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Alle Artikel kategorisiert unter »Andreas Kolb«

Erweiterte Aufgaben und Möglichkeiten

16.07.21 (Andreas Kolb) -
Vor 30 Jahren hat Stefan Piendl (geb. 1965) den Schritt in die Musikbranche gewagt und war für über zwei Jahrzehnte in leitenden Positionen für Schallplatten-Labels wie Sony Music, EMI Electrola und Bertelsmann Music Group (BMG) tätig. Seit Mai 2007 ist Piendl Geschäftsführer der ARION ARTS music consultants GmbH, die auch BR KLASSIK, das Label für die drei Klangkörper des Bayerischen Rundfunks, betreut. Zum 1. Juli 2018 wurde Stefan Piendl Geschäftsführer der Deutschen Musikrat gemeinnützige Projektgesellschaft mbH. Jetzt verlängerte der Aufsichtsrat seinen Vertrag ab 1. Juli 2021 für drei weitere Jahre. Über das bisher Erreichte, aktuelle Herausforderungen und Piendls Ziele für die nächs­ten Jahre sprach nmz-Chefredakteur Andreas Kolb mit dem Musikratsgeschäftsführer.

100 Jahre Nähe durch Musik – Zur Eröffnung der Jubiläumsausgabe des Mozartfest Würzburg

01.06.21 (Andreas Kolb) -
„Ich weiß nicht, ob Sie schon einmal von der Weglassprobe gehört haben?“, fragte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Gäste der Eröffnungsgala des Mozartfestes. "Bei der Weglassprobe geht es ganz einfach um die Frage: Was würde uns fehlen, wenn es dieses oder jenes nicht gäbe, das so selbstverständlich da ist, mit dem wir uns selbstverständlich umgeben. Fehlte uns also etwas, wenn es Mozart nicht gegeben hätte, wenn wir die „Zauberflöte“ nicht kennen würden? Fehlte uns etwas, wenn wir das erschütternde Requiem nicht kennen würden? Fehlte uns etwas, wenn wir die späten Sinfonien nicht kennen würden, die ganz aus ihrer Zeit sind und doch weit darüber hinausweisen“? Eine unmissverständliche Antwort darauf gaben im Anschluss die Musikerinnen und Musiker der Camerata Salzburg unter Jörg Widmann, die nach Monaten der künstlerischen Enthaltsamkeit alles in die Waagschale warfen, was sie an Verve, Können und tiefempfundener Mozartkenntns zu bieten hatten.

Bewerbungsstart: JukeBoxx NewMusic Award 2021

28.05.21 (Andreas Kolb) -
Auch in diesem Jahr geht der JukeBoxx NewMusic Award an den Start. Bewerben kann man sich bis zum 21. August 2021. Die nmz lobt diesen Preis zusammen mit der Christoph und Stephan Kaske Stiftung aus. Der Preis für den/die Sieger/in ist von der Stiftung mit 3.500 Euro dotiert.

Kundiger Kenner aller Diskografien

28.05.21 (Andreas Kolb) -
Gibt man den Namen Hanspeter Krellmann in die Suchmaske der neuen musikzeitung ein, dann erkennt man auf den ersten Blick seine Verbindung zu unserer Zeitung: Er war viele Jahrzehnte als produktiver und kompetenter CD-Rezensent für unser Blatt tätig. Noch für die Maiausgabe war seine Besprechung der vier Charles Ives-Sinfonien unter Gustavo Dudamel bei Deutsche Grammophon eingeplant. „Ich würde den nächsten Termin für ‚unüberhörbar‘ am 14. April noch gerade schaffen“, schrieb er an Chefredakteur Juan Martin Koch, „was danach werden kann, steht noch aus. Im für mich günstigen Fall hören Sie von mir, ansonsten von meiner Frau.“ Wegen einer Krebserkrankung wollte er sich einer Operation unterziehen, von der er sich nicht wieder erholte.

Die Zukunft hat schon begonnen

12.05.21 (Andreas Kolb) -
Der 58. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ findet vom 20. bis 26. Mai als Videowettbewerb statt. In der Notlage der Pandemie und des Lockdowns sind die digitalen Möglichkeiten des Online-Musizierens und der Audio- und Video-Produktion ohne Zweifel eine enorme Hilfe. Dank der hohen Flexibilität, Kreativität und Einsatzbereitschaft der jungen Künstler*innen, ihrer Lehrer und Eltern sowie der Organisatoren der Wettbewerbe können 2021 tatsächlich mehr als 2.200 Teilnehmer per Video am Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ teilnehmen. Über 1.700 Videos wurden bis zum Einsendeschluss am 28.4., 23:00 Uhr, gezählt. Chefredakteur Andreas Kolb sprach mit Ulrike Lehmann, „Jugend musiziert“-Projektleiterin, und Ulrich Rademacher, Pianist, Hochschullehrer, Präsidiumsmitglied des Deutschen Musikrates, VdM-Vorstandsvorsitzender und „Jugend musiziert“-Projektbeiratsvorsitzender, über den Wettbewerb 2021.

