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Alle Artikel kategorisiert unter »Andreas Kolb«

Vom Musiktheater zum Polit-Theater

30.06.20 (Andreas Kolb) -
Nach dem Corona-Lockdown Mitte März herrschte zunächst bleiernes Schweigen – doch im wunderschönen Monat Mai, da sprossen schon die ers­ten, neuen Konzert-Pflänzchen durch das engmaschige Netz der Kontaktsperrevorschriften. Egal ob die Tage neuer Kammermusik in Witten, das Moers-Festival oder das Mozartfest Würzburg – alle gaben ihre individuelle Antwort auf die Krisensituation.

Subnormal Europe – die Münchener Biennale live im ZKM Karlsruhe

16.06.20 (Andreas Kolb) -
„Point of New Return“ ist die „Münchner Biennale – Festival für Neues Musiktheater 2020/21*“ überschrieben. Ein kleines Sternchen im Programmbuch führt zu folgender Untertitelung: „Dynamisierte Festivalausgabe aufgrund der Corona-Pandemie mit unterschiedlichen Uraufführungsterminen und Spielorten in München und außerhalb“. Was darunter zu verstehen ist, konnte man vergangenen Sonntagabend im Medientheater des ZKM erleben. Ein Bericht von Andreas Kolb.

Grundverunsicherung? Die nmz befragt Kulturstaatsministerin Monika Grütters

10.06.20 (Andreas Kolb) -
Der Konzertbetrieb steht seit Mitte März still. Insbesondere selbständige Musikerinnen und Musiker sind durch die Coronakrise betroffen. Sie beklagen inzwischen den Ausfall eines wesentlichen Teils ihres Jahreseinkommens. Auch wenn sich Interessensverbände wie der Musikrat und die Konferenz der Landesmusikräte, oder auch der Bundesrat in seiner Entschließung vom 5. Juni 2020 zur „Sicherung von Selbständigen und Freiberuflern“ für die Möglichkeit eines pauschalen monatlichen Zuschusses zur Abfederung von Einnahmeverlusten von Soloselbständigen aussprechen, ist es Fakt, dass viele Soloselbständige dazu gezwungen sind, Grundsicherung zu beantragen. Zu diesem Thema sprach die neue musikzeitung mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Ein Fach mit Wachstumspotenzial

07.06.20 (Andreas Kolb) -
„Musik wirkt, Musik hilft, Musik fördert. Musiktherapie kann man studieren.“ Derart warben sechs Studiengänge im Rahmen der Kleine Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen Anfang des Jahres 2020 für ihre Studienangebote. Die Standorte in Deutschland sind Augsburg, Berlin, Friedensau, Hamburg, Heidelberg und Würzburg/Schweinfurt. Doch was genau ist Musiktherapie heute? Und was hat sie mit Musikpädagogik zu tun? Diesen Fragen gehen auf den Dossierseiten 13 und 14 unsere Autorinnen Irmgard Merkt und Cordula Reiner-Wormit nach. In unserem nmz-Gespräch kommt Volker Bernius zu Wort, seit 40 Jahren Redakteur des Fachmagazins „Musiktherapeutische Umschau“ der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft.

Schwer-Mut

29.05.20 (Andreas Kolb) -
Das Bild: Ein Musiktherapeut spielt vor den Fenstern eines Altersheims. Das Haus darf er nicht betreten, seine Patienten nicht besuchen. Die COVID-19-Bestimmungen haben es wochenlang nicht zugelassen. Seine Musik wird so vom Heilmittel zum klingenden Ausdruck der Nöte, die die Pandemie in allen Lebensbereichen erzeugt. Das Thema COVID-19 ist inflationär in allen Medien, da scheint es geradezu antizyklisch, wenn die neue musikzeitung Musiktherapie als thematischen Schwerpunkt präsentiert.

