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Alle Artikel kategorisiert unter »Hans-Dieter Grünefeld«

Physisches für das Sammlerherz

Der persönliche Jahresrückblick der nmz-Phonokritiker. Eingedenk. Es gibt Persönlichkeiten der Kulturgeschichte, deren Wirkung universal war und ist. Wegen ihrer Bedeutung wird periodisch immer wieder auf sie hingewiesen, ihr Œuvre gewürdigt oder neu bewertet.

Akademisches Potenzial bündeln

An der Musikhochschule Lübeck (MHL) wird nicht nur geübt und unterrichtet, sondern auch geforscht. Für das Brahms-Institut an der MHL sind durch eine Kooperation mit dem Zentrum für kulturwissenschaftliche Forschung (ZKFL) der Universität zu Lübeck neue Perspektiven entstanden.

Duo-Diskurse

Im Duo bewähren sich besonders die Fähigkeiten genauen Zuhörens und gleichberechtigter Interaktion, wodurch erst Diskurse entstehen.

unüberhörbar 2019/11

23.11.19 (Andreas Kolb) -
20th Century Harpsichord Concertos. Jory Vinikour (Cembalo), Chicago Philharmonic, Scott Speck. Cedille +++ Paul Hindemith: Ludus tonalis; Käbi Laretei. Eloquence Classics +++ mikroPULS. Gebhard Ullmann, Hans Lüdemann, Oliver Potratz, Eric Schäfer. Intuition +++ Hans Zender: Schuberts Winterreise. Eine komponierte Interpretation. Hans Peter Blochwitz, Tenor; Ensemble Modern, Ltg. Hans Zender. EM Medien

Markant, individuell

Markantes hebt sich von nicht so Auffälligem ab. Insofern haben folgende Jazz-Novitäten mindestens ein Merkmal dieses Kriteriums. Aufnahmen von und mit: Gianni Coscia, Gianluigi Trovesi, Jasper van’t Hof, Vein, Paolo Fresu, Evelyn Huber und dem Sirius Quartet.

unüberhörbar 2019/09

05.09.19 (Christoph Schlüren) -
George Crumb: Three Early Songs, Vox Balaenae, Celestial Mechanics. Malgorzata Zarebinska (Klavier) and friends. +++ Jean Louis Nicodé: Klavierwerke; Simon Callaghan +++ Dieter Ammann/Jannik Giger: Kammermusik. Ensemble Nuance, Mondrian Ensemble, Karolina Öhman, Cello u.a. +++ „Revolution“: Das Janoska-Ensemble mit Werken von Bach bis Beatles

Im Vinyl-Elysium

Einst war die silberne Compact Disc als Medium digitaler Technik die Innovation schlechthin und verdrängte die schwarze Langspielplatte. Nun ist es zwar nicht umgekehrt, weil andere Trends wie Downloads dazu gekommen sind, aber manche Musiker des Jazz empfinden es offenbar als gewisses Privileg, wieder qualitativ hochwertige 180g-Vinylscheiben auf den Markt lancieren zu können. Denn gerade in limitierter Auflage wecken sie Sammlerinteresse, insbesondere bei penibler Ausstattung mit Daten zu den analogen Aufnahmen, etwa welche Mikrofone in welcher Position aufgestellt wurden.

unüberhörbar 2019/06

18.06.19 (Bojan Budisavljevic) -
Heino Eller: Violinkonzert b-Moll, Symphonische Legende, Fantasie für Violine und Orchester, Symphonie Nr. 2. Baiba Skride, Violine; Estonisches National-Symphonieorchester, Olari Elts. Ondine +++ Thomas Wilson: Symphonies Nos. 3 & 4. Royal Scottish National Orchestra. Rory Macdonald. Linn +++ Turkish Music for Solo Violin: Werke von Ahmed Adnan Saygun, Onur Türk­men und Mahir Cetiz. Ellen Jewett, Vio­line. Naxos +++ Springtime in Yugoslavia: Werke von Fran Lhotka, Krešimir Baranovic, Josip Štolcer-Slavenski u.a., Nationaltheater Zagreb, Belgrader Philharmonie. Eloquence Classics

Laboratorium für Studierende

Bei klassischen Konzerten ist die Bühne ein optisch neutraler Guckkasten: der Auftritt und der Abgang der meistens schwarz gekleideten Interpreten ist schweigend, das Publikum hört andächtig der Musik zu. Danach: Applaus. Dieses erstarrte Ritual und solche eindimensionalen Wahrnehmungen sind für Standard-Repertoire noch berechtigt, wirken jedoch im Zeitalter sich verändernder Formate audiovisueller Kommunikation in gewisser Hinsicht anachronistisch. Deshalb wurde mit der Aufforderung zur Suche nach Alternativen an der Musikhochschule Lübeck (MHL) 2019 der erste Possehl-Wettbewerb für Neue Musik und Aufführungspraxis veranstaltet. Die Frage lautet, so MHL-Präsident Prof. Rico Gubler: „Wie kann ein Konzert im 21. Jahrhundert aussehen?“

Solitäre – selbstbewusst und weltoffen

Sich selbst genug und zugleich für andere kommunikativ zu sein, ist schwierig. Doch Solitäre sind sich der Bürde bewusst, dass sie einzeln und allein coram publico überzeugend sein müssen. Folgende Solitäre werden rezensiert: Keith Jarrett, Chris Gall, Stefan Schultze, Andreas Schickentanz und Stephan Micus.
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