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Alle Artikel kategorisiert unter »Andreas Kolb«

Förderungen der Carl Bechstein Stiftung – Andreas Kolb im Gespräch mit Gregor Willmes

05.04.21 (Andreas Kolb) -
Die Carl Bechstein Stiftung fördert dieses Jahr 86 junge Pianistinnen und Pianisten mit Stipendien und Einmalzahlungen im Gesamtwert von 352.000 Euro. Aufgeteilt ist diese Summe in 18 Jahres-Stipendien im Wert von jeweils 12.000 Euro und 68 Einzelhilfen in Höhe von jeweils 2.000 Euro. Andreas Kolb von der neuen musikzeitung unterhielt sich mit Gregor Willmes, Pressechef des Klavierherstellers C. Bechstein und Mitglied des Vorstands der Carl Bechstein Stiftung, über die Stipendien 2021 und deren Weiterentwicklung in der Corona-Krise.
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Aufrecht im Wandel der Zeit

30.03.21 (Andreas Kolb) -
Das älteste Mozartfest Deutschlands feiert in Würzburg seinen 100. Geburtstag und seinen Namensgeber mit einem opulenten Programm: 85 Konzerte an 30 Orten, Uraufführungen, Ballettpremiere, Rahmenprogramm, Bücher, CDs, Musikwissenschaftliche Publikationen und das MozartLabor. Die neue musikzeitung befragte Intendantin Evelyn Meining zum Jubiläums­programm 2021.

Man zahlt immer einen Preis

19.03.21 (Andreas Kolb) -
Anlässlich des nmz-Dossiers „Geschlechtergerechtigkeit“ im Interview gefragt, ob es für eine (Mezzo-)Sopranistin ein Gender-Thema gäbe, kommt von der Sängerin und Musikwissenschaftlerin Anne-May Krüger Klartext: „Ja. Auch wenn wir Sängerinnen – außer in der Alten Musik vielleicht – keine männliche Konkurrenz im eigenen Fach haben, spielt das eine Rolle. Wenn wir uns den sogenannten Markt anschauen, dann dominieren die Männer doch in den meisten entscheidenden Positionen: als Veranstalter, Intendanten, Dirigenten, Komponisten, oft sogar auf den zu besetzenden Solisten-Positionen, obwohl man unter den Interpretierenden doch mittlerweile 50/50 ausbildet. Will man hier etwas ändern, muss man vermutlich doch mit Quoten und ähnlichen Werkzeugen arbeiten. Gleichzeitig möchte ich aber betonen, dass Emanzipation für mich bedeutet, dass wir uns auf Augenhöhe begegnen und auch von Seiten der Frauen auf das Spiel mit Genderstereo­typen verzichten. Also weg mit patriarchalen Gesten, aber auch mit ‚sex-sells‘-Attitüden. Wir sollten zuallererst Kolleg*innen sein. Oder besser vielleicht noch: einfach Menschen.“

Ein sensibles, ein schwieriges Kapitel

10.03.21 (Andreas Kolb) -
Ein neues EU-Gesetz soll regeln, wer was im Internet verbreiten darf – und was nicht. Es gab viel Protest gegen die neue EU-Richtlinie, die vor allem die Rechte der Urheber stärken soll und die Plattformen wie YouTube und Facebook zwingen soll, stärker gegen vermeintlich illegal hochgeladene Inhalte vorzugehen. Im Fokus der Kritik die Upload-Filter, die angeblich das Ende des freien Internets einläuten. Bis zum Sommer 2021 geht es darum, den EU-Entwurf in deutsches Recht umzusetzen. Am 3. Februar wurde nun im Kabinett ein Gesetzesentwurf zur Reform des Urheberrechts verabschiedet. Und wieder gibt es massive Kritik sowohl von Seiten der Netzpolitik als auch der Verleger und der Musikwirtschaft.

Lobbying in komplexer Wertschöpfungskette

05.03.21 (Andreas Kolb) -
In der Nachfolge von Heinz Stroh ist Birgit Böcher seit dem 4. Juli 2019 neue Geschäftsführerin des Deutschen Musikverlegerverbandes (DMV). Mit dem folgenden Interview will die nmz sowohl die Geschäftsführerin Birgit Böcher, die seit 15 Jahren für den DMV tätig ist, als auch den Verband selbst porträtieren und natürlich im Gespräch aktuelle und drängende Themen beleuchten. Das Gespräch führte Chefredakteur Andreas Kolb.

Anstoßen auf einen außergewöhnlichen Musikmenschen

27.02.21 (Andreas Kolb) -
Nach wie vor steht das Musiktheater in vielen Formen und Ausprägungen im Zentrum des Schaffens des Komponisten Wilfried Hiller – und nach wie vor gilt Hiller als einer der meistgespiel­ten deutschen Opernkomponisten der Jetztzeit. Seine Stoffe fand und findet Hiller in alter Literatur und in der Zusammenarbeit mit Schriftstellern wie Michael Ende, Rudolf Herfurt­ner oder Felix Mitterer. Auf seinen prägenden Lehrer Carl Orff stieß Hiller erst 1968 im Alter von 27. Bis zu dessen Tod im Jahr 1982 besuchte er ihn fast täglich in Dießen am Ammersee. Er entwickelte seither nicht nur Orffs Schulwerk weiter, sondern trug auch dessen musikalische Ideenwelt fantasievoll und lebendig in die heutige Zeit.

„Fortschritt geht nur mit Geschlechtergerechtigkeit“

11.02.21 (Andreas Kolb) -
Das Projektbüro „Frauen in Kultur & Medien“ des Deutschen Kulturrates bietet seit 2017 ein Mentoring-Programm für Frauen an, die eine Führungsposition im Kultur- und Medienbereich anstreben und auf mindestens zehn Jahre Berufserfahrung zurückblicken. Mit Maria Pallasch, Referentin und Leiterin des Büros des Präsidenten der Hamburger Hochschule für Musik und Tanz, sowie Elisabeth Brunmayr (Career Center der Hamburger HfMT) hat der Deutsche Kulturrat zwei Mitarbeiterinnen der Hamburger Musikhochschule in den zweiten Jahrgang des Förderprogramms „Frauen in Kultur und Medien“ aufgenommen. Das folgende Interview mit der Teilnehmerin Maria Pallasch will sowohl die Mentee als auch das Mentoring Programm des Deutschen Kulturrates porträtieren.

Briefe an den immerwährenden Präsidenten

09.02.21 (Andreas Kolb) -
Was immer das Jahr 2021 bringen wird, eines ist sicher: Es wird ein Superwahljahr sein. In sechs Bundesländern werden die Landesparlamente neu gewählt. Höhepunkt ist die Bundestagswahl im September, die zeigen wird, wer die Kanzlerin Angela Merkel nach langen 16 Jahren im Amt ablöst.

Den großen Konzernen etwas entgegensetzen

11.01.21 (Andreas Kolb) -
Dass Vertriebe für Compact Discs mit rückläufigen Umsätzen zu kämpfen haben, ist nicht neu. Vielleicht bremst die Corona-Pandemie diese Entwicklung etwas, weil viele Musikliebhaber aller Couleur entdecken, dass sie die Stimme der Callas ja bereits haben oder jederzeit erwerben können. Genauso wie das hohe C von Fritz Wunderlich oder sämtliche Beethoven-Klaviersonaten, eingespielt von Friedrich Gulda oder Swjatoslav Richter.
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