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Alle Artikel kategorisiert unter »Hans-Jürgen Linke«

„Die Hochschule war der Stadt weitgehend unbekannt“

05.06.16 (Hans-Jürgen Linke) -
Nach zwölf Jahren als Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt wurde Thomas Rietschel, der nicht für eine Wiederwahl angetreten war, Ende April vom Hessischen Wissenschaftsminister verabschiedet. Hans-Jürgen Linke hat sich mit dem Kulturmanager über seine Frankfurter Amtszeit unterhalten.

Szenisches Konzentrat

03.05.16 (Hans-Jürgen Linke) -
Heimatlosigkeit hat viele Erscheinungsweisen, Disziplinlosigkeit kann eine davon sein. In der Oper „Benjamin, dernière nuit“ fragen die Mandarine der Frankfurter Schule, angespornt von Max Horkheimer, den getriebenen Walter Benjamin mit inquisitorischem Gestus, in welcher Disziplin er eigentlich arbeite: Historiker? Kunsthistoriker? Zionist? Architekt? Marxist? Theologe? Von allem ein bisschen, antwortet, eher ratlos als großspurig, Walter Benjamin in Régis Debrays Libretto.

Über die Undurchhörbarkeit der Katastrophe

15.04.16 (Hans-Jürgen Linke) -
Uraufführung der Oper „Benjamin, dernière nuit“ von Régis Debray und Michael Tabachnik in Lyon. Heimatlosigkeit hat viele Erscheinungsweisen, Disziplinlosigkeit kann eine davon sein. In der Oper „Benjamin, dernière nuit“ fragen die Mandarine der Frankfurter Schule, angespornt von Max Horkheimer, den getriebenen Walter Benjamin mit inquisitorischem Gestus, in welcher Disziplin er eigentlich arbeite: Historiker? Kunsthistoriker? Zionist? Architekt? Marxist? Theologe? Von allem ein bisschen, antwortet, eher ratlos als großspurig, Walter Benjamin in Regis Debrays Libretto.

Sind wir da, weil wir nicht ausgebrochen sind?

31.03.16 (Christian Fausch) -
Zum Jahresbeginn hat Christian Fausch, Geschäftsführer der Jungen Deutschen Philharmonie, zusätzlich dieselbe Position beim Ensemble Modern übernommen. Hans-Jürgen Linke sprach mit dem Musikmanager über Flexibilität, doppelte Belastungen und doppelte Realitäten.

Voller musikalischer Gegenwartsrelevanz

30.11.15 (Hans-Jürgen Linke) -
Das Institut für zeitgenössische Musik (IzM) der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt kann zu seinem zehnjährigen Bestehen auf eine eindrucksvolle Liste von eigenen Projekten, Beteiligungen an Projekten, hochschul- und studiumsrelevanten Initiativen und innovativen Veranstaltungsformaten verweisen, aber auch auf eine bewegungsreiche Zukunft sowie auf eine Geburtstagsfeier (am 4. Dezember) voller musikalischer Gegenwartsrelevanz.

Die Bilder bleiben der Musik überlassen

27.09.15 (Hans-Jürgen Linke) -
Dem landläufigen Irrtum, das ganze Theater fange erst an, wenn drinnen der Vorhang hochgehe, begegnet eine riesig aufgeblasene rosa Puppe auf dem Platz vor dem Frankfurter Opernhaus. Sie blickt ins erste Stockwerk, wo hinter der gläsernen Fassade aufgereiht das Publikum auf Stühlen sitzt. Es kann der Puppe keine Schwefelhölzer abkaufen, blickt ihr nur in die aufgemalten Augen und schaut zugleich auf die Stadt draußen, dem Ort der eisigen Gefühlskälte, von der Helmut Lachenmanns Musiktheater „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ handeln wird.

Innere Räume fürs Hören

09.09.15 (Hans-Jürgen Linke) -
Luigi Nonos Raum-Hörstück „Prometeo“ ist ein Hochamt der Musik des 20. Jahrhunderts. In den gut drei Jahrzehnten seit seiner Uraufführung waren seine Aufführungen stets umraunte Großereignisse im Rahmen bedeutender Kulturfestivals oder singuläre Großtaten ambitionierter Konzerthaus-Programme, und stets waren einige der durch Uraufführungs-Beteiligung geadelten Elektronik-Spezialisten dabei. Das Staatstheater Darmstadt war im Juli die erste öffentlich-rechtliche Bühne überhaupt, die das Werk seinem angestammten Publikum und den Abonnenten angeboten hat.

Entfaltung raumfüllender Subtilität und meditativer Konzentration: Luigi Nonos „Prometeo“ in Darmstadt

11.07.15 (Hans-Jürgen Linke) -
„Höre, schwingt hier nicht noch ein Hauch in der Luft, / die die Vergangenheit atmete?“ Wer nach mythischen Orten sucht, kann überall fündig werden, warum nicht auch in einer Halle, die dem Mannschafts-Ballsport gewidmet ist wie die Böllenfalltor-Halle in Darmstadt, die übrigens nur wenige Meter entfernt von dem etwas niedergewohnten Stadion liegt, in dem die so genannten Darmstädter Lilien bald Erstliga-Fußball spielen werden.

Der Komponist aus dem Kuhhirtenturm

26.11.14 (Hans-Jürgen Linke) -
Vier Mitarbeiter, 230 Quadratmeter Fläche und nur eine zentrale Telefonnummer – allzu üppig geht es im Frankfurter Hindemith-Institut nicht zu, aber wozu auch: Das umfangreiche Archiv hat seinen Raum, jeder, der eines braucht, hat sein Arbeitszimmer, es gibt eine Bibliothek, und die wertvollen Autographen sind ohnehin in einem Bankschließfach untergebracht.

Bindeglied zwischen Studium und Berufsleben

13.10.14 (Hans-Jürgen Linke) -
Jugend- oder Studentenorchester, die auf professionellem Niveau musizieren und wie Tourneeorchester arbeiten, sind keine sensationelle Rarität mehr. Oft steckt ein Dirigent dahinter, eine Organisation oder ein Konzertveranstalter und meist ein Sponsor, der sich mit dem musikpädagogischen Programm und der kulturpolitischen Idee, von denen das Orchester bewegt ist, identifiziert. Der kulturelle Wert und die Nachhaltigkeit einer qualifizierten Arbeit mit begabtem Nachwuchs haben sich weit herumgesprochen.
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