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Alle Artikel kategorisiert unter »Georg Beck«

Bist du das Glück oder der Klick? – Experimentelles Musiktheater von Christina Messner in Kölner Fußgängertunnel uraufgeführt

09.07.14 (Georg Beck) -
Die Liebe. Die Oper. All die großen Worte. Zuweilen so groß, dass sie, um für eine Netgeneration erkennbar zu bleiben, anders heißen müssen. „Interdisziplinäre Musikproduktion im urbanen Raum“ die eine, „Love Songs for Heim@t“ die andere. Multipliziert ergibt dies experimentelles Musiktheater von Christina Messner und Marie Martin, die besagte „Love“ freilich ausgerechnet dort stattfinden lassen, wo sie unmöglich ist: auf Skype und im Fußgängertunnel.

Die Orgelbank als Forschungsplatz zwischen allen Stühlen

04.07.14 (Georg Beck) -
Wer zur Avantgarde gehörte, hat für ihn komponiert. Für Gerd Zacher zu schreiben, bedeutete, für einen wachen Geist zu schreiben, für einen Musiker, der seinen Auftrag, sein Wirken stets anwaltschaftlich verstanden hat: als Komponist, als Publizist, vor allem aber doch als Organist, was den Glanz seines Namens begründet hat.

Den Verhältnissen auf den Zahn gefühlt – Neues Musiktheater von und mit Peter Eötvös an der Frankfurter Oper

01.07.14 (Georg Beck) -
Eine Reiseoper für das Ensemble Modern. Schon lang bestand der Wunsch. Jetzt, im dritten Anlauf, hat es geklappt. Zum Erfolgsstück von Erfolgsautor Roland Schimmelpfennig hat Wunschkomponist Peter Eötvös eine Musik­theater-Adaption des „Goldenen Drachen“ geliefert. Klein, kompakt, schnell, schrill, mit einem apotheotischen Ende. Sechzehn Musiker, fünf Sänger für achtzehn Rollen. Eine Aufgabe. Vor allem für künftige Regiekünstler, die zu sortieren vermögen und Distanz wahren.

Forschungsplatz Orgelbank: Gerd Zacher (1929-2014)

13.06.14 (Georg Beck) -
Wer zur Avantgarde gehörte, hat für ihn komponiert. Für Gerd Zacher zu schreiben, bedeutete, für einen wachen Geist zu schreiben, für einen Musiker, der seinen Auftrag, sein Wirken stets anwaltschaftlich verstanden hat: als Komponist, als Publizist, vor allem aber doch als Organist, was den Glanz seines Namens begründet hat.

Mehr von diesem Sternenlicht – Pierre-Laurent Aimard als Dramaturg einer Ligeti-Nacht beim „Klavier-Festival Ruhr“

11.06.14 (Georg Beck) -
György Ligeti, soviel ist sicher, ist ein Glücksfall. Für Klavierspieler, Klavier­musikfreunde und schon gar für ein „Klavier-Festival Ruhr“, das auch in seiner neuesten Ausgabe einmal mehr am großen Schwungrad dreht. Nur, dass sich das wirklich zählende Repertoire einfach nicht vermehren lassen will, worüber die Festival-Ausflüge in den Jazz, in die Alte Musik letztlich eher unfreiwillig Mitteilung gemacht haben. Dabei hatte man eine (ziemlich geniale) Lösung bereits im Portefeuille.

Die Welt retten in Meinisberg

04.06.14 (Georg Beck) -
Bern, Anfang Mai – Unvergessen, das sagt sich so leicht. In diesem Fall ist es sicher so. Da ist dieser Name, den jeder kennt, der, vor allem in Bern über allem schwebt, hinter allem steht. Und der an diesem kalten, verregneten Mai-Abend die Bänke des großen Münsters, so hat man den Eindruck – fast mit Leichtigkeit füllt.

Brückenschläge im weiten Korrespondenzraum

04.06.14 (Georg Beck) -
Mit den Namen ist es wie mit dem Klima: ist nicht alles, aber ohne ist alles nichts. Was auch einer Ensemble-Szene zeitge­nössischer Musik durchaus bewusst ist, wie ein kursorischer Durchgang zeigt. Was sich dabei auftut, ist ein noch kaum richtig gewürdigtes Fest der Namen und Gesänge mit einer digitalen Tendenzwende um den Milleniumswechsel.

Vielfalt zeigen

03.06.14 (Georg Beck) -
Eigentlich ein Setting ganz nach dem Geschmack des Klassiklieb­habers: Aufgeschla­gener Klavierdeckel, gestimmtes Orchester, unter Applaus betreten Solist und Dirigent das Podium. Alles beisammen, alles bereit, so scheint es, für eine weitere Reproduktions-Großtat aus dem Fundus der sinfonischen Konzert­literatur. Dann kommt es doch anders. Wir sind in Hagen.

Soundtrack des modernen Metropolenmenschen – Hahn/Hauschka bezirzen das Düsseldorfer Schumannfest

29.05.14 (Georg Beck) -
„Wohin hat uns Robert Schumann geführt?“ Die Frage war natürlich rhetorisch. Die Antwort war den Leuten längst bekannt. Wegen der Antwort waren sie ja gekommen, zahlreich muss man sagen. Nur eben nicht in irgend­einen Club, weswegen Ansage und Anmoderation in diesem Fall ganz in die Obliegenheiten des Intendanten des Düsseldorfer Schumannfestes fielen. Wem das am Ende weitergeholfen hat, war eine andere Frage.

Martin Schläpfer choreografiert Adriana Hölszkys „Deep Field“ an der Rheinoper Düsseldorf

26.05.14 (Georg Beck) -
Pünktlich mit „b.20“ geht er weiter, der Griff nach den Sternen. Für Martin Schläpfer liegen diese deutlich jenseits der ihm vor Jahresfrist angebotenen Intendanz des Staatsballetts Berlin. Der Chefchoreograf des Balletts der Deutschen Oper am Rhein sondiert mittlerweile im Himmel der zeitgenössischen Kunstmusik. Was Strawinsky für Balanchine, was Schnittke für Neumeier, Takemitsu für Kyliàn, das soll, wenn alles gut geht, Adriana Hölszky für Martin Schläpfer werden. Jetzt hat man mit „Deep Field“ schon mal einen tiefen Blick in den wechselseitigen Kunst-Himmel riskiert.
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