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Alle Artikel kategorisiert unter »Edmund Wächter«

Kolumne

07.04.21 (Edmund Wächter) -
Freiberufliche Musiker*innen und Musikpädagog*innen passen in kein System, sind nicht „systemrelevant“. Dass wir mal mit Spaßbädern, das nächste Mal mit Pferde- und Hundesport, dann mit Kaminkehrern, Spielhallen und Bordellen in einen Topf geworfen werden, macht uns in Politik und Gesellschaft zu Outlaws, die bei den Corona-Hilfen erstmal durchs Raster fallen.

Kolumne

04.02.21 (Edmund Wächter) -
Gute Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung – in Balance mit ausreichend Arbeit und einer Wertschätzung, die sich auch in angemessenen Honoraren ausdrückt… So ließe sich die Maxime zusammenfassen, unter der sich Mitte des 19. Jahrhunderts Musiker (und wenige Musikerinnen) aus der Not prekärer Lebensverhältnisse zu den ersten Tonkünstlerverbänden zusammenschlossen.

Kolumne

03.02.21 (Edmund Wächter) -
„Feiern wir die Musik“ überschreibt die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn ihr Grußwort zur Beilage der Frankfurter Musikmesse in der Märzausgabe der neuen musikzeitung. Keinen Monat später gibt es nichts mehr zu feiern.

Kolumne

02.02.21 (Edmund Wächter) -
Online-Unterricht, Online-Konzerte, Online-Festivals, Online-Konferenzen… Uns Musikerinnen und Musikern, die wir im Allgemeinen nicht zu den Nutzer-Freaks neuester digitaler Kommunikation gehören, wurde im Lockdown von heute auf jetzt einiges an Neuorientierung abverlangt, wollten wir künstlerisch präsent bleiben oder unsere Schülerinnen und Schüler weiterhin betreuen (gerade als diese Zeit zum Üben hatten).

Kolumne

28.01.21 (Edmund Wächter) -
Gerade mal ein Jahr ist es her, dass ein neuartiges Virus in China eine kurze Meldung in den Nachrichten wert war. Und dann im März das Undenkbare: Das Virus ergreift Besitz von unserer durchstrukturierten Welt. Lockdown! Nicht nur, aber vor allem Selbststständige im Kultur- und Bildungsbereich fielen in den Abgrund. Wer konnte, griff nach dem rettenden Strohhalm: Digitalisierung! Geisterkonzerte, live gestreamt oder auf YouTube für die Weltöffentlichkeit konserviert. Online-Wettbewerbe und Online-Festivals… Was hätten wir gemacht, wäre das 20 Jahre früher geschehen? Welche Formate werden sich etablieren oder wieder verschwinden? Was bringt die Zukunft?

Kolumne

25.08.19 (Edmund Wächter) -
Deine Erfolge bei „Jugend musiziert“ bestätigen deine Begabung, durch die Mitwirkung im Landes- und Bundesjugendorchester kennst du bereits professionelle Herausforderungen und trotz einer internationalen Konkurrenz, die mit umfassenderer Vorbildung das Zugangsniveau zum Studium nach oben schraubt, hast du die Eignungsprüfung bestanden. Gratulation!

Tradition und Zukunft

06.05.18 (Edmund Wächter) -
Die revolutionäre Stimmung des Vormärz regte zu zahlreichen Initiativen an, die die Lebenssituation gesellschaftlicher Schichten und Berufsgruppen verbessern sollten. 1844 gründete eine bereits informelle Interessensgemeinschaft um den Gymnasialmusiklehrer und Musikredakteur Dr. Otto Lange, deren Anliegen „die Reform auf allen Gebieten der Musikerziehung und Musikpflege“ war, den Berliner Tonkünstlerverein. Der Leiter der Musikabteilung der königlichen Bibliothek, Dr. Franz Commer, wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt, und bald schon schlossen sich die wichtigen Repräsentanten der Berliner Musikszene dem Verein an wie Otto Nicolai, Hans von Bülow, Friedrich Kiel und der bei Berlin geborene Giacomo Meyerbeer.

Zum Gedenken

04.10.17 (Edmund Wächter) -
Am 1. Juni verstarb Gertrud Firnkees, Ehrenmitglied und langjährig aktiv im Verein Tonkünstler München e.V. Nach dem Studium in Salzburg und Heidelberg-Mannheim arbeitete die Musikerin vorwiegend freiberuflich als Klavierpädagogin und Pianistin, die zahlreiche Uraufführungen und Ersteinspielungen vorweisen kann.

Noten kopieren: die unendliche Geschichte

01.08.16 (Edmund Wächter) -
Kopieren, scannen, fotografieren … Noten sind schnell vervielfältigt, meist zum eigenen Gebrauch, spontan für den Unterricht. Immer neue digitale Möglichkeiten verschärfen das Problem und minimieren das Unrechtsbewusstsein in diesem Bereich – trotz Aufklärungskampagnen und Strafhinweisen: Was problemlos machbar ist, muss wohl auch erlaubt sein, andere machen es auch, und zu kontrollieren ist das ohnehin kaum.

Sind wir fit für den Musikberuf?

12.06.16 (Edmund Wächter) -
Berufliche Ausbildung vermittelt Inhalte der Vergangenheit, im Idealfall bis zur Gegenwart. Zukunft ist nicht vermittelbar, Zukunftsfähigkeit hingegen schon: durch die Anregung zu steter Aufmerksamkeit, Neugierde, Flexibilität, Kreativität und Bereitschaft zum Dazulernen und zur Neuorientierung. Dass diese Basisqualifikationen auch in der Musik immer wichtiger werden, bedingen schon die rasanten Veränderungen der jüngeren Vergangenheit.
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