Die internationale Bach-Familie muss Abstand halten

14.05.20 (Andreas Kolb) -
1850 wurde die Bachgesellschaft im Gewandhaus zu Leipzig gegründet – unter anderem von Franz Hauser, Franz Liszt und Louis Spohr – mit dem Ziel, alle Werke Bachs in einer Druckausgabe zu veröffentlichen. Nachdem 1899 der Schlussband der Bachausgabe der Öffentlichkeit übergeben worden war, löste man sich 1900 wegen Erfüllung des Satzungszwecks auf. Im gleichen Jahr erfolgte die Gründung der Neuen Bachgesellschaft mit dem Ziel, die Bach‘schen Werke in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Diesem Ziel sollten unter anderem jährlich stattfindende Bachfeste an verschiedenen Orten dienen. Das erste Bachfest fand 1901 in Berlin statt. Heute unterstützt die Neue Bachgesellschaft wesentliche Aktivitäten der Bachforschung, führt jährliche Bachfeste durch und hat sich besonders die Vermittlung von Kenntnissen über die Musik Bachs – und auch die Liebe zu ihr – an die nachfolgende Generation zur Aufgabe gestellt. Seit 2015 hat der Kirchenmusiker und Hochschullehrer Christfried Brödel das Amt des Vorsitzenden inne. Die neue musikzeitung unterhielt sich mit ihm über die Aufgaben der Bachgesellschaft heute.

Auf der Suche nach der Essenz

29.04.20 (Andreas Kolb) -
Als erster Saxophonist, der Charlie Parker ein eigenes Konzept entgegenzusetzen hatte, fand Lee Konitz mit vibratolosem Ton und neuartiger Linienführung in den späten 40er Jahren zu einer stilbildenden Tonsprache und war an der Seite von Größen wie seinem Lehrer Lennie Tristano und Miles Davis eine Schlüsselfigur bei der Etablierung des Cool Jazz. Der am 15. April 2020 verstorbene Altist war einer der letzten noch Lebenden dieser großen Umbruchphase des Jazz. Seine durchgeistigte, allen Klischees abholde Musik verwirklichte er meist in Kleinbesetzungen.

Proben in der Quarantäne gegen den Corona-Koller

07.04.20 (Andreas Kolb) -
Während der Corona-Shutdown Mitte März unaufhaltsam das gesamte deutsche Konzertleben erfasste, probten weit im Norden, eine gute Autostunde entfernt von Berlin, fünf Performer des Vokalensembles PHØNIX16 aus Berlin und 25 junge bolivianische Musiker des Orquesta Experimental de Instrumentos Nativos unermüdlich weiter, als ob ihre Uraufführungen am 20. März 2020 zur Eröffnung der MaerzMusik nicht abgesagt worden wären. Zwar hatte die bolivianische Regierung alle Bolivianer im Ausland dazu aufgefordert, innerhalb von 72 Stunden ins eigene Land zurückzukommen. Von Deutschland aus stellte sich dies jedoch schnell als Ding der Unmöglichkeit heraus, da es keine Flüge gab.

Statt Musikmesse Umsatzeinbrüche und Kurzarbeit

02.04.20 (Andreas Kolb) -
Dienstag, 3. März 2020: Die jüngste nmz mit der Beilage zu 40 Jahren Musikmesse war gerade erschienen, da musste die Messe auch schon abgesagt werden. Das Coronavirus hatte von heute auf morgen die Welt verändert. Musikleben und Musikwirtschaft sind besonders stark betroffen, und so kommt die nmz nicht umhin, in dieser Ausgabe die ersten Folgen der Corona-Krise fürs Musikleben in einem Schwerpunkt zu thematisieren. Dazu befragen wir auch Verlage und Instrumentenhersteller. Bis zum Redaktionsschluss erreichten uns Antworten von Detlef Kessler (AMA Verlag), Barbara Scheuch-Vötterle (Bärenreiter Verlag), Nick Pfefferkorn (Breitkopf & Härtel) sowie Johannes Graulich (Carus Verlag). Von den Seiten der Instrumentenbauer erreichte uns vor Redaktionsschlus nur die Stellungnahme von Armin Hanika von der Konzertgitarren-Manufaktur Hanika (Seite 17).

Wo Kulturpolitik zur Überlebensfrage wird

01.04.20 (Andreas Kolb) -
Als alles anfing, Anfang März, wollte die nmz-Redaktion noch einen Ticker zusammenstellen mit Informationen zu ausfallenden Konzerten, Kongressen und anderen Veranstaltungen aus dem Musikbereich. Das ist nun nicht mehr nötig: Alles wurde abgesagt.
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