommunikationsmodellen veranschaulicht. Gerade in einer Zeit, in der in Politik und Gesellschaft neue Deutungshoheiten über Sprache beansprucht, in der Begriffe aus dem Müllbeutel der Geschichte hervorgeholt werden (in den man sie doch eigentlich schon für immer versenkt hatte), ist es angesagt, hinter die Worte zu schauen, Deutungen gegebenenfalls auch zu entlarven.
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