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Alle Artikel kategorisiert unter »Christian Kröber«

Südamerikas Charmeoffensive

30.09.08 (Christian Kröber) -

Die spätsommerliche Sonne verwandelt den Parkplatz vor der Friedrich- Ebert-Halle in Ludwigshafen in eine flimmernde Asphaltwüste, auf der die über 350 Musiker des Jugendorchesters Simon Bolivar wie fröhliche Ausflügler wirken, die gerade ihren Bussen entsteigen. Doch im Inneren des großen Ausstellungspavillons herrscht bereits angespannte Konzentration; hier gilt’s der Kunst, zumal der Gustav Mahlers, dessen Auferstehungssymphonie am Abend zusammen mit dem Chor der Musikhochschule Mannheim, dem Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz und Mitgliedern des Mahler Chamber Orchestra über die Bühne gehen soll.

Die private Vervielfältigung und ihre Folgen

01.07.07 (Christian Kröber) -

Thomas Meschede: Der Schutz digitaler Musik- und Filmwerke vor privater Vervielfältigung nach den zwei Gesetzen zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft. Schriftenreihe zum Urheber- und Kunstrecht, herausgegeben von Thomas Hoeren, Band 6, Frankfurt am Main, 2007, € 45,50

Wenn die Chemie stimmt, stimmt auch die Kunst

01.02.07 (Christian Kröber) -

In Zeiten knapper werdender Kassen der öffentlichen Hand ist Kunst und Kultur wie kein zweiter Bereich in Deutschland auf das Tätigwerden Privater und die Unterstützung mäzenatischer Unter­nehmen angewiesen. Das kulturelle Engagement von Unternehmen kann dabei auf unterschiedli­chen Intentionen basieren, eines ist jedoch allen gemeinsam: die Förderung der Künste geschieht in jedem Fall auf freiwilliger Basis und wird daher von denjenigen, die für das wirtschaftliche Wohl und Wehe des Unternehmens Verantwortung tragen, besonders kritisch hinterfragt.

Aller Guten Dinge sind Drei

01.04.06 (Christian Kröber) -

So wie bekanntlich jedem Anfang ein Zauber innewohnt, hat es auch das Abschied Nehmen in sich. Es nimmt daher nicht wunder, wenn das Ende der Ära Peter Jonas in München mit größter Aufmerksamkeit rechnen kann. Wie so oft in bayerischen Gefilden beginnt der Wechsel mit einem Stolperstein: da wollte der damalige Kunstminister einen ganz besonderen Intendanten aus dem Hut zaubern und schon hatte er sich verhoben und München wäre beinahe… Mit viel Geld aber und Vorschusslorbeeren versehen hat man ein neues Operngespann gefunden. Das Duo Nagano und Bachler kann beginnen, wenn auch um ein Jahr verspätet.

Und morgen wird die Sonne wieder scheinen

01.07.05 (Christian Kröber) -

Ja, auch Richard Strauss war schon hier im berühmten Kurbad Kissingen und dirigierte die Münchner Philharmoniker, langjähriges Hausorchester der unterfränkischen Saalestadt zwischen Würzburg, Fulda und Meiningen gelegen. Aber das ist schon lange her, länger als die zwanzig Sommer, auf die die Kissinger zurückblicken können.

Ein musikalischer Sommernachtstraum

01.06.05 (Christian Kröber) -

Elf Jahre ist es nun her, dass in München ein Opernboom besonderer Art begann. Mit Händels Giulio Cesare stürzte der neue Intendant Peter Jonas über Nacht die Münchner Hausheiligen Mozart, Wagner und Strauss von ihrem Podest: eine neue Ära brach an. Während sich konservative Opernbesucher im grellbunten Licht des neuen Brit-Pop verdutzt die Augen rieben, wurde die Neuakzentuierung des Musikrepertoires stürmisch, aber konsequent vorangetrieben.

Im bunten Spielzeugland von Ken und Barbie

01.06.04 (Christian Kröber) -

Ein roter Mund, ein sündiger Blick, so stellt man sie sich vor: Lulu, die femme fatale des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Doch wenn der Amerikaner David Alden in München inszeniert, dann weiß das Publikum, was es erwartet. Neben den großen Barockopern Händels hat Alden auch den letzten Ring an der Bayerischen Staatsoper auf die Bühne gebracht und immer war es bunt, grell und poppig.

Geläufige Gurgeln und tenorale Rekordhalter

01.12.03 (Christian Kröber) -

Manuel Brug: Die neuen Sängerstimmen. Von Cecilia Bartoli bis Bryn Terfel, Henschel Verlag, Berlin, 2003, 319 S., Abb., € 24,90, ISBN 3-89487-452-X

Ganz und gar Unprovinzelles aus der gehobenen Provinz

01.09.03 (Christian Kröber) -

Gibt es in der Musik, der Kultur im Allgemeinen, so etwas wie den Anspruch auf eine Wiederholung des Erfolgs? Wenn die Rahmenbedingungen stimmen und das Konzept passt, sind dann Kreativität und kulturelles Schaffen planbar? Geht es nach den für Kultur in Stadt und Land Verantwortlichen, soll, ja muss es so sein, damit sich die eingesetzten Steuermittel rechnen, sie vor dem imaginären Steuerzahler zu rechtfertigen sind. Also beherrschen Faktoren wie Auslastungsquote, eingespielte Geldmittel, Sponsoringanteile die kulturelle Debatte, weniger aber die Frage nach der künstlerischen Qualität des Ergebnisses.

Befreit von barocker Formenstrenge

01.06.03 (Christian Kröber) -

Das Spiel mit den Formen birgt seit jeher kreatives Potenzial, wenn es darum geht, musikalische Vorstellungen dramaturgisch darzustellen. Dabei werden häufig, bewusst oder unbewusst, Grenzüberschreitungen in Kauf genommen, um Neues auszuprobieren. Dass Gattungsbegriffe vor allem auf dem Gebiet der Musik eher akademischer Natur sind, weiß jeder, dem die Freude am Erleben kreativer Gestaltungsprozesse noch nicht abhan-den gekommen ist.

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