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Alle Artikel kategorisiert unter »Christian Kröber«

Der Ring konzertant – eine Konzentration aufs Wesentliche – Die Bamberger unter Jonathan Nott beim Lucerne Festival

06.09.13 (Christian Kröber) -
Im Jubiläumsjahr 2013 feiert die Musikwelt nicht nur die Komponisten Verdi, Wagner oder Britten; vielmehr gilt es auch den Anfängen des bedeutendsten Schweizer Musikfestivals zu gedenken, das vor 75 Jahren das Licht der Welt erblickte. Es waren stürmische Zeiten damals, als Arturo Toscanini nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im Schatten der Wagnerschen Triebschen Idylle seinen demokratischen Gegenentwurf zur diktatorischen Musikszene Deutschlands, sein Anti-Bayreuth aus der Taufe hob.

Koloratur-Gipfel am Rhein: Händels „Xerxes“ in Düsseldorf

06.02.13 (Christian Kröber) -
Während die Jecken vor der Tür die heiße Phase des Düsseldorfer Karnevals einläuten und Prinz Carsten I. mit Prinzessin Venetia Ursula das Narrenvolk playback am Rathausplatz in Stimmung singt, findet zeitgleich in der Deutschen Oper am Rhein eine mehr als ebenbürtige Konkurrenzveranstaltung statt.

Ein Mitläufer der Macht: Árpád Schillings „Rigoletto“-Inszenierung eröffnet den Münchner Verdi Reigen

16.12.12 (Christian Kröber) -
Seit knapp vierzig Jahren ist es nun der dritte Versuch, Verdis Rigolettto zeitgemäß in Szene zu setzen. Nach Roman Polanski und Doris Dörrie zeichnet der aus Ungarn stammende Árpád Schilling verantwortlich für die dramaturgische Ausdeutung des Melodrams um den verfluchten Spaßmacher und Tochtermörder Rigoletto.

Die Postmoderne der Bachrezeption: Claudio Abbado auf Tournee mit dem Orchestra Mozart Bologna

10.12.12 (Christian Kröber) -
Bach und Italien haben auf den zweiten Blick mehr Bezugspunkte zueinander, als so mancher protestantischer Kirchenmusiker glauben möchte. Zwar war der Thomaskantor – im Gegensatz zum gleichaltrigen Hallenser Georg Friedrich Händel – niemals dorthin gereist. Die musikalische Welt am Beginn des 18. Jahrhunderts war jedoch vor allem eine italienische, und die wurde von Johann Sebastian Bach sehr wohl wahrgenommenen.

Ein Ring verbindet Ost und West: Mit der Götterdämmerung wird der Ring-Zyklus in Ludwigshafen vollendet

01.12.12 (Christian Kröber) -
Landauf landab kündigen sich die musikalischen Jubiläumsfeierlichkeiten des nächsten Jahres an. Verdi und Wagner feiern als kompositorisches Dioskurenpaar zweihundersten Geburtstag und Deutschlands Opernhäuser feiern mit. Wer sich allerdings an die Realisierung der wagnerschen Tetralogie wagt, muss in größeren Zeiträumen denken. Und so nimmt es nicht Wunder, dass die Planungen für den Ring Halle Ludwigshafen vor über vier Jahren begannen.

Warum ein Festival stirbt: die Bad Reichenhaller AlpenKlassik ging in die letzte Runde

31.10.12 (Christian Kröber) -
„Die AlpenKlassik hat eine mühevolle und lange Phase des Aufbaus hinter sich. Das Festival hat eine hervorragende Qualität – es ist und bleibt ein stimmiges Produkt mit einem tollen Konzept.“ Wer diese Aussage der Kuratoriumsvorsitzenden liest, mag sich verwundert die Augen reiben und einmal mehr an der Behauptung zweifeln, Bayern sei ein Kulturstaat. Nach seiner 9. Ausgabe wird das „exquisite Kammermusikfestival“ in Bad Reichenhall sang- und klanglos eingestellt, um „Platz für neue Veranstaltungsprojekte zu schaffen“. Das verstehe, wer will, die Musikfreunde unter Reichenhallern und die – inzwischen treue – Fangemeinde aus ganz Deutschland, sicher nicht.

„Pingelig, stur, aber wohlmeinend“: Meisterklasse mit Thomas Hampson beim „Young Singers Project“ der Salzburger Festspiele

06.08.12 (Christian Kröber) -
In Deutschland ist es mehr als ein geflügeltes Wort: dass nämlich Eigentum verpflichtet, ist nicht erst in Zeiten der Finanzkrise Ausdruck von Verantwortung und Bürgersinn. Auch die Weitergabe von Fertigkeiten und erlernten oder erarbeiteten Fähigkeiten deckt, so möchte man meinen, einen Teilbereich dieser Verantwortung ab.

Unbeantwortete Fragen: Andreas Kriegenburgs Münchner „Ring“ bleibt auch mit der „Götterdämmerung“ Stückwerk

01.07.12 (Christian Kröber) -
München glüht. Nicht nur vor Spannung, wie das Team um Andreas Kriegenburg und Kent Nagano den Abschluss der Wagnerschen Tetralogie stemmen würde, sondern im ganz wörtlichen Sinne. Zur Festspielpremiere zeigte sich das Wetter von seiner tropischen Seite und ließ das Thermometer auf hochsommerliche Hitzetemperaturen ansteigen.

Muttersöhnchen im Märchenwald: Kriegenburg deutet „Siegfried“ in München als Bildergeschichte für Erwachsene

28.05.12 (Christian Kröber) -
Gespannt wartete man unter den Münchener Wagnerfreunden, wie Andreas Kriegenburg und seine Team ihre Ringerzählung im „Siegfried“ fortsetzen würden. Ist dieser Zweite Tag des Nibelungenrings doch seit jeher etwas Besonderes und Schwieriges in der Abfolge der Tetralogie. Das beginnt schon bei Wagner, der zwischen dem zweiten und dritten Akt eine zwölfjährige Pause eingelegt und so gewichtige Opern wie Meistersinger und Tristan komponiert hatte. Und ob er wirklich Recht behalten hatte mit seiner Einschätzung, der junge Siegfried werde sein populärstes Werk, mag man füglich bezweifeln.

Weit entfernt vom Wagnerglück: Schwache Halbzeitbilanz beim neuen Münchner „Ring“ nach der „Walküre“

12.03.12 (Christian Kröber) -
Was haben die Jahre 1975, 1987, 2002 und 2012 gemeinsam? Diese Daten dokumentieren jeweils den Beginn eines neuen Rings in München und damit den Beginn einer der größten Herausforderungen, der sich ein Opernhaus stellen kann. Die Namenspaare Rennert/Sawallisch, Lehnhoff/Sawallisch, Wernicke/Alden/Mehta und Kriegenburg/Nagano dokumentieren, dass sich die musikalischen Chefs der Bayerischen Staatsoper in zehn- bis fünfzehnjährigen Perioden jeweils persönlich mit diesem großen Stück Musikgeschichte auseinandergesetzt haben.
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