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Alle Artikel kategorisiert unter »Hans-Jürgen Linke«

Intuitive Zusammenarbeit von Ebenbürtigen

26.10.19 (Hans-Jürgen Linke) -
Ein Dreiländereck ist ja wohl das Mindeste. Nicht, um ständig auf der Flucht sein zu können, sondern um gewisse Freiheiten zu haben und bei Bedarf nutzen zu können. Paul Lovens, geboren 1949 in Aachen, hat dort, im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen, nahe der belgischen und der niederländischen Grenze, seine „homebase“ nie aufgegeben: eine nicht sehr große, aber ungemein geschichtshaltige und inhaltsreiche Wohnung. Obwohl er auch in Genua und in Berlin gelebt hat und inzwischen auch in Nickelsdorf im Burgenland. Obwohl er sowieso ständig in Bewegung ist, auf Tournee mit einer seiner langlebigen Bands. Oder als Herbeigelockter zu Projekten mit Musikern, mit denen zu spielen ihm selbst nicht ohne Weiteres eingefallen wäre.

Seit 45 Jahren Sprungbrett für junge Orchestermusiker

29.06.19 (Hans-Jürgen Linke) -
Die kreative Brutstätte zeitgenössischer Musik im Frankfurter Osten in der Schwedlerstraße besteht aus einer Vierer-Kombination mit engen Zusammenhängen und kurzen internen Wegen: die Geschäftsstellen der Deutschen Ensemble Akademie, der Jungen Deutschen Philharmonie und des Ensemble Modern sowie der Internationalen Ensemble Modern Akademie. Christian Fausch war seit 2012 Geschäftsführer der Jungen Deutschen Philharmonie und seit 2015 auch der DEA und des Ensemble Modern. Seit dem 15. Mai hat die Junge Deutsche Philharmonie nun wieder eine eigene Geschäftsführung: Carola Reul hat die Aufgabe übernommen, das einerseits schon traditionsreiche, andererseits sich ständig erneuernde und verjüngende Orchester zu leiten.

Als die Musik noch von der Platte kam

30.01.19 (Hans-Jürgen Linke) -
Als Manfred Eicher und Karl Egger im Jahre 1969 in München die Edition of Contemporary Music, kurz ECM, als Produktionsfirma und Schallplattenlabel gründeten, reagierten sie damit auch auf einen immer deutlicher sich abzeichnenden Bedarf, oder – anders formuliert – eine Lücke, die am Musikmarkt erkennbar geworden war.

Rückblick auf ein gelebtes Medien-Märchen

30.01.19 (Hans-Jürgen Linke) -
Im Dezember 2018 ist der Musikkritiker und Publizist Hans-Klaus Jungheinrich gestorben, der von 1968 bis 2003 Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Rundschau war und zum immer noch nachhallenden Ruf dieses Ressorts und dieser Zeitung Erhebliches beigetragen hat. Jungheinrich war zudem Mitherausgeber der Zeitschrift „Musica“, Veranstalter von Symposien zu Komponisten der Gegenwart, dazu Autor und Herausgeber einer stattlichen Zahl von Büchern über Komponisten, Neue Musik, Musiktheater und über das Dirigeren.

Über die Krise von Zufluchtsstätten

15.06.17 (Hans-Jürgen Linke) -
Eine Art Anfang war „Ungebräuchliches“ für Oboe, entstanden 1964, in Frankfurt am Main uraufgeführt am 10. Dezember 1965 durch den Komponisten selbst und acht Monate später einer größeren Öffentlichkeit bei den Darmstädter Ferientagen für Neue Musik vorgestellt. Rolf Riehm, Komponist und Oboist, lieferte damit vielleicht eine Art Exposé seiner Lebensarbeit, die sich immer unter intensiver und unerbittlich kritischer Anstrengung mit dem Konventionellen beschäftigt hat.

„Die Hochschule war der Stadt weitgehend unbekannt“

05.06.16 (Hans-Jürgen Linke) -
Nach zwölf Jahren als Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt wurde Thomas Rietschel, der nicht für eine Wiederwahl angetreten war, Ende April vom Hessischen Wissenschaftsminister verabschiedet. Hans-Jürgen Linke hat sich mit dem Kulturmanager über seine Frankfurter Amtszeit unterhalten.

Szenisches Konzentrat

03.05.16 (Hans-Jürgen Linke) -
Heimatlosigkeit hat viele Erscheinungsweisen, Disziplinlosigkeit kann eine davon sein. In der Oper „Benjamin, dernière nuit“ fragen die Mandarine der Frankfurter Schule, angespornt von Max Horkheimer, den getriebenen Walter Benjamin mit inquisitorischem Gestus, in welcher Disziplin er eigentlich arbeite: Historiker? Kunsthistoriker? Zionist? Architekt? Marxist? Theologe? Von allem ein bisschen, antwortet, eher ratlos als großspurig, Walter Benjamin in Régis Debrays Libretto.

Über die Undurchhörbarkeit der Katastrophe

15.04.16 (Hans-Jürgen Linke) -
Uraufführung der Oper „Benjamin, dernière nuit“ von Régis Debray und Michael Tabachnik in Lyon. Heimatlosigkeit hat viele Erscheinungsweisen, Disziplinlosigkeit kann eine davon sein. In der Oper „Benjamin, dernière nuit“ fragen die Mandarine der Frankfurter Schule, angespornt von Max Horkheimer, den getriebenen Walter Benjamin mit inquisitorischem Gestus, in welcher Disziplin er eigentlich arbeite: Historiker? Kunsthistoriker? Zionist? Architekt? Marxist? Theologe? Von allem ein bisschen, antwortet, eher ratlos als großspurig, Walter Benjamin in Regis Debrays Libretto.

Sind wir da, weil wir nicht ausgebrochen sind?

31.03.16 (Christian Fausch) -
Zum Jahresbeginn hat Christian Fausch, Geschäftsführer der Jungen Deutschen Philharmonie, zusätzlich dieselbe Position beim Ensemble Modern übernommen. Hans-Jürgen Linke sprach mit dem Musikmanager über Flexibilität, doppelte Belastungen und doppelte Realitäten.

Voller musikalischer Gegenwartsrelevanz

30.11.15 (Hans-Jürgen Linke) -
Das Institut für zeitgenössische Musik (IzM) der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt kann zu seinem zehnjährigen Bestehen auf eine eindrucksvolle Liste von eigenen Projekten, Beteiligungen an Projekten, hochschul- und studiumsrelevanten Initiativen und innovativen Veranstaltungsformaten verweisen, aber auch auf eine bewegungsreiche Zukunft sowie auf eine Geburtstagsfeier (am 4. Dezember) voller musikalischer Gegenwartsrelevanz.
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