Ein verpasstes Jubiläum und einige ergriffene Chancen

28.04.21 (Andreas Kolb) -
88 Veranstaltungen kündigt die „Piano Time“ an, der Jahreskalender für Kulturveranstaltungen 2021/2022 im Steingraeber Haus Bayreuth. Unter dem Namen piJAZZo soll es ein Frühlings-Jazzfestival geben – vom Bayreuther Jazzforum als Open Air im Steingraeber Hoftheater in der Himmelfahrtswoche geplant. Vom Kulturreferat der Stadt Bayreuth soll im Rahmen des großen Franz Liszt Klavierwettbewerbs Weimar-Bayreuth im November ein Lisztfestival aus der Taufe gehoben werden. Viel Kulturoptimismus also in Bayreuth, und das, obwohl der dritte Lockdown sich schon drohend am Horizont abzeichnet. nmz-Chefredakteur Andreas Kolb unterhielt sich mit Steingraeber Geschäftsführer Udo Schmidt-Steingraeber über das Bayreuther Musikleben, aber auch über die Initiativen, die eine exklusive Klaviermanufaktur wie Steingraeber & Söhne in Pandemiezeiten ergreifen muss, um gut übers Jahr zu kommen.

Förderungen der Carl Bechstein Stiftung – Andreas Kolb im Gespräch mit Gregor Willmes

05.04.21 (Andreas Kolb) -
Die Carl Bechstein Stiftung fördert dieses Jahr 86 junge Pianistinnen und Pianisten mit Stipendien und Einmalzahlungen im Gesamtwert von 352.000 Euro. Aufgeteilt ist diese Summe in 18 Jahres-Stipendien im Wert von jeweils 12.000 Euro und 68 Einzelhilfen in Höhe von jeweils 2.000 Euro. Andreas Kolb von der neuen musikzeitung unterhielt sich mit Gregor Willmes, Pressechef des Klavierherstellers C. Bechstein und Mitglied des Vorstands der Carl Bechstein Stiftung, über die Stipendien 2021 und deren Weiterentwicklung in der Corona-Krise.

Aufrecht im Wandel der Zeit

30.03.21 (Andreas Kolb) -
Das älteste Mozartfest Deutschlands feiert in Würzburg seinen 100. Geburtstag und seinen Namensgeber mit einem opulenten Programm: 85 Konzerte an 30 Orten, Uraufführungen, Ballettpremiere, Rahmenprogramm, Bücher, CDs, Musikwissenschaftliche Publikationen und das MozartLabor. Die neue musikzeitung befragte Intendantin Evelyn Meining zum Jubiläums­programm 2021.

Man zahlt immer einen Preis

19.03.21 (Andreas Kolb) -
Anlässlich des nmz-Dossiers „Geschlechtergerechtigkeit“ im Interview gefragt, ob es für eine (Mezzo-)Sopranistin ein Gender-Thema gäbe, kommt von der Sängerin und Musikwissenschaftlerin Anne-May Krüger Klartext: „Ja. Auch wenn wir Sängerinnen – außer in der Alten Musik vielleicht – keine männliche Konkurrenz im eigenen Fach haben, spielt das eine Rolle. Wenn wir uns den sogenannten Markt anschauen, dann dominieren die Männer doch in den meisten entscheidenden Positionen: als Veranstalter, Intendanten, Dirigenten, Komponisten, oft sogar auf den zu besetzenden Solisten-Positionen, obwohl man unter den Interpretierenden doch mittlerweile 50/50 ausbildet. Will man hier etwas ändern, muss man vermutlich doch mit Quoten und ähnlichen Werkzeugen arbeiten. Gleichzeitig möchte ich aber betonen, dass Emanzipation für mich bedeutet, dass wir uns auf Augenhöhe begegnen und auch von Seiten der Frauen auf das Spiel mit Genderstereo­typen verzichten. Also weg mit patriarchalen Gesten, aber auch mit ‚sex-sells‘-Attitüden. Wir sollten zuallererst Kolleg*innen sein. Oder besser vielleicht noch: einfach Menschen.“

Ein sensibles, ein schwieriges Kapitel

10.03.21 (Andreas Kolb) -
Ein neues EU-Gesetz soll regeln, wer was im Internet verbreiten darf – und was nicht. Es gab viel Protest gegen die neue EU-Richtlinie, die vor allem die Rechte der Urheber stärken soll und die Plattformen wie YouTube und Facebook zwingen soll, stärker gegen vermeintlich illegal hochgeladene Inhalte vorzugehen. Im Fokus der Kritik die Upload-Filter, die angeblich das Ende des freien Internets einläuten. Bis zum Sommer 2021 geht es darum, den EU-Entwurf in deutsches Recht umzusetzen. Am 3. Februar wurde nun im Kabinett ein Gesetzesentwurf zur Reform des Urheberrechts verabschiedet. Und wieder gibt es massive Kritik sowohl von Seiten der Netzpolitik als auch der Verleger und der Musikwirtschaft.
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